Warum der Bundespräsident zurücktreten sollte

Bundespräsident Horst Köhler sollte soviel Anstand haben und zurücktreten.

In seiner vierten Berliner Rede sagte Horst Köhler viel belangloses Zeug aber auch einen entscheidenen Satz:

Jetzt führt uns die Krise vor Augen:
Wir haben alle über unsere Verhältnisse gelebt.

Damit meint unser aller Bundespräsident nichts anderes als, daß wir alle schuld an der Finanzkrise und der durch sie bedingten weltweiten Wirtschaftskrise sind. Nicht die Banker, nicht die Politik, Nein wir alle! Und wir alle sollen in Zukunft auch die Kosten für diese Krise tragen.

Gerade er als exDirektor des Internationalen Währungsfonds hat keinen kleinen Anteil an den neoliberalen Auswüchsen der letzten Jahre. Auch war er es, der immer weiter mehr Freiheit und mehr Wettbewerb gefordert hatte, was nichts anderes hieß, → mehr lesen…

Rätsel um das polizistenmordene Phantom gelöst

Die Suche nach dem „Phantom“ ist beendet, das Rätsel ist gelöst .

Die Lösung dürfte dem Steuerzähler aber gar nicht gefallen. 4.500 Spuren auf Wattestäbchen, archiviert und ausgewertet oder noch auf Auswertung wartetend, Detektivarbeit über 7 Jahre an 40 verschiedenen Tatorten, 16.000 geleistete und bezahlte Überstunden und mehrere Mio. EUR verpulvertes Steuergeld, nur um jetzt auf die Lösung zu kommen: Das „Phantom“ gibt es gar nicht!

In Heilbronn war am 25. April 2007 eine junge Polizistin ermordert wurden. Auch hier wurden DNA-Spuren vom Phantom gefunden. Das löste eine riesige Ermittlungswelle aus. Das „Phantom“ sollte unter allen Umständen gefunden werden. Bei ermordeten Kollegen erlebt der Ermttlungsdrang der Polizei ganz neue Höhen.

Ein Problem gab es jedoch bei der Recherche: Die gefundenen → mehr lesen…

BKA bespitzelte Besucher der eigenen Homepage

Das BKA hat jahrelang die Besucher der eigenen Homepage bespitzelt.

Wer die Homepage des BKA unter www.bka.de besucht hat, muß damit rechnen in die Fahndung des BKA geraten zu sein. Knapp 8 Jahre lang ging dieses Treiben.

Wer immer die Seiten des BKA aufgerufen und sich dann vielleicht auch noch mehrmals die aktuellen Einträge zu Fahndungen angesehen hat, war in den Augen des BKA bereits verdächtig genug, um erfaßt zu werden.
Über entsprechende technische Vorrichtungen wurden die IP-Adresse des Homepage-Besuchers und die genaue Uhrzeit des Besuchs gespeichert. Über die IP-Adresse ermittelten die BKA-Spitzel dann den Namen und die Adresse des Internetsurfers.

Das ganze lief natürlich ohne die geringste rechtliche Grundlage. Im Bundesjustizministerium hält man diese Bespitzelung für rechtswidrig und sieht → mehr lesen…

Micky Maus hört Polizeifunk ab

Micky Maus beim großen Lauschangriff.

In der neuen Ausgabe des Micky Maus-Heftes finden die -zumeist jugendlichen- Leser ein kleines Radio. Mit diesem ist es offenbar möglich, den Polizeifunk abzuhören.
Dieser Umstand dürfte jetzt wohl dazu führen, daß der Altersdurchschnitt der Micky Maus-Leserschaft dramatisch ansteigt, interessiert sich doch so mancher für die Informationen aus dem Polizeifunk.

Offiziell und nach Aussage der Macher des Micky Maus-Heftes sollte das technisch eigentlich gar nicht möglich sein. Doch das kleine Billigradio made in China kann mehr als erwartet, zumindest einige Exemplare davon. Der Verlag des Micky Maus-Heftes geht davon aus, daß es nur mit einigen wenigen Exemplaren diese Radios funktioniert und sieht deshalb keine Veranlassung zu „dringenden Gegenmaßnahmen“.
Rein rechtlich stellt das auch kein Problem → mehr lesen…

Attac gibt falsche „Die Zeit“ heraus

Am Samstag erschien eine falsche Version der Wochenzeitung „Die Zeit“.

Attac, das gesellschaftliche Bündnis für eine ökologische, solidarische und friedliche Weltwirtschaftsordnung, das in über 50 Ländern aktiv ist, hat am Samstag die Wochenzeitung „Die Zeit“ gekapert und eine eigene Version herausgebracht.

falsche "Die Zeit"

Endlich mal eine Zeitung mit eigenen „Wunsch“-Themen und -Schlagzeilen. So konnte man in der falschen „Zeit“ vom Ende der privaten Banken und der Einführung einer Weltwährung lesen.
Alles Träume von Attac, wie die sich die Zukunft vorstellt. Und entgegen der vertretenen Meinung der Politik ist diese Zukunft und damit eine veränderte Welt sehr wohl möglich. Das soll durch diese Aktion gezeigt werden, so die Vertreter von Attac.

In rund 100 Städten wurde die falsche „Zeit“ verteilt. Rund 150.000 → mehr lesen…

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