Reisen in die USA – eine gute Vorbereitung gehört immer dazu

Als drittgrößtes Land der Welt gelten die Vereinigten Staaten von Amerika wenig überraschend als eine beliebte Touristendestination. Neben weltbekannten Sehenswürdigkeiten wie der Freiheitsstatue, dem Grand Canyon und dem Yosemite-Nationalpark locken die USA mit dem besten Fast Food der Welt, tollen Shoppingmöglichkeiten in den Metropolen sowie einer hervorragenden Infrastruktur. Doch wie bei anderen Reiseländern darf eine gründliche Vorbereitung auch vor einem Urlaub in den USA nicht fehlen.

Trotz Visumfreiheit braucht es eine Einreisegenehmigung

Wer nur aus geschäftlichen oder touristischen Gründen verreisen möchte und keinen längeren Aufenthalt in den USA plant, kann in der Regel ohne Visum einreisen. Zumindest gilt das für Deutschland und andere europäische Länder, die beim Visa Waiver Program (VWP) eingeschlossen sind. Eine Einreise ist allerdings nur möglich, wenn zuvor ein gebührenpflichtiger ESTA-Antrag gestellt wurde. ESTA steht für „Electronic System for Travel Authorization“ und ist eine elektronische Einreisegenehmigung, die im Grunde das obligatorische Formular ersetzt, das vor 2009 in Flugzeugen oder Schiffen ausgefüllt werden musste. Es ist als Ausländer nicht möglich, in die USA einzureisen, ohne ESTA zu beantragen. Die Bearbeitungszeit liegt bei etwa 72 Stunden.

Reise in die USA | Bild: TheDigitalArtist, pixabay.com, Inhaltslizenz

Reise in die USA | Bild: TheDigitalArtist, pixabay.com, Inhaltslizenz

Abschluss einer Reisekrankenversicherung ist ein absolutes Muss

Da die USA nicht zu Europa gehören, greift die in Deutschland gültige Krankenversicherung nicht. Das und die Tatsache, dass das Gesundheitssystem der USA sehr teuer ist, erfordern den Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Sollte ein Arztbesuch oder gar Krankenhausaufenthalt nötig sein, können schnell Kosten in Höhe von mehreren Tausend oder Zehntausend Euro anfallen. Selbst höhere Summen sind prinzipiell möglich und können unvorbereitete Reisende in den finanziellen Ruin treiben. Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung für die USA ist zwar teurer als Reisekrankenversicherungen für andere Länder, aber es handelt sich um eine lohnenswerte Investition. Wichtig ist, einen genauen Blick auf Höhe und Umfang der Leistungen zu werfen. Die Reisekrankenversicherung sollte wirklich alle Fälle abdecken.

Kulturelle Gepflogenheiten unterscheiden sich teilweise stark von den unseren

Zwar sind die USA kein Land, in dem kulturelle Fettnäpfchen gleich in einem Gefängnisaufenthalt münden, aber trotzdem ist es besser, sich über die Unterschiede zwischen unserer Gesellschaft und der in den USA zu informieren. Ein gutes Beispiel sind Trinkgelder. In den USA sind hohe Trinkgelder in Höhe von mindestens 15 bis 20 Prozent ganz normal. Wer das missachtet, erweckt einen sehr schlechten Eindruck. Neben kulturellen Gepflogenheiten sind selbstverständlich auch die geltenden Gesetze wichtig. Diese unterscheiden sich im Grunde gar nicht mal so sehr von den unseren, wenngleich es in den verschiedenen Bundesstaaten einige Besonderheiten geben kann. Was in einem Bundesstaat legal ist, ist in einem anderen möglicherweise verboten.

Es gilt einige finanzielle Vorkehrungen zu treffen

Unabhängig von der persönlichen wirtschaftlichen Situation ist es wichtig, einige finanzielle Vorkehrungen zu treffen. So ist es etwa möglich, dass die Kreditkarte plötzlich von der Bank gesperrt wird, da diese die Transaktionen in den USA als verdächtig einstuft. Sollte man nur eine Kreditkarte dabeihaben, kann sich das zu einem ernsten Problem entwickeln. Es ist daher zum einen wichtig, seine Banken vor der Abreise zu informieren und zum anderen, verschiedene Zahlungsmittel mitzunehmen, darunter eine gewisse Menge an Bargeld.

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