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Hubers endgültiger Abgang

Endlich hat auch bei Erwin Huber die Wirkung der 2 Maß Bier nachgelassen und er hat seinen Allerwertesten aus dem Ministersessel bewegt.

Vom Sessel des CSU-Parteivorsitzenden wurde er ja schon durch die vergangenen bayerischen Landtagswahlen weggelobt. Da bekommt mein Aufruf zur Jobsuche für den Huber Erwin doch wieder eine gewisse Tagesaktualität. Wobei es für Deutschland besser wäre, Huber kommt auf irgendeine Alm und kann da seine Pension genießen. Bloß keine Verantwortung mehr übertragen, so viel Geld kann der deutsche Steuerzahler nicht mehr aufbringen, steht Erwin Huber doch für größte Geldvernichtung in der Geschichte Bayerns.

Noch ist er zwar bayerischer Finanzminister, der neuen Regierung Bayerns, die erstmals eine Koalition sein wird, wird Huber aber nicht mehr angehören. Späte Einsicht eines Gescheiterten. Doch die Milliardenverluste der BayernLB, deren Verwaltungsratschef Huber war, haben ihm endgültig das politische Genick gebrochen.

Was allerdings Noch-Ministerpräsident Beckstein angesichts des Fiaskos abzieht, haut dem letzten Seppel den Gamsbart von der Mütze. Er und die CSU seien ganz erschüttert von den Vorgängen bei der BayernLB. Man hat ja nie etwas gewußt und sei auch nie informiert worden.
Den Eindruck hat man allerdings schon länger von Beckstein: Die Ahnungslosigkeit in Person. Schön, daß das mal ganz offiziell festgestellt wurde. 🙂

In der Realität hat die CSU aber offenbar schon länger von den Verlusten bei der BayernLB gewußt und dies nur unter der Decke gehalten, weil die bayerische Landtagswahl bevorstand. Damit wäre dann allerdings der Vorwurf des Vorsatzes gerechtfertigt. Herr Staatsanwalt übernehmen Sie!

Jetzt rufen die Bayern-Banker nach Hilfe aus Berlin. Als allererste Bank haben sie Geld in Höhe von 5.400.000.000 EUR aus dem Banken-Hilfsfonds der Bundesregierung beantragt. Sprich Steuergelder werden den Versagern der BayernLB nachgeschmissen, weil diese das große Rad in der Welt der Investmentbanker drehen wollten und kläglich gescheitert sind. Leider wird sie dafür wie immer niemand finanziell zur Rechenschaft ziehen.

Quellen: FTD, Spiegel, SZ

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