Informelles

aus Politik und Gesellschaft.

31. Oktober 2014
von Informelles
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PKW-Maut: Überwachung für lau

PKW-Maut wird zum Überwachungsmonstrum.

Selten hat ein Bundesministerium mehr Schwachsinn produziert, als dies beim “Konzept” für die PKW-Maut zutage trat. Ein Jahr lang wurden die Kapazitäten des Ministeriums blockiert und heraus gekommen ist dieser Entwurf, den Verkehrsminister Dobrindt gestern vorgestellt hat. Die Traute muß man erst einmal haben, mit einem derartigen Machwerk vor die Presse zu treten und das als großen Wurf zu verkaufen. Die Mimik und Körperhaltung von Dobrindt sprachen deshalb auch Bände. Er wußte um den Schwachsinn, den er gerade verzapft.

Nun könnte man sich köstlich amüsieren über den unfähigen CSU Minister aus den bayrischen Gebirgswäldern. Doch die Idee, die hinter der PKW-Maut steckt, läßt einem jedes Lächeln erfrieren. Dobrindt plant doch tatsächlich mit Hilfe der PKW-Maut die Totalüberwachung der Autofahrer in Deutschland einzuführen, flächendeckende Kennzeichenscans aller PKW. Das hätte vielleicht Stasi-Chef Mielke ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, für einen Rechtsstaat wäre das ein undenkbarer und unhaltbarer Zustand.

Wie war das mit der Argumentation zum “Unrechtsstaat DDR”, wenn die BRD 25 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer immer mehr zum Überwachungsstaat mutiert, an dem die Stasi ihre helle Freude hätte? Weiterlesen →

30. Oktober 2014
von Informelles
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Die Nacktscanner kommen zurück

Umstrittene Körperscanner sollen nun doch eingesetzt werden.

Es gibt im Bereich Politik und Gesellschaft einige untote Themen, die stets ihr Unwesen treiben und sprichwörtlich nicht totzukriegen sind. Dazu zählen die PKW-Maut und Vorratsdatenspeicherung ebenso wie die Nacktscanner an den Flughäfen. Obwohl alle Argumente ausgetauscht sind und diese jeweils gegen die entsprechende Einführung sprechen, graben beratungsresistente Politiker diese Themen immer wieder aus, ganz so wie ein Hund seinen Lieblingsknochen. Und so kommt es, daß nun wieder Nacktscanner im Gespräch sind.

Tests verliefen desaströs

Erste Versuche mit Körperscannern, wie die Geräte im Politikersprech beschönigend genannt werden, am Flughafen Hamburg im Jahr 2010 verliefen desaströs. Die zwei getesteten, jeweils 130.000 Euro teuren Nacktscanner konnten nichts, außer der Befriedigung der voyeuristischen Begierden der Sicherheitsleute zu dienen. Einen Sicherheitsgewinn stellten sie nicht dar. 220.000 Passagiere hatten die Scanner freiwillig benutzt. Die Fehlerquote lag bei unglaublichen 75 Prozent. Selbst kleinste Falten in der Kleidung machten den getesteten Passagier zum Terroristen.
Das Bundesinnenministerium erklärte daraufhin im August 2011 endlich, daß die Nacktscanner nichts anderes sind als teurer Elektroschrott und deshalb eingemottet werden. Weiterlesen →

30. Oktober 2014
von Informelles
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Spielen im Online-Casino – 5 Tipps für mehr Sicherheit

Casinos sind nach wie vor der Inbegriff des Glücksspiels. Allerdings hat sich im Laufe der Jahrzehnte einiges geändert. Während man früher für das ultimative Casinoerlebnis nach Nevada reiste, um in Las Vegas Casinos wie das weltweit bekannte MGM Mirage zu besuchen, sind es heute die Onlinecasinos, die mit ihren virtuellen Spieltempeln überzeugen. Mittlerweile gibt es unter den Online-Spielcasinos einige Big Player, die unvorstellbare Rekordsummen einnehmen. Im Jahr 2012 wurden online allein mit Poker weltweit rund 6,7 Milliarden US-Dollar eingespielt. Doch beim Onlinespielen sollten Casinoliebhaber einiges beachten. Leider tummeln sich einige schwarze Schafe unter den Anbietern, die mit kriminellen Machenschaften ihrer Kundschaft das Geld aus der Tasche ziehen. Mit ein paar Tipps kann die Sicherheit optimiert werden.

Roulette

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29. Oktober 2014
von Informelles
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Internet-Drosselung bei Kabel Deutschland

Auch ältere Verträge sind betroffen.

Die Beschränkung der Internetzugänge auf ein bestimmtes Datenvolumen, nach denen die Zugangsgeschwindigkeit erheblich gedrosselt wird, greift immer weiter um sich. Nach der Telekom und O2 verschärft nun auch Kabel Deutschland die AGB.

Nach Informationen von golem.de werden derzeit alle Kunden der vodafone-Tochter Kabel Deutschland, die ihren Vertrag vor August 2009 abgeschlossen haben, angeschrieben und auf die Änderungen der AGB hingewiesen. Demnach gilt die sogenannte Filesharing-Regelung auch für diese alten Verträge.

Diese Filesharing-Regelung besagt, daß die Zugangsgeschwindigkeit ab einem Volumen von 10 GByte pro Tag gedrosselt wird. Bisher lag diese Grenze bei 60 GByte pro Tag. Außerdem wird von Kabel Deutschland darauf hingewiesen, daß der Internetzugang nicht für dauerhafte Serververbindungen oder Verbindungen von Standorten oder Telekommunikationsanlagen genutzt werden darf. Virtuelle Telefonanlagen oder das Home-Office kann man somit wohl vergessen.
Für die neueren Verträge gelten diese Einschränkungen bereits ab 2012. Weiterlesen →

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