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Weniger bekannte Sportarten, die man unbedingt kennen sollte

Die wohl bekannteste Sportart der Welt ist Fußball, und auch dieser Bereich wird stark dominiert von Männern einerseits und bestimmten Teams andererseits – alleine schon der FC Bayern München und der Fußballclub Manchester United stehen sinnbildlich für alle Fußballvereine dieser Welt. Auch Basketball gewinnt durch das ausgesprochen beliebte US-amerikanische Turnier NBA immer mehr Anhänger. Doch die Sportszene ist weitaus vielfältiger als diese zwei Ballsportarten. Und in anderen Ländern werden andere Spiele sogar mehr zelebriert als diese Klassiker der westlichen Welt. Dieser Artikel präsentiert einige Nischensportarten, mit denen Fans sich unbedingt bekannt machen sollten.

Cricket: der letzte Schrei in Indien

Erste Bekanntschaft mit diesem Sport machten viele wohl im Disneyfilm von „Alice im Wunderland“, in dem die bösartige Königin der Herzen mit Flamingos als Schlägern und Igeln als Bällen eine Runde Cricket spielt. Hier in Deutschland sind selten Partien zu beobachten und selbst in England, wo das Spiel ursprünglich herkommt, ist es nicht mehr direkt in Mode. In Indien dagegen avancierte das Spiel nach der Einführung durch die britischen Kolonialherren zum Nationalsport. Deshalb wird auch halb Indien an der Mattscheibe kleben, wenn vom 30. Mai bis zum 14. Juli die diesjährige Weltmeisterschaft in England und Wales ausgetragen wird. Doch auch hierzulande können Zuschauer von dem Event profitieren: Cricket bietet einige hochinteressante Wettquoten an und Boni wie ein Gutschein erhöhen zusätzlich die Chancen auf einen attraktiven Gewinn ohne allzu große Verluste. Und selbst wenn am Ende nicht das große Geld winkt: Die Erfahrung wird auf jeden Fall bereichernd und möglicherweise können die Zuschauer am Ende sogar nachvollziehen, warum die Inder beim Gedanken an Cricket ausflippen.

Cricket Sport | Foto: PDPics, pixabay.com, Pixabay License

Cricket Sport | Foto: PDPics, pixabay.com, Pixabay License

Rhönrad: Kraft und Eleganz

Wer Rhönrad-Meister werden will, darf nicht zu Schwindelgefühl neigen. Denn im Zweifel dreht es Laien den Magen um, wenn sie sich kopfüber mit dem Rad drehen oder damit sogar Pirouetten versuchen. Allerdings ist der Sport durchaus die Mühe wert: Rhönrad-Sportler sehen elegant und kräftig zugleich aus, während sie die unterschiedlichsten Figuren in ihrem Konstrukt aus zwei Rädern mit diversen Griffen vorführen. Auch die Kostüme für Wettkämpfe sind herrlich und ähneln denen von Eiskunstläufern. Der Sport kann alleine wie auch in der Gruppe praktiziert werden, und Deutschland gehört zu den stärksten Nationen der Szene. Im April erst konnte sich die deutsche Mannschaft im IRV Team World Cup behaupten und sich die Goldmedaille sichern. Nur schade, dass Rhönrad-Meisterschaften in der Regel nicht auf Wettportalen angeboten werden. Das würde die Wettkämpfe noch spannender machen.

Octopush: Hockey unter Wasser

Jede Sportart wird schwieriger, wenn sie ins Wasser verlegt wird – und schwieriger bedeutet selbstverständlich auch beeindruckender und spannender. Das dachten sich auch die Erfinder von Octopush, einer Form von Hockey, die nicht nur im, sondern sogar unter Wasser gespielt wird. Klar, dass Spieler hier vor allem ihre Lungenkapazität trainieren müssen; denn je länger sie den Atem anhalten können, desto besser können sie ihr Team unterstützen. Der Puck wird bei diesem Spiel auf dem Boden des Beckens hin und her geschoben – das ist zwar ausgesprochen anstrengend, aber durchaus machbar.

Andere kuriose Sportarten sind Radball, Schachboxen oder Jogglieren – allesamt mindestens ebenso unterhaltsam wie durchgeknallt.

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