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Nokia: Arbeitskräfte in Rumänien zu teuer

Arbeitskräfte in Rumänien sind Nokia immer noch zu teuer.

Nach dem Weggang von Nokia aus Bochum, weil die deutschen Arbeitskräfte zu teuer sind, zog der finnische Handy-Konzern 2008 nach Rumänien. Allein 60 Millionen EUR hat den deutschen Steuerzahler dieses kurze TrauerSchauspiel gekostet. Ministerpräsident Rüttgers schwang sich auf zum weißen Ritter, der wie ein Löwe um die Steuergelder und die Arbeiter kämpft.

Was übrig blieb ist bekannt: Rüttgers der Bettvorleger. 60 Mio. EUR Subventionen weg, 2.300 Arbeitsplätze weg.

Des Einen Leid, des Anderen Glück. So dachte man in der rumänischen Stadt Cluj. Endlich bekam man auch etwas ab vom großen Kuchen der Weltwirtschaft. Ein riesiges Industriegebiet wurde in die Siebenbürger Landschaft geklotzt. Die Zukunft konnte beginnen.
Ein Jahr später sieht alles schon wieder ganz anders aus. Wegen der Weltwirtschaftskrise sind den Unternehmen mittlerweile selbst die rumänischen Arbeitskräfte zu teuer. Allein 3.000 Leute werden wegen der Schließung von 3 japanischen Kabelwerken arbeitslos. Insgesamt geht die Stadtverwaltung von Cluj von 10.000 Entlassungen aus.

Nokia selbst hat schon die 2008 angekündigten 5.000 nicht geschaffen. Nur 3.000 sind es letztendlich geworden. Das kennt man ja aus Bochum.
Nun sind selbst diese 3.000 Stellen arg gefährdet. Einige Arbeitsverträge wurden bereits nicht mehr verlängert und Nokia hat alle „Investitionen auf Eis gelegt“. Auch das kennt man aus Bochum.
Das Ende ist absehbar: verwaiste Industrielandschaften, tausende Arbeitslose und wiedermal sinnlos ausgebene Subventionen.
Wann bekommt die EU diese unsägliche Subventionspolitik endlich in den Griff?

Nokia wird weiterziehen zu noch billigeren Arbeitskräften und abermals subventionierten Ansiedlungsgebieten, irgendwo auf diesem Erdball. Es ist an den Konsumenten durch ihre Einkaufsentscheidung diesem Spiel ein Ende zu bereiten!

Quelle: DerWesten

Die ungeliebte EU-Südosterweiterung: Rumäniens steiniger Weg nach Europa*

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6 Kommentare

  1. Das ist kein sachlicher Bericht und nicht sehr objektiv. Schade eigentlich, denn er ist dennoch informativ.

  2. @Alex: Grundsätzlich erstmal einmal ist jeder Blogger sehr subjektiv bei seinen Beiträgen.
    Aber was genau ist denn an diesem Beitrag zu Nokia nicht objektiv im Sinne der Fakten?

  3. Pingback: Nokia Siemens baut bis zu 6000 Stellen ab - Augsburger Allgemeine Community

  4. nicht objektiv im sinne der ausdrucksweise. nicht tiefgründig genug im sinne der allgemeinen informationen. dazu muss man nichts „informelles“ suchen, diese infos gibts auch von offizieller seite. interessant wären fakten zur produktion in cluj, zu den angesiedelten firmen im industriepark, rentabilität etc. auf nokia bezogen. dann könnte man es mit bochum vergleichen und somit wirkliche rückschlüsse zulassen.

  5. @wiwi: Es ging um die Nokia-Ansiedlung in Rumänien und um die Gefährdung der aus Bochum verlagerten Arbeitsplätze.
    Vergleiche zu Bochum erschließen sich aus dem immergleichen Geschäftsgebahren, das Nokia an den Tag legt.

  6. Pingback: Nokia zieht mal wieder weiter » Nokia, Rumänien, Handy, Mitarbeiter, Kenntnis, Arbeitsplätze, Nummer, Finnland » Informelles