Zypern verläßt den Euro und führt D-Mark ein

Paukenschlag in Nikosia. Zypern führt die DM ein.

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Damit haben EZB, Euro-Gruppe und Schäuble nicht gerechnet. Zypern verläßt die europäische Gemeinschaftswährung und führt stattdessen die D-Mark als nationale Währung ein.

Die zyprische Regierung erklärt den Schritt mit der unsäglichen Bevormundung durch die europäischen Partner. Diesem Druck will man sich mit diesem geschickten Zug entziehen. In Zypern gilt zukünftig wieder eine eigene Landeswährung. Und da die Deutschen ihre harte D-Mark völlig freiwillig bei der Einführung des Euro aufgegeben haben, und die D-Mark damit praktisch herrenlos und frei für jedermann ist, hat man sich in der zyprischen Hauptstadt Nikosia für die D-Mark als neue zyprische Währung entschieden.

Die Vorteile liegen auf der Hand. Die D-Mark ist eine sehr stabile Währung und sie ist frei konvertierbar. Daß auf diese Idee nicht schon andere Länder gekommen sind, versteht man auf Zypern eigentlich gar nicht.

In Berlin und bei der Bundesbank herrscht dagegen helle Aufruhr. Damit hatte offenbar niemand gerechnet. Eine feindliche Übernahme der guten alten D-Mark war außerhalb der Vorstellungskraft von Bundesregierung und Bundesbank.
Nun hat man den Salat. Ein Plan B nach dem Zusammenbruch des Euro gibt es damit für Deutschland ersteinmal nicht mehr. Eine Rückkehr zur D-Mark, von der noch zig Millionen in deutschen Schubladen schlummern und zukünftig nur noch im Urlaub auf Zypern genutzt werden können, ist damit unmöglich geworden. Erste verstörte Reaktionen aus dem Bundesfinanzministerium spielen nun mit der Idee -im Fall der Fälle- die Mark der DDR wiederzubeleben. Doch entschieden ist da noch nichts.

Die Zyprer jedenfalls sind hoch erfreut über ihren geschickten Schachzug und darüber, es Schäuble und Co. mal richtig gezeigt zu haben.

## Das war natürlich nur ein April-Scherz ##

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