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	<title>Kommentare zu: Warum sich ein Eigenheim nicht mehr lohnt.</title>
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	<description>aus Politik und Gesellschaft.</description>
	<pubDate>Mon, 21 May 2012 20:49:14 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Beacher8</title>
		<link>http://www.informelles.de/2008/07/21/warum-sich-ein-eigenheim-nicht-mehr-lohnt/comment-page-1/#comment-17070</link>
		<dc:creator>Beacher8</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 11:46:04 +0000</pubDate>
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		<description>hallo erst mal,

also ich kann nur sagen, wir waren genau in der lage von bericht eins! wir wollten eigentlich etwas bauen, was sich dann aber leider zerschlagen hat und dann &#252;berlegten wir &#252;ber 2 jahre etwas schon stehendes oder neu gebautes zu kaufen.

meine frau und ich verdienen beide sehr gut und sowohl alle bausparkassen, sowie kreditvermittler und auch banken taten so, als g&#228;be es nichts besseres f&#252;r uns, als f&#252;r unsere altersvorsorge etwas zu bauen oder zu kaufen. jeder wollte uns ohne gr&#246;ssere probleme geld leihen. w&#228;re alles kein problem gewesen.

dann aber fingen wir an, uns zu fragen wieso eigentlich keiner richtig auf uns einging. auf unsere lebenssituation, was wir wollen, wo wir hinwollen, wie unser leben so verlaufen k&#246;nnte.

und das war der punkt, an dem meine frau den taschenrechner rausholte.

wir wohnen im moment in einer mittelgrossen stadt und meine frau arbeitet drekt dort im &#246;ffentlichen dienst. d.h. sie wird auch wohl immer dort bleiben k&#246;nnen. ich arbeite in der it-branche und fahre jeden tag 60 km einfach mit der bahn in die arbeit. das ist gar kein problem, da der bahnhof in der stadt sehr gut zu erreichen ist und die zugverbindung auch sehr gut ist. sollte ich mal in die situation kommen, meinen arbeitsplatz wechseln zu m&#252;ssen, kommen fast ausschliesslich etwas gr&#246;ssere st&#228;dte in frage, da es auf dem land in meinem bereich ziemlich mau aussieht.
ausserdem gilt es zu beachten, dass wir bald mal auch mit nachwuchs planen.

w&#252;rden wir etwas kaufen wollen, so bliebe uns nur auf's land zu ziehen (recht weit von der stadt, weil die gemeinden um die stadt ja auch noch teuer sind). in der stadt k&#246;nnten wir uns eine wohnung oder ein haus f&#252;r eine familie mit kind/ern nicht leisten, da hier die immobilienpreise exorbitant sind.

auf dem land draussen br&#228;uchten wir aber auf einmal dringenderweise 2 autos, was ja alleine schon wieder viel geld frisst. 

meine frau hat dann gerechnet und gerechnet, weil sie diejenige war, die schon immer etwas "eigenes" haben wollte, sprich eine immobilie besitzen wollte.

sie rechnete hin und her mit aktuellen zinsen, unserem eigenkapital, den verschiedenen angeboten von bausparkassen und banken... es wurde alles ber&#252;cksichtig....
und was kam jedesmal wieder raus? ein kauf rechnet sich bei uns nicht. egal wie man es drehte und wendete, als mieter (auch mit mieterh&#246;hungen eingerechnet) kommen wir im alter wesentlich besser weg. da nutzen die niedrigen bauzinsen nix und nicht mal evtl. f&#246;rdermittel....

man muss allerdings dazusagen, dass alles vom eigenkapital abh&#228;ngt. h&#228;tte man eine gewisse summe eigenkapital zur verf&#252;gung, dann dreht sich irgendwann diese rechnung mal um. allerdings br&#228;uchte man da echt schon einiges an fl&#252;ssigen mitteln.

