Der FDP-Wähler lernt…

Was man dem Vorsitzenden der FDP nicht nachsagen kann, gilt doch für dessen Wähler: Sie lernen aus ihren Fehlern.

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14 Prozent haben die FDP bei der Bundestagswahl gewählt und es so Angela Merkel ermöglicht, sich in eine schwarz-gelbe Koalition zu retten. Ohne die FDP-Stimmen wäre die Kanzlerschaft Merkel heute bereits Geschichte.
Viele von den FDP-Wählern hatten die Hoffnung, daß sich Guido Westerwelle ändern würde und an der Aufgabe, die ihm sein neues Amt als Außenminister und stellvertretender Kanzler stellt, wachsen würde, sowohl persönlich als auch politisch.

Doch Westerwelle blieb sich treu: Er war, ist und bleibt ein nur um seine Klientel besorgter Spaßpolitiker ohne weiteren Antrieb und ohne Vision.
DiePolitik“ der ersten 100 Tage zeugt davon.

Die FDP-Wähler sind aber offenbar zu mehr Reflexion imstande. Einige der 14 Prozent haben ihren Fehler erkannt und geloben nun offiziell Besserung:

Leserbrief im aktuellen Spiegel / via TwitPic

Leserbrief im aktuellen Spiegel / via TwitPic

Es besteht also die begründete Hoffnung, daß es bei der Landtagswahl in NRW in Mai viele ehemalige FDP-Wähler geben wird, die ihre Stimme nicht wieder verbrennen wollen.
Die politische Zukunft von Westerwelle scheint eh besiegelt.

via TwicPic

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