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Anbieterwechsel bei Strompreiserhöhung

Was tun bei einer einer Strompreiserhöhung?

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Sehr viele Stromverbraucher stellen sich die Frage, wie man auf eine Stromerhöhung reagieren sollte. Prinzipiell haben die Kunden zwei Lösungsmöglichkeiten. Entweder sie wechseln zu einem anderen Stromanbieter oder sie zahlen die Preiserhöhung einfach nicht. Meistens ist es sinnvoller, wenn man den Lieferanten wechselt.

Wenn man sich dafür entschieden hat, die Stromerhöhung nicht zuzahlen, dann muß man ein Gerichtsverfahren miteinkalkulieren. Der Stromanbieter wird dann aufgefordert Gründe darzulegen, warum eine Preiserhöhung stattfindet, aber Stromkonzerne kennen sich bestens mit solchen Verfahren aus und haben in der Regel plausible Gründe. Darum ist eine gute Alternative zur Zahlungsablehnung ein Anbieterwechsel, bei dem man mit einen optimalen Angebot viel Geld einsparen kann. Bei der Suche nach einem neuen Lieferanten hilft der Ratgeber zum Stromanbieter wechseln.

Warum profitieren Kunden kaum von sinkenden Strom-Einkaufspreisen?

Von den fallenden Preisen beim Stromeinkauf haben in den meisten Fällen nur Großunternehmen einen Vorteil, denn diese haben sich schon für die Jahre bis 2016 gut mit Strom eingedeckt. Die heutige Politik entlastest extrem die Großunternehmen, die sogar doppelt profitieren. Zum einen von den sinkenden Stromeinkaufspreisen und zum anderen durch die Regelung der EEG-Umlage. Viele tausend Unternehmen in Deutschland sind von der EEG-Umlage befreit.
Die Lasten der EEG-Umlage werden fast ausschließlich auf die privaten Stromverbraucher verteilt. Dadurch profitieren diese im Gegensatz zu den Unternehmen kaum von den sinkenden Preisen, mit denen ihr Lieferant den Strom einkauft.

Der einzige Weg für private Stromkunden ist der Wechsel zu einem günstigeren Anbieter, wenn sie steigenden Strompreisen entkommen wollen.

Auf welche Punkte sollte man beim Wechsel des Stromanbieters achten?

Zuerst sollte man einen prüfenden Blick in den derzeitigen Stromvertrag werfen. Zu welchen Termin ein Wechsel möglich ist? Verfügt man über einen Grundversorgertarif, bspw. bei den örtlich Stadtwerken, dann kann man problemlos und kurzfristig wechseln. Bekommt man allerdings Ökostrom vom regionalen Stromversorger oder hat einen speziellen Tarif, dann muß man mit starren Kündigungsfristen rechnen.
Ist man schon bei einem anderen Anbieter, bestehen meist spezielle Konditionen über die Kündigungsfristen und Laufzeiten. Dann kann man erst zum Ende der Laufzeit wechseln. Dabei sollte man tunlichst auf Kündigungsfrist achten und rechtzeitig die schriftliche Kündigung absenden, sonst verlängert sich der Vertrag erneut.
Bei einer Stromerhöhung hat man in der Regel aber ein sofortiges Sonderkündigungsrecht.

Der nächste Schritt besteht darin, daß man die Stromzählernummer raussucht, da diese für den Anbieterwechsel benötigt werden. Und man sollte wissen, wie hoch der jetzige jährliche Stromverbrauch ist. Dann muß man sich die Zeit nehmen, die Strompreise und Konditionen von den verschiedenen Stromanbietern zu vergleichen, die im eigenen Wohnort Strom liefern können. Hier helfen zahlreiche Ratgeber- und Vergleichsseiten im Internet.

Hat man den richtigen Stromanbieter gefunden, braucht man diesen nur online mit der Stromlieferung zu beauftragen und läuft alles wie von selbst. Der neue Lieferant leitet alles in die Wege und schon bald bezieht man ohne Unterbrechung den günstigeren Strom.

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