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Google Doodle zu Olympia

Hürdenlauf in der Suchmaschine.

Derzeit laufen die olympischen Sommerspiele in London. Niemandem, der ab und zu seinen Fernseher einschaltet, dürfen das verborgen geblieben sein. Dauerübertragung auf den öffentlich-rechtlichen Sendern ARD und ZDF. Da werden selbst Randsportarten zur besten Sendezeit live übertragen.
Wahrscheinlich ist das der tiefere Sinn der modernen olympischen Spiele: Auch weniger beachtete Sportarten und Athleten mal im Fernsehen übertragen und so einer breiten Öffentlichkeit vorstellen. Vielleicht ist genau das der ominöse Bildungsauftrag, den ARD und ZDF sonst so sträflich vernachlässigen. Doch das ist ein anderes Thema.

Die Suchmaschine Google macht sich schon seit längerer Zeit die Mühe den Spaß, mit ihrer Startseite auf tagesaktuelle bzw. historische Ereignisse von Bedeutung hinzuweisen. Google tut das mit dem Doodle.
Das  Doodle ist ein thematisch verändertes Google-Logo. Der bekannte Schriftzug aus den sechs Buchstaben wird grafisch so verändert, daß mit mehr oder weniger Fantasie das gewünschte Thema erkennbar ist. Der Google-Schriftzug in Form von beleuchteten Tannenbäumen wäre dafür ein einfaches Beispiel. Doch so stumpf sind die Doodles selten. Klickt man auf das Doodle, dann erhält man weitergehende Informationen zum Ereignis.

Passend zu den olympischen Spielen in London hat sich Google nun etwas Besonderes ausgedacht: Den Hürdenlauf per Tastatur.

Google-Doodle Hürdenlauf

Google-Doodle Hürdenlauf

Per Pfeiltasten auf der Tastaur läßt sich das Männchen zu sportlichen Höchstleistungen treiben. Direkt im Browser auf der Google-Homepage. Das ist neu.

Das Spiel selbst erinnert an vergangene Epochen. Sportspiele zu Zeiten von 486er und Pentium sahen nicht anders aus. Doch das bringt dem Spielspaß keinen Abbruch, eher im Gegenteil.
Wer es als Schnellster über die Strecke schafft, der erhält am Ende drei Goldmedaillen. Langsamere müssen sich mit weniger Edelmetall oder gar nur einem Stern zufriedengeben. Aber auch hier gilt der olympische Gedanke: Dabeisein ist alles. Und Doping bzw. cheaten ist verboten.

Quelle: Google

achtung Update (10.08.2012): Offenbar findet Google Gefallen an den interaktiven Doodles. In den letzten Tagen sind deshalb weitere Sportspiele auf der Startseite der Suchmaschine erschienen, so z.B. Kajak und Fußball-Torwart-Training. Mal sehen, welche Spiele Google noch auf Lager hat und ob solche Doodles auch zu anderen Gelegenheiten online gehen werden.

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