30 Jahre Tschernobyl

Heute vor 30 Jahren explodierte der Block 4 im Atomkraftwerk Tschernobyl.

Am 26.04.1986 um 01:23 Uhr bewahrheiteten sich die schlimmsten Ahnungen, die man in Bezug auf die Atomkraftnutzung haben konnte. Im damals sowjetischen Atomkraftwerk Tschernobyl in der Nähe der ukrainischen Stadt Prypjat gab es im Block 4 aufgrund von eklatanten Fehlbedienungen und Konstruktionsmängeln mehrere Explosionen. Der Super-GAU wurde Wirklichkeit.

Tschernobyl

Insgesamt zwei Explosionen zerstörten den Kern des Atomreaktors und das Dach des Reaktorgebäudes. 190.000 Kilo hochradioaktives Material befand sich zu diesem Zeitpunkt in der Reaktorkammer. Das meiste davon lagert dort noch heute, 30 Jahre nach dem Super-GAU. Niemand weiß wann und wie man diese hochgiftige Zeitbombe jemals beseitigen könnte, es gibt schlicht keine Technologie dafür. Ein neugebauter Sarkophag soll die → mehr lesen…

Wie sicher ist die Verschlüsselung von WhatsApp?

WhatsApp hat die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung aktiviert. Was muß man dabei beachten, um wirklich sicher zu chatten?

WhatsApp ist der meistgenutzte Messenger-Dienst. Um so wichtiger ist die Information, die WhatsApp in dieser Woche an alle Nutzer gesendet hat. Ab sofort ist die komplette Verschlüsselung aktiv.

Darauf hatten viele Anwender sehnsüchtig gewartet. Warum WhatsApp gerade jetzt diesen Schritt geht, kann nur gemutmaßt werden. Auffällig ist aber die zeitliche Nähe zum Streit zwischen Apple und dem FBI um den Schutz von iPhones.

Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2E) ermöglicht ab sofort die geschützte Konversationen und einen ebensolchen Datenaustausch. Unerwünschte Lauscher werden damit ausgesperrt. Die E2E, die WhatsApp nutzt, wurde in Zusammenarbeit mit Open Whisper Systems entwickelt. Deren System gilt als sehr sicher.

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Vorsicht, Staat hört mit!

Der Bundestrojaner kommt zurück.

Totgesagte leben bekanntlich am längsten. Und so kommt dieser Tage ein Zombie wieder ans Tageslicht, der längst schon als erledigt betrachtet wurde: Der Bundestrojaner.

Das Bundesinnenministerium unter Minister Thomas de Maizière – Wen wundert bei dem eigentlich noch irgend etwas? – hat den Einsatz des Bundestrojaners genehmigt. Damit darf das Bundeskriminalamt (BKA) seine spionierende Schadsoftware unters Volks und auf deren Computer bringen. Totschlagargument für die Freigabe wie immer: Terrorabwehr.

Bundestrojaner

Der Bundestrojaner ist eine vom BKA in Auftrag gegebene Software, die zum Ausspähen von Computern verwendet wird. Dabei ist es der Software egal, um welche Art von Computer es sich handelt. Ob Privat-PC, Unternehmens-Computer oder Rechner einer Schule, alle Daten dieser Geräte werden ausspioniert, wenn es → mehr lesen…

Deutsche bewaffnen sich.

Es werden immer mehr Anträge auf den kleinen Waffenschein gestellt und Reizgas ist ausverkauft.

Deutschland nimmt den unrühmlichen dritten Platz im Vergleich der größten Waffenexporteure weltweit ein. Waffen aus Deutschland rüsten die Welt auf und die deutsche Rüstungsindustrie verdient hervorragend an so ziemlich jedem Konflikt auf dieser Erde, auch an den Auseinandersetzungen in Syrien und der gesamten Region. Selbst der „Islamische Staat“ kämpft mit deutschen Waffen.
Ein lange überfälliges Exportverbot von deutschen Waffen an Abnehmer außerhalb der NATO würde die Welt um einiges friedlicher machen.

Deutsche rüsten auf

Bislang bewaffnete also Deutschland die Welt. Jetzt rüsten die Deutschen sich selbst auf, und das ganz persönlich. Offenbar werden viele Mitbürger durch die jüngsten Entwicklungen in unserem Land zunehmend verunsichert.

Pfefferspray

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Hose runter: Erpressungs-App „Adult Player“ fotografiert User

Porno-App entpuppt sich als Ransomware und sperrt das Smartphone.

Sex sells, das weiß jeder im Marketing Beschäftigte. Doch auch die Macher von Erpressungs-Apps setzten voll auf dieses Erfolgsmodell. Die Nutzer lassen sich von den verheißungsvollen Inhalten anlocken und erleben ihr böses Erwachen.

„Adult Player“

Wer die Android-App „Adult Player“ auf sein Smartphone herunterlädt und installiert, kann auch gleich seine Hosen herunterlassen*. Denn die App versucht den User nackig zu machen, allerdings in finanzieller Hinsicht.

Nach dem Start der App schießt die über die Frontkamera ein Bild des Users. Danach sperrt die App das Smartphone wirkungsvoll und zeigt auf dem Display einen personalisierten Erpressungshinweis. Darin befindet sich auch das vorher angefertigte Bild des Users. Je nachdem, in welchem Bekleidungszustand sich → mehr lesen…

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