was noch zu alldem dazukommt, dass wir eigentlich auch vom gef&#252;hl her lieber in der stadt oder sehr stadtnah wohnen und eigentlich keine "wir ziehn aufs land menschen" sind.

wenn nur ein potentieller kreditgeber ehrlich gerechnet h&#228;tte, h&#228;tte auch der sagen m&#252;ssen "ein hausbau oder -kauf ist bei ihnen nur wegen emotionalen gr&#252;nden ratsam", rein rechnerisch rentiert es sich nicht.

was ich sehr komisch finde.... man kann sich das alles ganz objektiv ausrechnen. man kann ziemlich viel varianten mit reinrechnen. da gibt es keine allzu grossen unbekannten.... aber irgendwie macht das kaum jemand.
viele viele unserer freunde und bekannten bauen im moment und von denen meint jeder, es sei das non plus ultra f&#252;r's alter. aber ausgerechnet hat es sich noch keiner. bei denen allen ist es so, dass es halt "normal" ist, dass man ein haus bauen muss und das eine eigene immobilie gut ist und sich halt geh&#246;rt. aber keiner von denen weiss, dass es auch bei denen meistens eine verlutrechnung w&#228;re, w&#252;rden sie sich mal damit befassen.
trotzdem schaut uns jeder recht mitleidig an, weil wir uns jetzt entschlossen haben, lieber ein sch&#246;nes haus in der stadt zu mieten, als auf dem land f&#252;r mehr geld und weniger r&#252;cklagen im alter etwas zu bauen. komisch!

was nat&#252;rlich bei so einer rechnung immer vorausgesetzt ist, dass man pro monat trotz miete etwas f&#252;rs alter wegspart.
aber eigentlich m&#252;ssten das die h&#228;uslebauer/k&#228;ufer ja auch und zwar trotz kredit und zinsen m&#252;ssten die was f&#252;r reparaturen und noch zus&#228;tzlich etwas f&#252;r die rentenl&#252;cke, die wir alle haben wedern sparen. also eigentlich ja noch mehr als ein mieter. komischerweise meinen die alle immer sie br&#228;uchten nur den kreditabzahlen und gut ist's. das stimmt ja eben nicht.

un im alter hat unsere generation dann eine rentenl&#252;cke, die ein mieter mit dem angesparten geld normal leicht schliessen kann. ein hasubesitzer kann ja nicht so einfach ein haus "entsparen" um davon zu leben. der m&#252;sste ja dann sein haus mit gewinn (ist meist nur in toplagen m&#246;glich) verkaufen, sich etwas kleineres kaufen und mit dem restgeld die rentenl&#252;cke schliessen.
aufgrund der &#252;beralterung lassen sich aber vielleicht in 30-40 jahren grosse h&#228;user mit vielen treppen auf dem land draussen gar nicht mehr so toll verkaufen... tja.

also ich finde dass man, hat man nicht genug eigenkapital nur noch f&#252;r den eigenen seelenfrieden baut, weil man das halt so drin hat, dass das so sein m&#252;sste. hat man genug geld, sieht es nat&#252;rlich anders aus.

