Informelles

für Dich aus Politik und Gesellschaft.

Einarmige Banditen sollen sterben

Städte wollen Daddelbuden beseitigen.

Für Zocker in sogenannten Daddelbuden brechen schwere Zeiten an. In Nordrhein-Westfalen und anderen Bundesländern wollen viele Städte die Zahl der Spielhallen begrenzen oder minimieren. So sollen die negativen Begleitumstände in der Umgebung dieser Einrichtungen, wie Verelendung und Kaufkraftverlust, eingedämmt werden. Da bleibt den Zockern nur der Weg ins Internet, denn dort ist Zocken seit der Liberalisierung des Glücksspiels wieder erlaubt. Anbieter von Sportwetten Bonus Spielen, bei Wettbasis.com gibt es viele Infos dazu, und anderen Glücksspielen erleben zur Zeit einen stürmischen Zulauf.

Anzeige

In NRW sollen demnächst die Regeln für Neuansiedlungen von Spielhallen verschärft werden. Ein entsprechendes Gesetz ist in Vorbereitung. Damit dürfte der Boom der Daddelhallen zu Ende gehen. In den vergangenen Jahren war es zu einer explosionsartigen Vermehrung der Geldspielautomaten gekommen, weil die aktuelle Spieleverordnung pro Konzession die Aufstellung anstelle von früher 10 heute 12 Geldspielautomaten zulässt. Dadurch stieg die Zahl der „einarmigen Banditen“ in NRW von 2006 bis heute von 26.000 auf 40.000 an. Dieser Trend soll nun durch neue Regelungen, wie Mindestabstand zwischen den Spielhallen und Verbannung der Daddelbuden von Orten, die stark von Kindern frequentiert werden, nachhaltig gebrochen werden.

Die Betreiber der Spielhallen fürchten nun, daß es ein regelrechtes Sterben ihrer Daddelbuden geben wird. Doch noch haben sie Hoffnung, daß die Regelwut der Politik nicht allzu hart ausfällt. Viele Arbeitsplätze wären in Gefahr und das ist meist ein Totschlagargument gegen zu starke Reglementierung. Auch der Wegfall der Steuereinahmen, auf die keine Kommune verzichten will, dürfte ihnen in die Karten spielen. So bleibt abzuwarten, ob und in welchem Umfang die Einschränkungen für die Spielhallen in NRW letztlich kommen werden.

Sollten die geplanten Verschärfungen wirklich irgendwann in Kraft treten, dann werden sich die Zocker nach neuen Gelegenheiten umsehen müssen, wo sie ihr Geld verspielen können. Aber dafür gibt ja immer noch das staatliche Lotto oder den Blick auf Fussball Tabellen für das Toto-Glücksspiel. Und dadurch sprudeln auch die Steuereinnahmen wieder.

Quelle: WE

Anzeige

[Preise inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten / Letzte Aktualisierung am 23.09.2017 / * = werbender Link (Affiliate) / Bilder von der Amazon Product Advertising API]



Teile diesen Artikel mit anderen:

Kommentare sind deaktiviert.

banner