Blackout beim ZDF

Und diesmal war nicht Roland Koch schuld, sondern ein Stromausfall.

Gestern wurden gegen 08:53 Uhr auf einen Schlag die Bildschirme bei den Sendern ZDF, 3sat, ZDF_neo und ZDF Theaterkanal dunkel und blieben es auch für längere Zeit. Auch die Seiten des ZDF Internetauftritts verschwanden von der Bildfläche.
Bei facebook gab es ein „inoffizielles“ Statement, daß von einem Stromausfall als Grund für diesen totalen Blackout sprach.

Nach 30 Minuten hatten es die Mainzelmännchen geschafft und die ZDF-Sender gingen wieder auf Sendung. Bei den Internetseiten regierte nach bis zum Mittag das Chaos. Probleme gab es hauptsächlich in der ZDF Mediathek.

Der ganze Vorfall ist ein absolutes Armutszeugnis für den öffentlich-rechtlichen Sender. Wie kann es sein, daß bei einem Stromausfall gleichzeitig sämtliche Sender → mehr lesen…

Internationaler Frauentag

Hier ein symbolischer Blumenstrauß für alle Leserinnen.

Ging es früher hauptsächlich um die Rechte der Frauen, wie Wahlrecht und Selbstbestimmung, müssen Frauen und Männer heutzutage gemeinsam dafür kämpfen, daß die mühsam errungenen Bürgerrechte erhalten bleiben.
Leider sind viele Mitglieder des Bundestages dauerhaft bemüht, das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland zu bekämpfen. Die letzten Urteile des Bundesverfassungsgericht sind ein Spiegelbild dieser Entwicklung. Das sieht auch der scheidene Präsident des BVerfG Hans-Jürgen Papier so. Er fordert die Politik und den Gesetzgeber im Speziellen dazu auf, „unantastbare Menschenwürdekerne“ mehr zu beachten und zu schützen.

Einige Gesetze des Bundes und der Länder sind – absichtlich oder unabsichtlich – über das Ziel hinausgeschossen, Terrorismus oder Schwerkriminalität zu bekämpfen.

Kämpfen wir gemeinsan dafür, diesen → mehr lesen…

T-Mobile und T-Home am Ende

Telekom beschließt das Aus für T-Home und T-Mobile.

Die beiden Marken sollen zukünftig unter der gemeinsamen Dachmarke „T“ zusammengefasst werden. Die Trennung von Festnetz und Mobilfunk wird aufgegeben.
Nur im Ausland soll die Marke T-Mobile vorerst weiterleben.

Künftig sollen zudem die Produktentwicklung, die IT und Technik europaweit gebündelt werden. Auch in den Vorstandsetagen wird es zu personellen Veränderungen kommen.
Es soll allerdings durch diese Neuordnung im Telekom-Konzern nicht zu Personalabbau kommen, verspricht Telekom-Chef Obermann.

Stichtag für diesen „großen Wurf“ von Obermann ist der 1. April. Ein Schelm, wer da an einen Scherz glaubt.

Quelle: IT-Business → mehr lesen…

Rüttgers wird bei eigenen Daten nervös

Bei den eigenen Daten wird Herr Rüttgers plötzlich kleinlich.

Beim Ankauf von geklauten Daten, die ein Mitarbeiter einer schweizer Bank für 2,5 Mio. EUR angeboten hatte und mit denen deutsche Steuersünder, die ihr Geld am Fiskus vorbei in der Schweiz geparkt haben, überführt werden sollen, hatte Rüttgers noch keine Probleme mit dem „freien“ Umgang mit fremden Daten. Daß einige Experten der Auffassung sind, Hehlerei würde diese Vorgang treffend umschreiben, störte die NRW-Landesregierung nicht. Nur wenn es um eigene Daten geht, will man sich aufs geltende Recht berufen. Das nennt man schizophren.

Rüttgers hat jetzt Anzeige gegen unbekannt wegen des Verdachts auf Ausspähung und Abfangen von Daten erstattet. Konkret geht es um E-Mails, die seit 2005 in der Parteizentrale der NRW-CDU → mehr lesen…

Vorratsdatenspeicherung verfassungswidrig

Das Bundesverfassungsgericht hat heute entschieden, daß die jetzige Regelung gegen das Grundgesetz verstößt.

Mal wieder muß das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) einschreiten, um verfassungsfeindliche Gesetze zu stoppen. Diesmal geht es um die Vorratsdatenspeicherung aller Kommunikationsvorgänge.

Seit dem 01.01.2008 wird von allen Bürgern in Deutschland jede Internetverbindung, jede Telefonverbindung (egal ob Festnetz oder Mobil), jeder E-Mail-Kontakt, jede SMS und bei Handynutzung auch jedesmal der Standort für 6 Monate gespeichert. Diese Vorratsdatenspeicherung lehnt das BVerfG zwar nicht grundsätzlich ab, doch die jetzige Regelung verstößt gegen das Grundrecht auf Telekommunikationsfreiheit.

Hauptsächlich stört sich das BVerfG an der nichtvorhandenen Sicherheit der gespeicherten Daten. Es gibt offenbar überhaupt keine Regelungen darüber, wie die gesammelten Daten bei den Telekommunikations-Providern gespeichert werden. Deshalb ist die bisherige Regelung zur Vorratsdatenspeicherung → mehr lesen…

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