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Digitale Abhängigkeit: Wie viel Smartphone ist zu viel?

Bei seiner Erfindung hätte sich wohl kaum jemand das Suchtpotential des Internet träumen lassen – und heute ist es eine der größten Gefahren der vernetzten Welt. Doch auch wenn eine hohe Nutzung nicht zwingend auf ein Suchtproblem schließen lassen, ist es doch erschreckend, wie sehr sich viele Menschen auf ihr Smartphone verlassen; besonders in dem Gedanken daran, dass ein Smartphone schnell mal verloren gehen kann. Wissenschaftler setzen sich deshalb immer häufiger damit auseinander, wie viel Smartphone-Zeit eigentlich gut für den Menschen ist. Dieser Artikel gibt Aufschluss.

Wozu verwenden Leute das Smartphone?

Vielen Nutzern ist gar nicht klar, wie weit das Smartphone in den Alltag der Menschen vorgedrungen ist. Dass sie ohne Smartphone nicht telefonieren oder simsen können, dessen sind sich die meisten automatisch bewusst. Doch auch Casual Gaming, was viele täglich betreiben, fällt weg – egal, ob es sich dabei um einen Besuch im virtuellen Casino mit Onlinecasino Bonuscode oder um ein paar Runden Candy Crush handelt. Das fällt den meisten jedoch erst auf, wenn sie ohne Handy das Haus verlassen. Zudem kann der Besitzer dann weder die Wettervorhersage checken, noch die Fahrzeiten der U-Bahn abrufen, noch sich in der U-Bahn selbst die Zeit mit Handygames vertreiben. Aufs erste Gehör klingt das vielleicht wie eine Bagatelle, der Tag läuft dadurch ein Stück weniger geschmeidig ab und hinterlässt bei den Nutzern ein Gefühl der Frustration. Und selbstverständlich findet sich auch häufig der gesamte Terminkalender eines Users oder sogar das Online-Banking-System auf seinem Handy, sodass er sich ohne den kleinen Taschenapparat schnell gestrandet fühlen kann.

Der Begriff der Nomophobie

Nein, es handelt sich hier nicht um „Homophobie“ mit einem Tippfehler – der Begriff der Nomophobie leitet sich ab von „no mobile“ und wird in wissenschaftlichen Kreisen gebraucht, um den Zustand zu beschreiben, der Menschen befällt, wenn sie sich über einen Zeitraum von ihrem Smartphone trennen müssen. Spielt das Smartphone eine große Rolle in ihrem Leben, verspüren sie dann Nervosität oder Frustration. Es sind insbesondere vier Faktoren, aus denen sich diese Angst speist. Zum einen fürchten die Leute sich davor, nicht mehr kommunizieren zu können – und zum zweiten in Folge dessen ihre Verbindung zu ihrem sozialen Umfeld zu verlieren. Zudem haben sie das Gefühl, bei wichtigen Informationen außen vor zu bleiben, sich also nicht mehr darüber auf dem Laufenden halten zu können, was in ihrer Welt passiert. Und zu guter Letzt macht ihnen auch der Verlust des Komforts zu schaffen, an den sie sich durch das Smartphone gewöhnt haben.

Kernpunkte des Tests

Ob der eigene Handykonsum bedenklich ist, können Smartphone-Besitzer anhand eines von Wissenschaftlern entwickelten Tests herausfinden. Die Fragen möchten etwa herausfinden, ob der Besitzer ein unangenehmes Gefühl verspürt, wenn er ohne Handy aus dem Haus geht oder ob er sich ohne Smartphone nicht mehr selbst zu beschäftigen weiß. Anhand seines Ergebnisses kann der Nutzer dann selbst entscheiden, wie sehr er seinen Smartphone-Konsum zurückfahren möchte. Deutet das Ergebnis des Tests auf eine sehr starke Abhängigkeit hin, ist es durchaus auch denkbar, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Denn dem Risiko der Smartphone-Sucht sind alle ausgesetzt – und auch Suchtberater stellen sich bereits darauf ein.

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