bin gespannt, ob mein geschwafel jemand kapiet *lach*</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hallo erst mal,</p>
<p>also ich kann nur sagen, wir waren genau in der lage von bericht eins! wir wollten eigentlich etwas bauen, was sich dann aber leider zerschlagen hat und dann &#252;berlegten wir &#252;ber 2 jahre etwas schon stehendes oder neu gebautes zu kaufen.</p>
<p>meine frau und ich verdienen beide sehr gut und sowohl alle bausparkassen, sowie kreditvermittler und auch banken taten so, als g&#228;be es nichts besseres f&#252;r uns, als f&#252;r unsere altersvorsorge etwas zu bauen oder zu kaufen. jeder wollte uns ohne gr&#246;ssere probleme geld leihen. w&#228;re alles kein problem gewesen.</p>
<p>dann aber fingen wir an, uns zu fragen wieso eigentlich keiner richtig auf uns einging. auf unsere lebenssituation, was wir wollen, wo wir hinwollen, wie unser leben so verlaufen k&#246;nnte.</p>
<p>und das war der punkt, an dem meine frau den taschenrechner rausholte.</p>
<p>wir wohnen im moment in einer mittelgrossen stadt und meine frau arbeitet drekt dort im &#246;ffentlichen dienst. d.h. sie wird auch wohl immer dort bleiben k&#246;nnen. ich arbeite in der it-branche und fahre jeden tag 60 km einfach mit der bahn in die arbeit. das ist gar kein problem, da der bahnhof in der stadt sehr gut zu erreichen ist und die zugverbindung auch sehr gut ist. sollte ich mal in die situation kommen, meinen arbeitsplatz wechseln zu m&#252;ssen, kommen fast ausschliesslich etwas gr&#246;ssere st&#228;dte in frage, da es auf dem land in meinem bereich ziemlich mau aussieht.<br />
ausserdem gilt es zu beachten, dass wir bald mal auch mit nachwuchs planen.</p>
<p>w&#252;rden wir etwas kaufen wollen, so bliebe uns nur auf&#8217;s land zu ziehen (recht weit von der stadt, weil die gemeinden um die stadt ja auch noch teuer sind). in der stadt k&#246;nnten wir uns eine wohnung oder ein haus f&#252;r eine familie mit kind/ern nicht leisten, da hier die immobilienpreise exorbitant sind.</p>
<p>auf dem land draussen br&#228;uchten wir aber auf einmal dringenderweise 2 autos, was ja alleine schon wieder viel geld frisst. </p>
<p>meine frau hat dann gerechnet und gerechnet, weil sie diejenige war, die schon immer etwas &#8220;eigenes&#8221; haben wollte, sprich eine immobilie besitzen wollte.</p>
<p>sie rechnete hin und her mit aktuellen zinsen, unserem eigenkapital, den verschiedenen angeboten von bausparkassen und banken&#8230; es wurde alles ber&#252;cksichtig&#8230;.<br />
und was kam jedesmal wieder raus? ein kauf rechnet sich bei uns nicht. egal wie man es drehte und wendete, als mieter (auch mit mieterh&#246;hungen eingerechnet) kommen wir im alter wesentlich besser weg. da nutzen die niedrigen bauzinsen nix und nicht mal evtl. f&#246;rdermittel&#8230;.</p>
<p>man muss allerdings dazusagen, dass alles vom eigenkapital abh&#228;ngt. h&#228;tte man eine gewisse summe eigenkapital zur verf&#252;gung, dann dreht sich irgendwann diese rechnung mal um. allerdings br&#228;uchte man da echt schon einiges an fl&#252;ssigen mitteln.</p>
<p>was noch zu alldem dazukommt, dass wir eigentlich auch vom gef&#252;hl her lieber in der stadt oder sehr stadtnah wohnen und eigentlich keine &#8220;wir ziehn aufs land menschen&#8221; sind.</p>
<p>wenn nur ein potentieller kreditgeber ehrlich gerechnet h&#228;tte, h&#228;tte auch der sagen m&#252;ssen &#8220;ein hausbau oder -kauf ist bei ihnen nur wegen emotionalen gr&#252;nden ratsam&#8221;, rein rechnerisch rentiert es sich nicht.</p>
<p>was ich sehr komisch finde&#8230;. man kann sich das alles ganz objektiv ausrechnen. man kann ziemlich viel varianten mit reinrechnen. da gibt es keine allzu grossen unbekannten&#8230;. aber irgendwie macht das kaum jemand.<br />
