Geklauter Stollen löst Datenskandal aus

Wegen eines geklauten Christstollens tauscht der ADAC alle von ihm ausgegebene Kreditkarten aus.

Klingt unglaublich und ist es auch, paßt aber gerade deshalb so gut zur gerade vergangenen Weihnachtszeit.

Der ADAC hat seine Mitglieder bereits darüber informiert, daß es beim Transport von Kreditkartendaten zu einem Diebstahl gekommen ist. Im Laufe des Januar werden deshalb alle ADAC-Kreditkarten ausgetauscht.
Die Landesbank Berlin (LBB), die für die Ausgabe der Kreditkarten und Abwicklung der Zahlungsvorgänge zuständig ist, der ADAC vermarktet die Karten nur, informierte ihrerseits ebenfalls alle Karteninhaber über den „Datendiebstahl“.

Christstollen geklaut

Hintergrund zu dieser Geschichte ist der Appetit von Kurierfahrern auf Christstollen.

Unter den vielen Sendungen zu Weihnachten befand sich auch ein Päckchen, daß an die Frankfurter Rundschau adressiert war. Irgendwie witterten → mehr lesen…

Deutschland wird zum Überwachungsstaat

Bundesrat stimmt neuem BKA-Gesetz zu.

Am vergangenen Freitag hat der Bundesat der Novelle zum BKA-Gesetz zugestimmt. Zwar fiel die Abstimmung mit 35:34 Stimmen äußerst knapp aus, doch ist der Weg damit frei für einen Überwachungsstaat, an dem selbst die Stasi ihre helle Freude gehabt hätte. Von den technischen Möglichkeiten zum Auspionieren der eigenen Bevölkerung konnten Mielke und Honecker nur träumen.

Überwachungsfanatiker Schäuble stellt damit alles bisher dagewesene in den Schatten. Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik darf das BKA auch vorbeugend ermitteln. Wen immer das BKA und seine Spitzel für einen Terroristen halten, ob berechtigt oder nicht, gegen den wird ermittelt, ob eine Straftat vorliegt oder nicht. Das ist der Überwachungsstaat in Reinkultur, auch DDR 2.0 genannt.

Schäuble ist sich → mehr lesen…

BSI warnt vor Internet Explorer

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor dem Einsatz des Microsoft Internet Explorers.

Grund für die Warnung ist eine Lücke im Internet Explorer, die es möglich macht, Schadsoftware auf den PC zu schleusen. Ein Update von Microsoft gibt es zur Zeit noch nicht.

heise.de berichtet, daß die sogenannte Zero-Day-Lücke bereits seit Oktober von Kriminellen vornehmlich aus dem chinesischen Raum ausgenutzt wird. Für 15.000 US-Dollar wurden die Informationen über diese Lücke im Untergrund gehandelt.
Über infizierte Internetseiten werden die PCs der Internetsurfer infiziert. Vor ein paar Tagen soll es ca. 6.000 solcher Seiten gegeben haben, mittlerweile geht man von über 10.000 aus.

Auf dem Infoportal Bürger-CERT empfiehlt das BSI, die Sicherheitseinstellungen im Internet Explorer auf „hoch“ zu stellen. → mehr lesen…

Nds. Innenminister träumt von China

Der niedersächsische Innenminister Schünemann träumt von chinesischen Verhältnissen.

Innenminister Schünemann möchte eine flächendeckende Zensur im Internet einführen. So will er die Internet-Provider dazu verpflichten, ihren Kunden eine Filtersoftware zwangsweise aufzudrängen. Ohne Akzeptierung der Filtersoftware kommt kein Kunde mehr ins Internet.
Das ist Zensur, Herr Schünemann! Und nach Art.5, Abs. 1 Grundgesetz verboten.

Als Begründung für derartige Pläne kommt wie immer entweder Terror oder wie bei Herrn Schünemann das Totschlagargument „Kinderpornografie“. Leider verrennt sich der nds. Innenminister genauso grandios wie es sonst nur sein Amtskollege in Berlin vermag. Ruhig nochmal über Ursache und Wirkung nachdenken.

Sollten diese Pläne Wirklichkeit werden,  dann würden Niedersachsen und Deutschland auf einer Stufe mit Staaten wie China, Kuba, Iran. Libyen, Nepal, Saudi-Arabien, Singapur, Syrien und → mehr lesen…

Sony Music sammelte illegal Daten

Sony Music zahlt in den USA Millionenstrafe wegen des illegalen Sammelns von Daten ihrer minderjährigen Kundschaft.

Dabei stehen die Daten von Kindern unter 13 Jahren unter einem besonderen Schutz, selbst in den USA.
Aber auch Minderjährige sind eine kaufkräftige Käuferschicht, vor allem wenn es um den Download von Musik und Klingeltönen geht. Deshalb läßt man sich im Zuge der Marketingoptimierung nur ungern durch Datenschutzgesetze bremsen.

Sony Music verstieß mit ihrer Sammelwut jedoch eindeutig gegen das Kinderdatenschutzgesetz der USA und zahlt wegen dieser Verletzung der Privatsphäre von Kindern mehr oder weniger freiwillig 1 Mio. US-Dollar.
Das ist die höchste jemals im Zusammenhang mit dem Kinderdatenschutzgesetz verhängte Strafe, zählt aber nicht als offizielles Schuldeingeständnis.

Auf 196 Internetseiten hatte Sony Music zum Thema → mehr lesen…

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