Gastronomie in Deutschland 2026: Zwischen Kostendruck, Personalmangel und politischem Streit um die Mehrwertsteuer

Die Gastronomie in Deutschland steckt in einer strukturellen Krise – und das trotz politischer Entlastungsmaßnahmen wie der Mehrwertsteuersenkung auf Speisen. Steigende Kosten, sinkende reale Umsätze und ein akuter Personalmangel stellen viele Betriebe vor existenzielle Herausforderungen. Gleichzeitig wächst der politische Druck, die Branche nachhaltiger zu stabilisieren. Wir beleuchten die aktuelle Lage umfassend und zeigen, wo die größten Probleme und mögliche Lösungen liegen.

Wirtschaftliche Lage: Eine Branche unter Dauerstress

Die wirtschaftliche Situation vieler Betriebe in der Gastronomie bleibt angespannt. Zwar sind die Umsätze nominal teilweise gestiegen, real – also inflationsbereinigt – jedoch gesunken.

Hinzu kommt ein massiver Anstieg der Insolvenzen:

  • Über 2.900 Insolvenzen im Jahr 2025, ein Höchststand seit 2011
  • Rund 69.000 Betriebsschließungen seit 2020
  • Viele Betriebe arbeiten mit niedrigen Eigenkapitalquoten
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IKEA kippt lebenslanges Rückgaberecht wieder

Die erst 2014 eingeführte Kulanzregelung wird nach 2 Jahren bereits wieder abgeschafft. Kunden sind wenig begeistert.

Im Sommer 2014 überraschte IKEA, der schwedische Lieferant für Möbel und allerlei Krimskrams, die eigenen Kunden und die ganze Branche. Ab September des gleichen Jahres, so verkündeten die Schweden kurz vor der Einführung des neuen Bestellkatalogs, sollten geradezu paradiesische Rückgaberegelungen gelten.

Lebenslanges Rückgaberecht

Ab dem 01.09.2014 sollte für alle bei IKEA ab dem 25.08.2014 gekauften Artikel ein lebenslanges Rückgaberecht gelten. Wann immer der Kunde ein Teil nicht mehr haben will, kann er es zu IKEA zurückbringen und erhält seinen Kaufpreis zurück. Auf der Homepage des Möbelhauses hieß es dazu eindeutig:

Weil wir wollen, dass du zufrieden bist, kannst du fast alle Artikel, die du

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