viele viele unserer freunde und bekannten bauen im moment und von denen meint jeder, es sei das non plus ultra f&#252;r&#8217;s alter. aber ausgerechnet hat es sich noch keiner. bei denen allen ist es so, dass es halt &#8220;normal&#8221; ist, dass man ein haus bauen muss und das eine eigene immobilie gut ist und sich halt geh&#246;rt. aber keiner von denen weiss, dass es auch bei denen meistens eine verlutrechnung w&#228;re, w&#252;rden sie sich mal damit befassen.<br />
trotzdem schaut uns jeder recht mitleidig an, weil wir uns jetzt entschlossen haben, lieber ein sch&#246;nes haus in der stadt zu mieten, als auf dem land f&#252;r mehr geld und weniger r&#252;cklagen im alter etwas zu bauen. komisch!</p>
<p>was nat&#252;rlich bei so einer rechnung immer vorausgesetzt ist, dass man pro monat trotz miete etwas f&#252;rs alter wegspart.<br />
aber eigentlich m&#252;ssten das die h&#228;uslebauer/k&#228;ufer ja auch und zwar trotz kredit und zinsen m&#252;ssten die was f&#252;r reparaturen und noch zus&#228;tzlich etwas f&#252;r die rentenl&#252;cke, die wir alle haben wedern sparen. also eigentlich ja noch mehr als ein mieter. komischerweise meinen die alle immer sie br&#228;uchten nur den kreditabzahlen und gut ist&#8217;s. das stimmt ja eben nicht.</p>
<p>un im alter hat unsere generation dann eine rentenl&#252;cke, die ein mieter mit dem angesparten geld normal leicht schliessen kann. ein hasubesitzer kann ja nicht so einfach ein haus &#8220;entsparen&#8221; um davon zu leben. der m&#252;sste ja dann sein haus mit gewinn (ist meist nur in toplagen m&#246;glich) verkaufen, sich etwas kleineres kaufen und mit dem restgeld die rentenl&#252;cke schliessen.<br />
aufgrund der &#252;beralterung lassen sich aber vielleicht in 30-40 jahren grosse h&#228;user mit vielen treppen auf dem land draussen gar nicht mehr so toll verkaufen&#8230; tja.</p>
<p>also ich finde dass man, hat man nicht genug eigenkapital nur noch f&#252;r den eigenen seelenfrieden baut, weil man das halt so drin hat, dass das so sein m&#252;sste. hat man genug geld, sieht es nat&#252;rlich anders aus.</p>
<p>bin gespannt, ob mein geschwafel jemand kapiet *lach*</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Beobachter</title>
		<link>http://www.informelles.de/2008/07/21/warum-sich-ein-eigenheim-nicht-mehr-lohnt/comment-page-1/#comment-352</link>
		<dc:creator>Beobachter</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Aug 2008 18:38:54 +0000</pubDate>
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		<description>@phantomaniac: Nat&#252;rlich ist der Bericht nicht objektiv. Er ist viel mehr sehr subjektiv, denn jeder mu&#223; seine Lage f&#252;r sich genau analysieren und dann die richtigen Schl&#252;sse ziehen. Nur leider machen das die Berater von Bausparkassen und Co. genau nicht.
Die wollen JEDEM ihren "Schl&#252;ssel zum Gl&#252;ck" als in Stein gemei&#223;elt verkaufen ohne R&#252;cksicht auf Verluste. Deren Argumente zu hinterfragen, genau darum ging es.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@phantomaniac: Nat&#252;rlich ist der Bericht nicht objektiv. Er ist viel mehr sehr subjektiv, denn jeder mu&#223; seine Lage f&#252;r sich genau analysieren und dann die richtigen Schl&#252;sse ziehen. Nur leider machen das die Berater von Bausparkassen und Co. genau nicht.<br />
Die wollen JEDEM ihren &#8220;Schl&#252;ssel zum Gl&#252;ck&#8221; als in Stein gemei&#223;elt verkaufen ohne R&#252;cksicht auf Verluste. Deren Argumente zu hinterfragen, genau darum ging es.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: phantomaniac</title>
		<link>http://www.informelles.de/2008/07/21/warum-sich-ein-eigenheim-nicht-mehr-lohnt/comment-page-1/#comment-348</link>
		<dc:creator>phantomaniac</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Aug 2008 10:05:55 +0000</pubDate>
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		<description>Vorneweg, ich bin nicht f&#252;r eine Bausparkasse t&#228;tig, aber als Controller durchaus mit Zahlen vertraut. Auch das Thema Immobilienerwerb oder Miete hat mich selbst erst k&#252;rzlich besch&#228;ftigt.

