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Der Blickfang eines jeden Hauses – luxuriöse Eingangstüren

Ist man als Gast bei jemand anderem nach Hause eingeladen, lernt man als allererstes die Eingangstür des Heims seines Gastgebers kennen. Oftmals fällt es uns gar nicht bewusst auf, aber bereits die Eingangstüre gibt uns einen ersten Eindruck und eine Vorstellung von dem gesamten Haus. Ist die Eingangstür auffallend bunt, erwartet man auch eine knallige Inneneinrichtung oder zumindest zwischendurch immer wieder ins Auge stechende Farbtupfer. Ist die Haustüre stark beschmutzt oder wirkt ungepflegt, haben die meisten Menschen auch sofort eine gewisse Grundeinstellung zu den Bewohnern des Hauses. Chaotisch und sorglos werden sie vermutlich sein, oder es wird sich um ein Haus oder eine Wohnung handeln, wo mindestens ein Kind lebt. Steht man vor einer luxuriösen Eingangstür, vermutet man, dass diese auch hohen Sicherheitsstandards entspricht. Der erste Blickfang und auch Richtungsweiser bezüglich Erwartungshaltungen ist also die Haustür. Doch wie schafft man es nun herauszufinden, welche Art von Eingangstür zu einem passt?

Welche Eingangstür passt zu mir?

Vor der Anschaffung einer neuen Eingangstür ist es wichtig sich zu überlegen, in welches Umfeld diese Tür kommen soll. Dies gilt natürlich auch für die herkömmlichen Türen im Haus selbst. Wichtig ist die Haltbarkeit der Türen. Wenn man weiß, dass die Tür teils stark beansprucht werden wird, beispielsweise weil mehrere Leute in der Wohnung oder dem Haus wohnen, empfiehlt es sich eine Tür aus besonders robustem Material zu wählen. Gerade für Familien mit (Klein-)Kindern gilt dies insbesondere. In einem Familienbetrieb mit mehreren Kindern kommt es oftmals zu einer Belastungsprobe der Türen. Die Kleinen fahren gut und gerne mal mit ihrem Rutschauto gegen die Türe oder drücken sich dagegen, um sie auf zu bekommen, die Älteren Kinder, vor allem in der Pubertät, knallen um ihren Unmut zu zeigen, öfter mal die Tür so fest es geht hinter ihnen zu.

Bei der Wahl einer Eingangstür sollte man sich zu Beginn einer Frage widmen. Möchte man seine Eingangstür harmonisch mit der Außenoptik des Hauses, sprich Fassade und Fenstern, abstimmen, oder möchte ich, dass sich meine Tür von der restlichen Außenerscheinung klar abhebt. Momentan im Trend sind sowohl neutrale Farben wie braun, anthrazit, weiß oder sandfarben, als auch poppige Farben wie grün, blau oder einem leuchtendem Rot. Wer sich für eine der neutralen Farben entscheidet, seine Eingangstür aber dennoch etwas moderner und auffälliger gestalten möchte, kann auch Glas- oder Metallelemente einbauen oder seine Tür mit Glitzer aufhübschen. Doch auch Details aus Echtholz oder Steinen werden immer häufiger gesehen. Wer seine Tür überhaupt zu einem absoluten Hingucker machen möchte, verziert sie mit LED-Leuchten, die in allen möglichen Farben blinken.

Ein weiteres Detail, welches am Aussehen einer Türe sehr viel verändern kann, ist die Türklinke. Hier gibt es schon einmal die Unterscheidung zwischen Türklinke und Türknauf. Bei Zimmertüren ist die Klinke meist praktischer, da sie sich schneller und vor allem für Kinder einfacher bedienen lässt. Gerade für eine Familie, die sich für eine neutrale Version einer Eingangstüre entschlossen haben, sie allerdings doch ein wenig besonders gestalten möchte, ist die Veränderung der Türklinke oder des -knaufs eine gute Option. Zum einen kann man auch hier die Farbe verändern. Von gold und silber, bis hin zu knalligen Farben, sind auch hier keine Grenzen gesetzt. Außerdem kann man die Form der Klinke oder des Knaufes verändern. Beliebte Möglichkeiten für Knäufe sind einigermaßen rundliche Motive, wie beispielsweise ein Stein, die Weltkugel oder einen Minifußball. Noch mehr Möglichkeiten gibt es für Klingen. Über wellenartige Motive, Tiere, wie beispielsweise Delfine oder Schlangen,  bis hin zu einer Flasche lassen sich alle Motive in eine Türklinke hineinarbeiten.

Nicht nur schön, sondern auch sicher solls sein

So schön eine Eingangstür auch ist, nur wenn sie auch wirklich sicher ist wird sie dem Eigentümer auch tatsächlich Freude bereiten. Was viele nicht beachten, ist, dass die Sicherheit einer Eingangstüre eben nicht nur mit dem Sicherheitsschloss der Türe steigt und fällt. Um die Sicherheit seiner Tür festzustellen, sollte man folgendes überprüfen:

  • Das Türschloss: Ein sicheres Türschloss besteht aus einem Sicherheitszylinder, der mit einem Sicherheitsbeschlag und einem Kernziehschutz ausgestattet ist. Um seine Tür noch sicherer zu machen, sind Mehrfachverriegelungen ratsam.
  • Das Türblatt: Das Türblatt sollte, möchte man eine möglichst sichere Eingangstür haben, aus mehreren Schichten Stahl bestehen. Jeweils die erste und letzte Schicht können gerne mit einem anderen Material überzogen sein, doch die Schichten Stahl schützen am besten gegen Gewalteinwirkungen, wie ein versuchtes Eintreten oder Einschlagen der Tür. Außerdem sollte es nicht möglich sein, die Tür aufhebeln zu lassen. Dies können spezielle Hacken verhindern.
  • Der Türrahmen: Auch der Türrahmen sollte teilweise aus Stahl sein. Außerdem sollten die Stahlanker, die die Türzarge bilden, mindestens 25 bis 30 cm in der Mauer befestigt sein. Mithilfe von Einschwenksicherungen und stählernen Türbändern sollte die Tür soweit bestens gegen Unbefugte gewappnet sein.

Ein Kommentar

  1. Danke für den informativen Beitrag. Ich kann mir gut vorstellen, das leider 60% der Türen in Deutschland nicht sicher sind.