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Windows 8.1 mit Start-Button und gewohntem Desktop

Microsoft stellt Vorab-Version von Windows 8.1 vor.

„So geht Verbrauchermeinung“ könnte man in Anlehnung an den Werbe-Slogan eines großen deutschen Technik-Marktes ausrufen. Microsoft wurde durch die Verweigerungshaltung der Kunden dazu gezwungen, Windows 8 zu ändern.

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Der Einbruch des PC-Absatzes, für den nach Expertenmeinung auch Windows 8 ursächlich war, führt jetzt dazu, daß Microsoft eine überarbeitete Version seines Betriebssystems Windows 8 auf den Markt bringt. In Windows 8.1, zwischenzeitlich unter dem Arbeitstitel „Windows Blue“ bekannt, wird es wieder den altbekannten Start-Button und den gewohnten Desktop geben.

Auf die Kacheln des Startbildschirms will man bei Microsoft allerdings nicht komplett verzichten. Die Kacheln, die vorallem auf Smartphones und Tablets sinnvoll sind, wird es weiterhin geben. Doch auf dem normalen PC mit Maus und Tastatur stören die bunten Kacheln eher. Und Monitore mit Touchfunktion werden die wenigsten Büros im Einsatz haben. Deshalb kann man bei Windows 8.1 den altbewährten Desktop auf wieder zum Startbildschirm machen.

Vorab-Version

Eine Vorab-Version von Windows 8.1 kann man jetzt schon herunterladen und testen. Die endgültige Version soll im August erscheinen.


Quelle: YouTube

Microsoft sich damit mal wieder dem Druck der Kunden beugen und zurückrudern. Schon bei der Windows-Version Vista gab es laute Kritik der User, so daß Microsoft mit der Veröffentlichung von Windows 7 reagieren mußte.

Xbox One

Auch bei der jüngsten Vorstellung der neuen Spielkonsole Xbox One musste Microsoft von eigenen Vorstellungen ganz schnell wieder abrücken. Noch bevor die Konsole überhaupt auf dem Markt ist, der Verkaufsstart ist für November 2013 vorgesehen, mußte Microsoft grundlegende Dinge ändern. Der ursprünglich geplante Online-Zwang und die Gebrauchtspielsperre wurden ganz schnell wieder gestrichen.

Bei Windows 8 wiederholt sich nun dieser Vorgang. Irgendwann wird es vielleicht auch Microsoft mal lernen, vor Erscheinen eines Produktes die Meinung der Käufer zu berücksichtigen.

Bei Office 2013 läuft man im Moment mit der zwangsweisen Online-Aktivierung und Update-Möglichkeit nur über Outlook vor genau die selbe Wand. Sicher nur eine Frage der Zeit, bis Microsoft auch beim Office-Paket einlenken muß.

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