Einigen Punkten kann ich zustimmen, jedoch sollte man sich mal &#252;berlegen, warum jemand ein Objekt vermietet. Bestimmt nicht, weil er ein Menschenfreund ist und sein Verm&#246;gen einfach verschenken m&#246;chte.
Ich gehe zumindest davon aus, dass man die Immoblie erwirbt, um selbst darin zu wohnen.


Zum ersten Punkt: Wertzuwachs. Wer ein Objekt aus Renditegesichtspunkten erwirbt, bezieht es meist nicht selbst. Denn um die Rendite zu erzielen muss man es auch verkaufen k&#246;nnen (--&gt; Man muss von vornherein mit dem Auszug planen --&gt; man zieht erst gar nicht ein)

2. Alte H&#228;user: Ja, wenn man alte H&#228;user nicht modernisiert, steigen die Energiekosten. Interessanterweise hat man das gleiche Problem als Mieter. Wechselt man in ein energetisch "besseres" Haus ist sogleich auch die Miete entsprechend h&#246;her, was ja auch logisch ist, da sich ein Vermieter entsprechende Modernisierungsma&#223;nahmen "bezahlen" l&#228;sst.

3. Steigende Fahrtkosten: Ein typisches Beispiel f&#252;r eine oberfl&#228;chliche Argumentation. Denn es geht zum auch um Eigentumswohnungen die in der Stadt liegen k&#246;nnen und zum anderen k&#246;nnen die Arbeitspl&#228;tze auch auf dem Land oder in der Vorstadt liegen.

4. Meiner Meinung nach das erste schl&#252;ssige Argument. Wobei selbst das etwas weiter betrachtet zu dem Ergebnis f&#252;hrt, dass die Mieten f&#252;r Objekte, die "Altersgeeignet" sind, entsprechend st&#228;rker steigen werden. Zudem sind im "Eigentum" gewisse bauliche Ver&#228;nderungen m&#246;glich, die die Problematik des "Alters" reduzieren.

5. Die passende Gr&#246;&#223;e hat man in der Regel auch als Mieter selten. In meinem Fall kann ich z.B. nur sagen, dass die Eltern zwar jetzt ein paar leere Zimmer haben, diese sich aber schlagartig f&#252;llen, wenn die Enkel ein paar Tage &#252;ber Nacht zu besuch sind. Dies w&#228;re ohne diese Zimmer gar nicht m&#246;glich. Sogesehen ist es geradezu ein (immaterieller) Wertgewinn, diese leeren Zimmer zur Verf&#252;gung zu haben.

6. Flexibilit&#228;t. Ja. Es stimmt, aber wie flexibel man als Mieter ist sei dahin gestellt. Denn ein "Wohnungswechsel" in eine andere Region bedingt mehr, als nur das Mietobjekt zu wechseln. Daher ist nicht nur der m&#246;gliche Verkauf einer Immoblie ein Hemmschuh, sondern viel schwerwiegender wirkt sich die Aufgabe der gewohnten Umgebung (Freundeskreis, Familie etc.) aus.
Die mangelnde Finanzielle Aspekt....hmmm, Da man nicht mehr in Zinsregionen von 10% lebt, ist der erweiterte finanzielle Spielraum eher geringer, als man denkt. V.a. da man nicht nur extrem Regionen wie M&#252;nchen oder Stuttgart in seine Betrachtung einbeziehen sollte (&#220;brigens ein Grund, warum ich nie nach Stuttgart gezogen bin).

