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Wer braucht noch Wahl-Forscher?

Wer braucht eigentlich die Umfragen und Vorhersagen von Wahlforschungsinstituten?

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Bei der bayerischen Landtagswahl konnte man die Vorhersagen zum Wahlergebnis von allen Instituten komplett in der Pfeife rauchen. Nicht ein einziges war in der Lage auch nur annähernd das bevorstehende Debakel, manche sprechen von Erdbeben, der CSU vorherzusagen.

Folgende Wahlprognosen für die CSU gaben die Institute vor der Wahl ab:
Emnid: 49 %
GMS: 48%
Forschungsgruppe Wahlen: 47%
Infratest dimap: 47%
Forsa: 50%

Tatsächliches Wahlergebnis: 43,4 %

Aber das kennt man ja bereits von der letzten Bundestagswahl. Auch dort hatte man der Union schon fast die absolute Mehrheit vorhergesagt. Heraus kam mit Angela Merkel das größte Wahldebakel für die Union auf Bundesebene. Nur die Schwäche der SPD hat dafür gesorgt, daß Merkel nicht schon längst Geschichte ist.

Was könnte man alles Sinnvolles mit dem Geld anfangen, was für diese unbrauchbaren Wahlprognosen ausgegeben wird!? Leider finanzieren die Fernsehzuschauer der öffentlich-rechtlichen Sender diesen Blick in die Kristallkugel zu einem großen Teil mit, denn ARD und ZDF sind dankbare Abnehmer für diesen Statistikmüll.

Quelle: wahlrecht.de

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3 Kommentare

  1. stimmt genau, da habe ich im Vorfeld in der Tat einen besseren Tipp abgegeben. 😉
    LG

  2. Die Parteien brauchen das 🙂 – um sich davon in die Irre leiten zu lassen – siehe Bayern!

  3. Pingback: CDU bekommt Fracksausen » Bundestagswahl, Merkel, Prognosen, Stimmen, Wahl, Wahlkampf » Informelles

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