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Statt Piraten Fischerboot versenkt

Im Kampf gegen die Piraten vor der somalischen Küste hatte Indien in der letzten Woche einen Erfolg vermeldet.

Ein sogenanntes Mutterschiff, von dem die Piraten in kleineren Booten ihre Übergriffe gegen zivile Handelsschiffe starten, wollen die Inder versenkt haben.
Nun stellt sich heraus, daß es sich bei dem Schiff höchstwahrscheinlich um einen gekaperten thailändischen Fischtrawler gehandelt hat.

An Bord der „Ekawat Nava 5“ befanden sich beim Angriff durch die indische Marine noch 16 Besatzungsmitglieder. Diese waren allerdings gefesselt worden, als das Schiff von Piraten gekapert wurde. Das teilte das thailändische Außenministerium in Bangkok mit. Über das Schicksal der Seeleute erfährt man leider nichts genaues.

Jetzt es fängt also schon an, daß jede Nation wild um sich ballert, weil sie annimmt, ein Piratenschiff ausgemacht zu haben. Die Nato ist ja der Meinung, daß sich jedes Land und jede Reederei selbst um den Schutz seiner Handelsschiffe in somalischen Gewässern kümmern soll.
Was dabei rauskommt, hat Indien gerade gezeigt.

Die Bundeswehr will allerdings gleich mit einer gigantischen Armada gegen die Piraten vorgehen und empfiehlt den Einsatz von 500(!) Kriegsschiffen. Nur so könnten weitere Übergriffe duch Piraten unterbunden werden. Hoffentlich fahren sich diese 500 Schiffe dann nicht gegenseitig über den Haufen.

Quellen: FTD, Spiegel

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