7. Finanzielle Verluste beim Verkauf. Oh ja. Das stimmt wohl. Wenn ich eine Eigentumswohnung inkl. Nebenkosten f&#252;r 100.000 Euro gekauft habe und dann nach 5 Jahren f&#252;r 95.000 verkaufe habe ich 5.000 Euro Verlust gemacht. Wie hoch der Verlust der "Mietzahlungen" im gleichen Zeitraum war will ich jetzt nicht ausrechnen. Den Kalkulatorischen Zins f&#252;rs Darlehen oder den entgangenen Zins f&#252;r Alternativanlagen bei Erwerb aus Eigenmitteln werte ich nicht, da den der Vermieter in seine Miete bereits eingerechnet hat (Ausser man hat soviel Gl&#252;ck, und ein entsprechendes Mietschn&#228;ppchen).

8. Diese Kosten bezahlt man dem "Vermieter" mit der Miete mit. V.a. kann man mit regelm&#228;ssigen Mietsteigerungen rechnen.... Also etwas einseitig betrachtet.

9. Diesem Punkt kann ich uneingeschr&#228;nkt zustimmen. Andererseits hat man auch beim Mietvertrag in der Regel 3 Monate K&#252;ndigungsfrist. Und falls man realistische Preisvorstellungen hat, geht die Immobilie auch entsprechend schnell weg.


