Kampf gegen ELENA

Petition gegen ELENA jetzt unterstützen!

ELENA, das steht für „ELektronischer Entgelt-NAchweis“, treibt seit dem 01.01.2010 sein Unwesen in Deutschland. Die Arbeitgeber sind ab diesem Zeitpunkt verpflichtet, monatlich wichtige Informationen zu ihren Angestellten an eine „Zentrale Speicherstelle“ zu übermitteln. Dazu zählen Informationen zu krankheitsbedingten Fehltagen, Abmahnungen, Kündigungsgründen, Elternzeit oder die Teilnahme an Streiks. All diese Daten werden dann zentral auf Vorrat gespeichtert.
Neben der Vorratsspeicherung der Telekommunikatonsverbindungsdaten aller in Deutschland lebenden Personen sollen jetzt also noch zusätzlich alle Arbeitnehmerdaten zentral gespeichert werden. Dabei ist nicht mal ansatzweise absehbar, ob die gespeicherten Daten jemals benötigt werden, denn die Daten sind eigentlich dafür gedacht, die Bearbeitungsabläufen für die entsprechenden Ämter zu vereinfachen, wenn ein Arbeitnehmer Sozialleistungen beantragen will. → mehr lesen…

22 Mio. E-Mails unter dem Bush-Regime verschwunden

Immer wieder tauchen unangenehme Hinterlassenschaften des  George W. Bush auf.

Nicht nur, daß Bush jr. total verbrannte Erde beim Thema Menschenrechte -siehe Guantanamo– und Frieden -siehe Afghanistan und Irak- hinterlassen hat. Nein auch beim Thema Datenschutz hat es George W. darauf angelegt, als Vernichter desselben in die US-Geschichtsbücher einzugehen. Und deshalb hat er ganze Arbeit geleistet: 22 Millionen E-Mails des Weißen Hauses galten als verloren.
Jetzt sind diese wieder aufgetaucht.

Schuld ist offenbar ein System zur Datenspeicherung, von dem alle wußten, daß es nicht funktioniert. Mit diesen System wurden die E-Mails aus den Jahren 2003 bis 2005 gespeichert. 2007 fiel dann auf, daß diese E-Mails praktisch verloren sind.
Als der Skandal ans Tageslicht kam, log Bush frech und behauptete, → mehr lesen…

Schwarz-Gelb zerstört Datenschutz für Bankkonten

Die Koalition aus CDU/CSU und FDP hebelt ganz bewußt den Datenschutz für deutsche Bankkonten aus.

Eigentlich müßten jetzt sofort alle FDP-Minister zurücktreten und die FDP die Koalition platzen lassen. Eigentlich, denn bisher hatte sich die FDP und allen voran Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger immer als die Bürgerrechts- und Datenschutzpartei aufgepielt. Man kann aber sicher davon ausgehen, daß Guido Westerwave auch diese Kröte schlucken wird. Hauptsache die FDP bleibt an der Macht und er darf weiterhin Außenminister spielen.

Hintergrund für den neuerlichen Skandal ist das sogenannte SWIFT-Abkommen. Dieses Abkommen erlaubt es der USA und seinen „Terrorjägern“, jederzeit Einblick in europäische und damit auch deutsche Konten zu nehmen.
Als Rechtfertigung für diese Ungeheuerlichkeit muß wieder einmal der Kampf gegen den Terrorismus herhalten: Man → mehr lesen…

Anzeige wegen freiwiller Waffenabgabe

Polizei zeigt einen Goslarer an, weil der freiwillig eine Schußwaffe abgibt.

Der Mann aus Goslar war dem Aufruf zur freiwilligen Abgabe von Schußwaffen gefolgt. Die Waffe gehörte seinem verstorbenen Vater und er wollte diese jetzt nicht mehr haben. Mit den Worten „So etwas will ich nicht im Haus haben, ich habe zwei Kinder“ brachte er eine Walther P08, ein Pistolentyp, der bei der Deutschen Armee im 1. und 2. Weltkrieg als Standardpistole in Gebrauch war, zur Polizei Goslar.
Die nahm die Pistole entgegen und hatte nichts besseres zu tun, als den Mann anzuzeigen. Er hatte sich wegen des für ihn verbotenen Führens einer Waffe strafbar gemacht!

Das sind mal wieder die Spitzfindigkeiten im deutschen Recht, die dem Goslarer hier zur → mehr lesen…

PC-Ausspionieren für Jedermann

Schnüffeln für Anfänger – Microsoft machts möglich.

Microsoft verschenkt USB-Sticks an Polizisten in aller Welt. Mit diesen Sticks, die eine Schnüffel-Software namens „Cofee“ enthalten, lassen sich sehr schnell und völlig automatisch, wichtige Daten vom einem Computer abziehen. Das ist der feuchte Traum aller technisch Unbedarften, die gern mal etwas schnüffeln wollen. Und Polizisten zählen offenbar genau zu dieser Gruppe.

Mit dem USB-Stick soll es möglich werden, wichtige Informationen schon beim Verdächtigen vor-Ort zu sammeln. Oftmals gehen für die Ermittler interessante Informationen beim Ausschalten des Computers verloren. Mit dem Cofee-USB-Stick können diese Daten jetzt direkt am noch laufenden Computer ausgelesen werden. Und das alles ohne entsprechendes Fachwissen.

Microsoft hatte die Software „Computer Online Forensic Evidence Extractor“ (Cofee) eigentlich nur für Strafverfolger → mehr lesen…

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