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Schweinegrippe: Großversuch an der Bevölkerung?

Zur Eindämmung der Schweinegrippe plant Deutschland Massenimpfungen. Die jedoch sind gefährlich.

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Im Herbst soll in Deutschland jeder Dritte gegen die Schweinegrippe geimpft werden. Zu den Ersten, die geimpft werden sollen, zählen Pflegepersonal, Ärzte, chronisch Kranke und andere Risikogruppen, wie bspw. Schwangere und Diabetiker.
50 Millionen Impfdosen wurden dafür von den Bundesländern bestellt. Diese reichen für 25 Mio. Impfungen, denn jeder muß in zwei Durchgängen geimpft werden, weil es sich bei dem Schweinegrippevirus A/H1N1 um einen neuen Virustyp handelt.
Die Kosten für diese größte Impfaktion in Deutschland seit 50 Jahren in Höhe von rund 600 Mio. EUR sollen die Krankenkassen tragen, die sich naturgemäß dagegen wehren.  Die Krankenkassen würden gern die Versicherten an den Kosten beteiligen. Wozu hat man eigentlich noch eine Krankenversicherung, wenn man eh alles selbst bezahlen soll? Aber das ist ein anderes Thema.

Viele Experten bezweifeln den Sinn dieser Aktion. Zum einen wird diese Massenimpfung wahrscheinlich viel zu spät kommen: Im Herbst, manche Quellen nennen auch schon den November als Impfstart, hat sich die Schweinegrippe wahrscheinlich schon weitgehend ausgebreitet und eine Impfung wird deshalb nicht mehr möglich sein. Und die Annahme, daß eine zweite und schlimmere Schweinegrippe-Welle auf Deutschland zurollt, ist durch nichts belegt.

Zum anderen halten einige Experten die Impfung für gefährlich. Wolfgang Becker-Brüser, Arzt und Herausgeber des „Arznei-Telegramms“, kritisert die geplante Impfaktion als

Großversuch an der deutschen Bevölkerung.

Die Sicherheitstest der Impfstoffe auf Nebenwirkungen seien nicht besonders umfangreich. Rein rechnerisch kann es deshalb dazu kommen, daß 250.000 Geimpfte eine Reaktion auf die Impfstoffe zeigen, ohne daß dies vorher in den Tests aufgefallen wäre.
So spart sich die Pharmaindustrie teuere Testreihen. Neben den Einkünften aus dem Verkauf der Impfstoffe eine weitere gern gesehene Einahmequelle. Sollten da wieder Lobbyisten am Werk gewesen sein?

Wahrscheinlich ist diese geplante Impfmaßnahme ganz einfach dem Wahlkampf geschuldet. Die Regierung will zeigen, daß man Herr der Lage ist und daß man entsprechend reagiert. Der jetzigen Ministerin wird diese PR-Aktion aus verschiedenen Gründen jedoch nichts mehr helfen.
Nach der Wahl wird man dann urplötzlich feststellen, daß die Massenimpfung sinnlos, teuer und gefährlich ist und diese ganz schnell abblasen.

Blinder Aktionismus hat noch nie gehlfen. Aber schön daß man mal drüber gesprochen hat, im nachrichtenarmen Vor-Wahl-Sommer.

Quellen: N24, Spon

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3 Kommentare

  1. Ja, soweit kommt es noch. Eine Pflichtimpfung für alle Deutschen.

    Was wird da gespritzt? Das Wundermittel Tamiflu welches immer mal in den Berichten zu der Schweinegrippe auftaucht?

    Hat uns ja schon bei der Bekämpfung der Vogelgrippe geholfen, auch wenn es keiner eingenommen hat. :-X

    Manchmal fragt man sich wirklich, ob die Politiker überhaupt noch in der Lage sind, eigene Entscheidungen zu treffen oder schon gänzlich der jeweiligen Lobby unterstehen.

    Schöner Beitrag übrigens. 🙂

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