Papstsatire führt zur Entlassung

Witze über den Papst führen zur Entlassung

Freiheit ist ein hohes Gut. Sie zu schützen und zu erhalten, sollte das vornehmlichste Ziel eines jeden demokratischen Staates sein. Auch Satire ist eine Art, seine persönliche Freiheit auszuleben. Doch nicht jeder Witz ist ungefährlich.

Entlassung & ALG-Sperre

Das mußte ein Krankenpfleger im Bodenseekreis erfahren, der im Internet kritische Texte über den Papst verbreitete. Ganz bewußt nutzte der Krankenpfleger ein Pseudonym, denn sein Arbeitgeber war die Caritas. Diese betreibt das Krankenhaus, in dem der Krankenpfleger arbeitete, bis die papstkritischen Texte und seine Urheberschaft der Caritas bekannt wurden. Das Krankenhaus reagierte prompt und drohte mit der fristlosen, verhaltensbedingten Kündigung. Man einigte sich zwar letzlich auf einen Aufhebungsvertrag, doch dadurch kassierte der nunmehr exKrankenpfleger von → mehr lesen…

TV-Werbung wird endlich leiser – Update

ARD und ZDF wollen Werbung zukünftig leiser drehen.

Endlich, der Lautstärke-Terror geht zu Ende. Jeder kennt es, kaum ist man ob des langweiligen TV-Programm friedlich auf seinem Fernsehsessel eingeschlafen, schon wird man durch die Werbung, die immer extrem lauter als das normale Fernsehprogramm ist, unsanft geweckt.
Was die Werbeindustrie und die TV-Sender damit erreichen wollen, ist die totale Aufmerksamkeit des Zuschauers, soviel ist klar. Doch jeder, der durch diesen Lautstärketerror geweckt wurde, wird die gerade laufenden Werbe-Spots und darin beworbenen Produkte und Dienstleistungen hassen. Und wenn dann auch noch Nervspots wie die von Carglass laufen, ist das Fiasko perfekt. Die Werbetreibenden verlieren ihre Kunden und die Fernsehsender ihre Zuschauer, denn der Griff zur Fernbedienung ist so vorprogrammiert. WinWin sieht anders → mehr lesen…

Castor kommt.

Der nächste Castor-Transport kommt nach Gorleben.

Am 27. November soll es mal wieder so weit sein. Elf Castor-Behälter sollen in einer Halle auf dem Gelände des Salzstockes Gorleben abgestellt werden. Oberirdisch versteht sich, denn für eine unterirdische Lagerung sind die Castor-Behälter ungeeignet und deren Inhalt noch schlicht zu warm.
In der oberirdischen Halle, die in Form und Funktion tatsächlich eher einer Kartoffelhalle ähnelt als einem sicherem Aufbewahrungsort für hochtoxischen Atommüll, müssen die Castoren erstmal runterkühlen. Sollten sie das irgendwann einmal geschafft haben, dann kommen sie… ja das weiß heute noch niemand. Es gibt kein Endlager. Und es auch noch keine Pläne für für das Verbringen aus der Kartoffel-Halle in ein unterirdischen Endlager. Selbst für die technischen Ablauf gibt es bis → mehr lesen…

Verändert der T-Shirt Druck die Modewelt?

Unsere Gesellschaft ändert ihre Vorlieben beinahe genauso fix wie die Modewelt. Oder greift das Eine sogar in das Andere? Die Modewochen in Paris, Mailand und New York zeigen immer neuere Schnitte und Farbkombinationen für alle möglichen Kleidungsstücke. Die Designer sind meist viel schneller als die angeschlossenen Modeboutiquen, die die Ware gar nicht so schnell verkaufen können, wie neue hereinkommt. Die Schnellebigkeit und die rasante Entwicklung des Modegeschmacks ist zu einem gewissen Teil aber auch der Entwicklung in unserer Gesellschaft geschuldet. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Textildruck mit dessen Hilfe man T-Shirts, Pullover oder aber auch Caps bedrucken und mit beliebigen, kreativen Ideen seinen eigenen Geschmack aufdrucken kann. Wo in früheren Zeiten das Shirt möglichst schlicht, einfarbig und unauffällig sein → mehr lesen…

5 Prozent-Klausel bei Europawahl verfassungswidrig

Letzte Rettung für die FDP?

Das Bundesverfassungsgericht hat heute entschieden, dass die in Deutschland bei der Europawahl geltende 5 Prozent-Hürde gegen das Grundgesetz verstößt. Die Chancengleichheit der Parteien und die Wertigkeit der Wählerstimmen seien durch diese Hürde erheblich gestört.
Die letzte Europawahl, die im Jahre 2009 stattfand, muss aber nicht wiederholt werden.

Das ist der Rettungsanker für die FDP. Ihre Vorzeige-Arbeitsverweigerin Silvana Koch-Mehrin, von der selbst die FDP-Führung mehr politische Mitarbeit erwartet, sonst will man ihr die Wiederaufstellung verweigern, darf weiterhin ihr finanzielles Auskommen in Brüssel und Straßburg fristen.
Und auch für kommende Wahlen, darf die FDP auf Sitze im Europaparlament hoffen, da sie nun auch welche erhält, selbst wenn sie unter den magischen 5 Prozent der Wählerstimmen bleiben → mehr lesen…

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