Alles in allem h&#228;tte ich mir einen etwas objektiveren Beitrag gew&#252;nscht und freue mich auf eine rege Diskussion im Kommentarbereich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vorneweg, ich bin nicht f&#252;r eine Bausparkasse t&#228;tig, aber als Controller durchaus mit Zahlen vertraut. Auch das Thema Immobilienerwerb oder Miete hat mich selbst erst k&#252;rzlich besch&#228;ftigt.</p>
<p>Einigen Punkten kann ich zustimmen, jedoch sollte man sich mal &#252;berlegen, warum jemand ein Objekt vermietet. Bestimmt nicht, weil er ein Menschenfreund ist und sein Verm&#246;gen einfach verschenken m&#246;chte.<br />
Ich gehe zumindest davon aus, dass man die Immoblie erwirbt, um selbst darin zu wohnen.</p>
<p>Zum ersten Punkt: Wertzuwachs. Wer ein Objekt aus Renditegesichtspunkten erwirbt, bezieht es meist nicht selbst. Denn um die Rendite zu erzielen muss man es auch verkaufen k&#246;nnen (&#8211;&gt; Man muss von vornherein mit dem Auszug planen &#8211;&gt; man zieht erst gar nicht ein)</p>
<p>2. Alte H&#228;user: Ja, wenn man alte H&#228;user nicht modernisiert, steigen die Energiekosten. Interessanterweise hat man das gleiche Problem als Mieter. Wechselt man in ein energetisch &#8220;besseres&#8221; Haus ist sogleich auch die Miete entsprechend h&#246;her, was ja auch logisch ist, da sich ein Vermieter entsprechende Modernisierungsma&#223;nahmen &#8220;bezahlen&#8221; l&#228;sst.</p>
<p>3. Steigende Fahrtkosten: Ein typisches Beispiel f&#252;r eine oberfl&#228;chliche Argumentation. Denn es geht zum auch um Eigentumswohnungen die in der Stadt liegen k&#246;nnen und zum anderen k&#246;nnen die Arbeitspl&#228;tze auch auf dem Land oder in der Vorstadt liegen.</p>
<p>4. Meiner Meinung nach das erste schl&#252;ssige Argument. Wobei selbst das etwas weiter betrachtet zu dem Ergebnis f&#252;hrt, dass die Mieten f&#252;r Objekte, die &#8220;Altersgeeignet&#8221; sind, entsprechend st&#228;rker steigen werden. Zudem sind im &#8220;Eigentum&#8221; gewisse bauliche Ver&#228;nderungen m&#246;glich, die die Problematik des &#8220;Alters&#8221; reduzieren.</p>
<p>5. Die passende Gr&#246;&#223;e hat man in der Regel auch als Mieter selten. In meinem Fall kann ich z.B. nur sagen, dass die Eltern zwar jetzt ein paar leere Zimmer haben, diese sich aber schlagartig f&#252;llen, wenn die Enkel ein paar Tage &#252;ber Nacht zu besuch sind. Dies w&#228;re ohne diese Zimmer gar nicht m&#246;glich. Sogesehen ist es geradezu ein (immaterieller) Wertgewinn, diese leeren Zimmer zur Verf&#252;gung zu haben.</p>
<p>6. Flexibilit&#228;t. Ja. Es stimmt, aber wie flexibel man als Mieter ist sei dahin gestellt. Denn ein &#8220;Wohnungswechsel&#8221; in eine andere Region bedingt mehr, als nur das Mietobjekt zu wechseln. Daher ist nicht nur der m&#246;gliche Verkauf einer Immoblie ein Hemmschuh, sondern viel schwerwiegender wirkt sich die Aufgabe der gewohnten Umgebung (Freundeskreis, Familie etc.) aus.<br />
Die mangelnde Finanzielle Aspekt&#8230;.hmmm, Da man nicht mehr in Zinsregionen von 10% lebt, ist der erweiterte finanzielle Spielraum eher geringer, als man denkt. V.a. da man nicht nur extrem Regionen wie M&#252;nchen oder Stuttgart in seine Betrachtung einbeziehen sollte (&#220;brigens ein Grund, warum ich nie nach Stuttgart gezogen bin).</p>
<p>7. Finanzielle Verluste beim Verkauf. Oh ja. Das stimmt wohl. Wenn ich eine Eigentumswohnung inkl. Nebenkosten f&#252;r 100.000 Euro gekauft habe und dann nach 5 Jahren f&#252;r 95.000 verkaufe habe ich 5.000 Euro Verlust gemacht. Wie hoch der Verlust der &#8220;Mietzahlungen&#8221; im gleichen Zeitraum war will ich jetzt nicht ausrechnen. Den Kalkulatorischen Zins f&#252;rs Darlehen oder den entgangenen Zins f&#252;r Alternativanlagen bei Erwerb aus Eigenmitteln werte ich nicht, da den der Vermieter in seine Miete bereits eingerechnet hat (Ausser man hat soviel Gl&#252;ck, und ein entsprechendes Mietschn&#228;ppchen).</p>
<p>8. Diese Kosten bezahlt man dem &#8220;Vermieter&#8221; mit der Miete mit. V.a. kann man mit regelm&#228;ssigen Mietsteigerungen rechnen&#8230;. Also etwas einseitig betrachtet.</p>
<p>9. Diesem Punkt kann ich uneingeschr&#228;nkt zustimmen. Andererseits hat man auch beim Mietvertrag in der Regel 3 Monate K&#252;ndigungsfrist. Und falls man realistische Preisvorstellungen hat, geht die Immobilie auch entsprechend schnell weg.</p>
<p>Alles in allem h&#228;tte ich mir einen etwas objektiveren Beitrag gew&#252;nscht und freue mich auf eine rege Diskussion im Kommentarbereich.</p>
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	<item>
		<title>Von: MichaelFAUST &#187; Blog Archive &#187; Wochenruckblick: Fundgrube (KW 30)</title>
		<link>http://www.informelles.de/2008/07/21/warum-sich-ein-eigenheim-nicht-mehr-lohnt/comment-page-1/#comment-284</link>
		<dc:creator>MichaelFAUST &#187; Blog Archive &#187; Wochenruckblick: Fundgrube (KW 30)</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jul 2008 19:58:09 +0000</pubDate>
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		<description>[...]  Der Traum vom eigenen Zuhause: Doch mit vielen Nachteilen&#8230; [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...]  Der Traum vom eigenen Zuhause: Doch mit vielen Nachteilen&#8230; [...]</p>
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