Schaaaade.

Hacker verbreiten Meldung über Schäubles Rücktritt.

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Homepage wolfgang-schaeuble.de

Hacker haben offenbar die Homepage der CDU Gengenbach ihrem Wunsch „angepaßt“ und so eine Meldung über Schäubles Rücktritt vom Amt des Innenministers verbreitet.

Schade eigentlich, daß es eine Falschmeldung war. Der inneren Sicherheit und dem Schutz der Freiheit und der Bürgerrechte in Deutschland könnte nichts Besseres passieren.
Das sieht im Übrigen auch die FDP so. Wenn es irgendetwas Postives an der gelben Spaßpartei von Westerwelle gibt, dann das: Einige gewichtige Persönlichkeiten in der FDP haben immer für die Erhaltung der Bürgerrechte gestanden. Dafür ist auch mal eine Bundesministerin der Justiz, namentlich Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, aus Protest gegen den Großen Lauschangriff von ihrem Amt zurückgetreten. Auch in der letzten Zeit haben Leute wie Leutheusser-Schnarrenberger, Burkhard Hirsch und Gerhart Baum bis vors Bundesverfassungsgericht für die Erhaltung der Bürgerrechte gekämpft.
Bleibt abzuwarten, ob sich solche Leute in der FDP durchsetzen können und wieviel vom Kampf für die Bürgerrechte den Koalitionspoker mit den Überwachungsfanatikern der Union und Westerwelles unbedingten Willen zur Macht überstehen wird.

Vielleicht war die Hacker-Falschmeldung auch nur ein Vorgriff auf Kommendes. Schäubles Posten jedenfalls ist alles andere als sicher. Das ist auch der konservativen Presse klar und deshalb geistern in letzer Zeit vermehrt immer wieder groß aufgemachte Berichte über die Notwendigkeit von noch mehr Videoüberwachung im öffentlichen Raum durch die Medien. Wer will, kann hier Methode entdecken.
Auch die zur Zeit vielfach auftretenden herrenlosen Koffer und die dadurch ausgelösten hysterischen Einsätze von Sicherheitsspezialkräften scheinen ihren Ursprung in den Koalitionsverhandlungen zu haben, meint jedenfalls Radio Utopie.