Eurovision Song Contest 2010

Das Finale des Eurovision Song Contest (ESC) findet heute Abend in Oslo statt.

Für Deutschland startet die 18-jährige Lena Meyer-Landrut mit dem Song „Satellit“.

In der Castingshow „Unser Star für Oslo“ wurde sie entdeckt und vom Fernsehpublikum zur Siegerin gekührt. Danach wurde unter sie unter die Fittiche von Produzent Stefan Raab genommen, der selbst schon am Grand Prix teilgenommen und sich achtbar geschlagen hat.

Der Hype, der nach dem Ende der Castingshow in Deutschland ausbrach, stellte alles bisher dagewesene in den Schatten. Selbst die Auswüchse, die einst ein gewisser Gildo Horn, auch er wurde von Raab produziert, mit seiner Teilnahme am ESC auslöste, verblassen gegen die momentan herrschende Lenamania. Den minutiös ausgearbeiteten Marketingplan, mit dem Brainpool und Raab die → mehr lesen…

iPad-Verkaufsstart in Deutschland

Heute ist der offizielle Verkaufsstart für das iPad in Deutschland.

Der große Moment ist da. Das iPad* ist nun auch in Deutschland im Handel erhältlich. Die Apple-Homepage sieht deshalb heute so aus:

Echte Apple-Fans haben sich das Teil zwar schon längst aus dem Ausland besorgt, bevorzugt aus den USA als der Euro noch etwas mehr wert war als heutzutage. Aber ein offizieller Start ist ein offizieller Start und will entsprechend gewürdigt werden.
Nun wird sich erweisen, ob das iPad die Hoffnungen der Verlage erfüllen kann. Dem Hype, den deutsche Zeitungs- und Buchverlage in den letzten Monaten veranstaltet haben, wird das iPad nun gerecht werden müssen.

Technisch mittelmäßig ausgestattet (kein Multitasking, kein Flash, keine Kamera, kein USB, keine SD-Cards, kein → mehr lesen…

„Handels“präsident Köhler erklärt den Krieg

Gegen wen? Gegen jeden, der sich den deutschen Interessen und seinem Außenhandel in den Weg stellt.

EigentlichBundespräsident Horst Köhler ist ab sofort als Außenhandelspräsident unterwegs und erklärt allen den Krieg, die bei der Durchsetzung von deutschen Wirtschaftsinteressen hinderlich sind.
Ausgerechnet bei einem Zwischenstopp im Feldlager Masar-i-Scharif im nunmehr auch offiziell zum Kriegsgebiet erklärtem Afghansistan brachen bei Köhler alle Dämme und er sagte in einem Interview:

…Es sei in Ordnung, wenn kritisch über den Einsatz diskutiert werde. Allerdings müsse Deutschland mit seiner Außenhandelsabhängigkeit zur Wahrung seiner Interessen im Zweifel auch zu militärischen Mitteln greifen

Wie man beim dradio nachlesen kann, nannte Köhler als Beispiel für diese Interessen „freie Handelswege“. Es gelte, „ganze regionale Instabilitäten zu verhindern, die mit Sicherheit → mehr lesen…

Roland Koch tritt zurück

NochMinisterpräsident Roland Koch tritt zum Ende des Jahres von allen seinen Ämtern zurück.

Er will sich offenbar komplett aus der Politik zurückziehen. Die Gründe, die zu dieser Entscheidung geführt haben, sollen heute Mittag auf einer Pressekonferenz öffentlich gemacht werden.

Endlich möchte man da sagen. Der Ministerpräsident von Ypsilantis Gnaden ist quasi schon lange abgewählt. Sein Rücktritt ist eine Entlastung für Hessen und ganz Deutschland.

Koch war hauptsächlich als Lautsprecher denn als politischer Visionär unterwegs. Mit rechtslastigen Parolen verstand er es immer wieder, ausreichend Stimmen für sich zu sammeln. Seit 1999 war er Ministerpräsident im Land Hessen. 2008 verlor er bei der Landtagswahl mit der CDU die absolute Mehrheit und auch die Stimmen der FDP reichten nicht für eine weitere → mehr lesen…

Pharma-Lobbyist sagt die Wahrheit

Ein Pharma-Lobbyist sagt in einem Interview zur Abwechslung mal die ungeschminkte Wahrheit. Doch eigentlich sollte das nie gesendet werden.

Die ZDF-Satiresendung „heute-show“ hat ihren Reporter Martin Sonneborn (früher Chefredakteur beim Satiremagazin Titanic) zu einem der „wichtigsten Pharma-Lobbyisten des Landes“ geschickt, um dessen Meinung zu Nachahmerprodukten und die daraus resultierenden sinkenden Preise zu erfragen.

Das Ergebnis des Interview-Versuchs mit Pro-Generika-Funktionär Peter Schmidt sah dann so aus:

Quelle: YouTube

Erfrischend ehrlich gibt der Pharma-Lobbyist Schmidt also zu, daß zum einen die Arzneien erschreckend einfach herzustellen und zum anderen die Nachahmertabletten genau so gut wie die Originale sind. Nur eben viel günstiger im Preis für den Patienten. Die Preispolitik der Pharma-Riesen ist also selbst in den Augen ihrer Unterstützer -gelinde ausgedrückt- überzogen.

Gesendet → mehr lesen…

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