Informelles

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2. Februar 2010
von Informelles
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8.000 neue Jobs bei Siemens

Allerdings in Indien! In Deutschland will die Siemens AG 2.000 Stellen streichen.

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In Indien will Siemens jetzt das ganz große Rad drehen. Siemens-Chef Peter Löscher hat dazu direkt vor Ort angekündigt, das jährliche Investitionsvolumen in Indien zu verdoppeln.

Bis 2012 sollen mehr als 250 Mio. EUR investiert werden und 8.000 neue Jobs entstehen. Bis 2020 will die indische Siemens Tochter 1 Mrd. Umsatz mit Signaltechnik, Dampfturbinen und erneuerbaren Energien machen. Der Marktanteil von Siemens im indischen Infrastrukturbereich soll auf 10 Prozent steigen und sich damit praktisch verdoppeln.

Schön für die indische Wirtschaft und deren Arbeitnehmer, schlecht für Deutschland, denn hier gehen bei Siemens zunehmend die Lichter aus. Erst vor kurzem hatte Löscher angekündigt, weitere 2.000 Stellen streichen zu wollen. → mehr…

29. Januar 2010
von Informelles
3 Kommentare

Muß das iPad umbenannt werden?

Vorgestern hat Apple seinen neuen Tablet-Computer vorgestellt. Doch der Name iPad ist schon vergeben.

Das neue iPad enttäuscht nicht nur technisch. Auch namensmäßig scheint Apple nicht alles im Griff zu haben.
Auf Seiten der Technik liegt die allgemeine Enttäuschung wohl daran, daß viele etwas ganz anderes erwartet haben, als Apple mit dem iPad liefern kann oder will.
Die deutlichste Kritik bekommt das iPad, weil es kein Multitasking beherrscht, Flash nicht unterstützt, keine Kamera besitzt und mit Verbindungen nach außen geizt. Kein USB, keine SD-Cards, kein AirPort, keine Möglichkeit sein iPhone anzuschließen. Das iPad möchte gern in Ruhe an einer Applikation vor sich hinarbeiten, ohne Störungen von außen 😉 Im Endeffekt ist das iPad ein Kindle von Apple, vielleicht schöner → mehr…

12. April 2008
von Informelles
Kommentare deaktiviert für Zusammenarbeit Siemens + BND

Zusammenarbeit Siemens + BND

Siemens hat offenbar über Jahrzehnte aufs engste mit dem Bundesnachrichtendienst (BND) zusammen gearbeitet. Ein BND-Kontaktmann saß sogar im Vorstand und war für die hoch korrupte Kommunikationssparte zuständig.

Siemens war der Haus- und Hoflieferant vom BND und war der “technische Hilfsdienst” der Agenten. Abhörtechnik wurde in alle Welt geliefert. Da Siemens für Fernwartungsaufgaben Zugriff zu den von ihr gelieferten Anlagen hatte, liegt der Schluß nahe, daß der BND diese Zugriffswege für Überwachungs- und Abhöraktionen nutzte.

Damit ist ein neuer Tiefpunkt im Ansehen des einst mal führenden Technologiekonzerns erreicht.

Quelle: SPIEGEL online → mehr…