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Tschüss Financial Times Deutschland

Heute erscheint die letzte Ausgabe der Financial Times Deutschland.

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Fast 13 Jahre hat es sie gegeben, die Financial Times Deutschland. Heute erscheint die letzte Ausgabe, online wie offline. Die FTD sagt Googbye.

Die letzten Worte der Chefredaktion beginnen mit „Ihr könnt Euch wieder hinlegen. Nach fast 13 Jahren sagt die FTD Goodbye…“. Es folgen einige Worte zu den vergangenen Jahren und jede Menge Entschuldigungen, vorallem für die vielen Millionen Euro, die verbrannt wurden.

Sinnlos ausgegeben wurde das Geld aber nicht. Die FTD wollte den Wirtschaftsjournalismus ein wenig aufmischen und die ausgetretenen Pfaden verlassen. Das ist ihr durchaus gelungen. Deshalb geht ein Sorry der Chefredaktion auch an all die Unternehmen, die zwar Anzeigen in der FTD geschaltet haben, über die aber trotzdem kritisch berichtet wurde. Das ist wohl bei anderen Zeitungen nicht immer der Fall. Auch die Pressesprecher wurden in diese Entschuldigung eingeschlossen. Dafür, daß deren geschliffene Formulierungsvorschläge allzu oft nicht 1 zu 1 übernommen wurden.

Die letzte Entschuldigung aber geht an die Leser, weil das die letzten Zeilen der FTD sind. Das tut der Chefredaktion leid. Doch, wenn sie die Gelegenheit für einen Neuanfang bekäme, dann würde sie es jederzeit wieder so tun, wie die letzten knapp dreizehn Jahre.

Die Homepage der FTD wird einige Zeit online bleiben, aber keine Aktualisierungen mehr erhalten. Wer will, kann sich nun die letzte Ausgabe der FTD am Kiosk sichern. Vielleicht wird diese Augabe ja mal etwas wert. Aber wohl eher nicht.

Tschüss FTD

Bleibt am Ende nur eines zu sagen: Danke FTD, und Tschüss.

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