Streit um Fingerabdrücke bei USA-Reisen

Die USA wollen Fluglinien dazu zwingen, von ihren Fluggästen beim Verlassen der USA digitale Fingerabdrücke zu nehmen.

Die internationalen Fluglinien lehnen diesen Plan der US-Regierung jedoch ab. Weder sehen sie sich als Handlanger der US-Grenzsicherungsbehörden noch wollen sie die damit verbundenen Kosten tragen.
Die Abnahme der Fingerabdrücke würde zusätzliche Kosten in Höhe von 3,5 Mrd. Dollar für die Airlines bedeuten.
Die US-Heimatschutzbehörde jedoch will die Fluglinien dazu zwingen. Bis Juni 2009 soll die Maßnahme umgesetzt sein, verlangt sie. Durch die abgenommenen Fingerabdrücke will sie VISA-Vergehen aufdecken.

Die neuen Regeln sollen auch für Schiffspassagiere gelten, die aus den USA ausreisen.

Quelle: Financial Times Deutschland

Warum die US-Heimatschutzbehörde nicht gleich zum Boykott von USA-Reisen aufruft, bleibt ihr Geheimnis. Das würde die Arbeit → mehr lesen…

Antischnüffel-Tool gegen Google

Wer Google nutzt, der erlaubt dem Konzern einen tiefen Einblick in seine Privatsphäre. Denn beim Benutzen der Suchmaschine hinterläßt man wertvolle Spuren. Suchanfragen und Klicks auf Treffer oder Anzeigen werden protokolliert und verraten z.B. Kaufabsichten und vieles mehr.

Die Browser-Erweiterung „Customize Google“ für Firefox setzt dem Datensammeln durch Google ein Ende. Die übermittelten Daten werden verschleiert und auf das nötigste begrenzt. Darüber hinaus wird die Bedienung der Suchmaschine optimiert.

Das Tool ist kostenlos und wird als Add-on im Firefox-Browser installiert.

Quelle: com! 5/2008

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Funkcodes von Autoschlüsseln geknackt

Die Funkcodes von Funkfernbedienungen für Autotüren oder Garagentore wurden geknackt.
Eines der am häufigsten bei Funkschlüsseln verwendeten Codierungssysteme konnte von Wissenschaftlern der Ruhr-Universität Bochum entschlüsselt werden.

Das Abfangen von nur zwei Nachrichten erlaubt es Unbefugten, einen Schlüssel zu kopieren und sich Zugang zu Auto oder Haus zu verschaffen,

so Christof Paar vom Bochumer Lehrstuhl für Kommunikationssicherheit. Und das funktioniert auch aus einer Entfernung von bis zu 100 Metern.

Besonders problematisch ist diesem Zusammenhang, daß das geknackte Chiffriersystem vom Weltmarktführer für Garagentore und von mehren Autoherstellern benutzt wird.

Quelle: Handelsblatt → mehr lesen…

Lidl demontiert Kameras

Lidl stellt die Überwachung in seinen Filialen ein und beginnt die Überwachungskameras zu demontieren.

Die Beobachtung der Verkaufsräume werde in den nächsten Monaten grundlegend neu aufgestellt. Ziel ist es, einerseits Diebstähle in den Filialen zu vermeiden und aufzuklären und gleichzeitig eine Erfassung auch sensibler Informationen oder Daten von Kunden wie Mitarbeitern gänzlich auszuschließen.

teilte die Firmenzentrale mit.

Nachdem die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen dazu geraten hatte, bei Lidl nicht mit seiner EC-Karte und PIN-Numer zu bezahlen, da eine Aufzeichnung der PIN-Eingabe nicht vollständig ausgeschlossen werden kann, versucht Lidl nun sein Image wieder aufzupolieren. In der Mitteilung von Lidl heißt es daher weiter:

Die bisherigen Kameraanlagen in den Verkaufsräumen dienten dem Unternehmen zufolge ausschließlich zur Verhinderung und Aufklärung von Diebstahl und anderen strafbaren

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Banken im Visier der Datenschützer

Der Berliner Datenschutzbeauftragte Alexander Dix hat bei der Vorstellung des Datenschutzbericht 2007 darauf hingewiesen, daß er bei vier Banken erhebliche Mängel in Bezug auf den Schutz der Kundendaten festgestellt hat.
Die Kunden der vier Banken wurden nicht darüber informiert, dass Kontobewegungen auf Geldwäsche überprüft und Daten über Auslandsüberweisungen in die USA übermittelt würden. In den USA haben Regierungsbehörden jederzeit Zugriff auf die Geldbewegungen.
Bei den Finanzinstituten handelt es sich um das Bankhaus Löbbecke, die Berliner Volksbank, die Deutsche Kreditbank und die Sparda-Bank – alle haben ihren Hauptsitz in Berlin.

Der Datenschutzbeauftragte zog ein vernichtendes Fazit:

„Der Datenschutz bei den überprüften Berliner Banken ist teilweise stark verbesserungswürdig.“

Und das, obwohl gerade Banken mit besonders schützenswerten personenbezogenen Daten umgehen!

Quelle: Berliner Morgenpost → mehr lesen…

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