Wie gefährlich ist Fracking?

Erdgasförderung durch Fracking gefährdet das Grundwasser

Energiekonzerne, wie BASF und ExxonMobil wollen deutschlandweit Erdgas fördern. Da Erdgas, das hautsächlich aus Methan besteht, nicht überall als Gasblase in der Erde vorkommt, wurde das sogenannte Fracking für dessen Gewinnung erfunden.
Mit dieser Methode kann auch aus Schiefer-, Sandstein– oder Kohleschichten Erdgas gewonnen werden. Dafür werden die Gesteinsschichten mit einer Mischung aus Wasser, Sand und Chemikalien, die mit hohem Druck von bis zu 1.300 bar in den Boden gepresst wird, aufgebrochen. Dadurch entstehen Risse in den Gesteinsschichten und das Gas kann entweichen und aufgefangen werden.

So weit die Theorie. In der Praxis ist es so, dass die Chemikalien, die dem Gemisch aus Wasser und Sand zugesetzt werden, massiv das Grundwasser gefährden. Die → mehr lesen…

Schwarz-gelbe Koalition läßt Abmahner ungeschoren

Dem geplanten Gesetz gegen das Abmahnunwesen droht das Aus

Die Abmahnindustrie kann sich freuen. Von der schwarz-gelben Bundesregierung geht für sie keine Gefahr für ihre einträglichen Geschäfte aus. Ein geplantes Gesetz, das den Abmahnwahnsinn wenigstens zum Teil eindämmen sollte, wird höchstwahrscheinlich an koalitionsinternen Querelen scheitern.

Lange hatte es gedauert, bis ein Kompromissvorschlag zum Vorgehen gegen das Abmahnunwesen vorlag. Zwar waren die Möglichkeiten zum Schutz der Bürger vor der Abmahnindustrie in diesem Kompromissvorschlag schon arg beschnitten wurden. Doch es gab zumindest diesen Gesetzentwurf.
Dieser sah nun vor, den Streitwert bei einer ersten Abmahnung wegen einfacher Urheberrechtsverletzung auf 1.000 EUR zu begrenzen (frühere Vorschläge sahen eine Obergrenze bei 500 EUR) und so die Anwaltskosten zu begrenzen. Die Auslagenpauschale, die Rechtsanwälte bei der → mehr lesen…

Mal wieder kleine Panne in einem AKW

Nach einer Störung muß das AKW Grundremmingen einen Block abschalten.

Die Atomkraft ist total sicher. Solange nichts passiert. Nur ab und zu kommt es mal zu Störungen. Aber bestimmt nicht mehr als 314 Mal pro Jahr, so wie im AKW Krümmel. Also höchstens einmal pro Tag. Aber sonst ist alles ganz sicher…

Diese Weihnachtsgeschichte der AKW-Betreiber könnte wohl ewig so weitergehen, genügend Subventionen erhalten sie ja. Doch eines Tages wird wohl ein richtig großer Störfall eintreten, denn die Betreiber sind ganz offensichtlich überfordert. Immer wieder kommt es zu Störungen. So jetzt wie jetzt im bayerischen AKW Grundremmingen. Am Montag mußte Block C wegen eines Lecks an einem Meßstutzen unterhalb des Reaktordruckbehälters heruntergefahren werden. Eine Gefährdung des Personals oder → mehr lesen…

Adventskalender mit Mineralöl

Die Stiftung Warentest hat Adventskalender getestet und Erschreckendes zutage gefördert.

„Da läuft das Weihnachtsgeschäft wie geschmiert.“ Dieser makabere Scherz könnte einem einfallen, wenn man sich den neuesten Test aus dem Hause Stiftung Warentest auf der Zunge zergehen läßt. In ausgerechnet 24 Adventskalendern wiesen die Tester Rückstände von Mineralölen und ähnlichen Substanzen in der Schokolade der Füllung nach. Die gefundenen Substanzen könnten krebserregend sein und stammen wohl aus der Kartonverpackung.

Da hat uns die Schokoladenbranche ein echt faules Ei unter den Weihnachtsbaum gelegt.

In Adventskalendern der Hersteller Arko, Confiserie Heilemann und Rausch wurden besonders hohe Werte gefunden. Aber auch bei Riegelein, Feodora, Smarties, Hachez, Friedel und Lindt wurde man bei der Stiftung Warentest fündig. Eltern kann man nur vom Erwerb dieser → mehr lesen…

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