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Welcher Film ist der eindrucksvollste Casinofilm?

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Natürlich der gleichnamige Film „Casino“. Martin Scorsese drehte 1995 einen außergewöhnlichen Film, den jeder Filmliebhaber gesehen haben sollte. Ein Krimidrama über Casinos. Der in Las Vegas gedrehte Film „Casino“ wurde in fast allen Szenen in Las Vegas und in der Umgebung gedreht. Echte Settings in den Büros und Spielhallen im Riviera Las Vegas zeigen einen sehr tiefen Einblick in Welt aus Geld, Macht und Stolz. So zeigt der Film Schritt für Schritt wie die Casinos in Las Vegas funktionieren und welchen Einfluss sie durch die Mafia unterliegen.

Die Geschichte

Die Hintergrundgeschichte um die Intrigen in einem bombastischen Casino in Las Vegas gibt einen einzigartigen Einblick in das ganze Genre. Robert de Niro, Sharon Stone und Joe Pesci bewegen sich in der dunklen Welt der organisierten Kriminalität, die sich hinter dem Glanz und Glamour der Glücksspiel-Hauptstadt Las Vegas verbirgt. Vielleicht haben Sie diese Anekdote über den Film schon gehört: „Das Wort „Scheiße“ wird insgesamt 428 Mal ausgesprochen, durchschnittlich 2,4 Mal pro Minute.“ Obwohl es sich um einen fiktiven Spielfilm handelt, basiert die Geschichte in vielen Bereichen auf tatsächlichen Begebenheiten. Das ist nicht nur bei Jackpot Spielen so, sondern auch bei den Spielen vor der Kamera. Das dargestellte „Tangiers-Kasino“ entspricht beispielsweise dem Stardust-Kasino. In diese Filme konnte Scorsese die Vergangenheit vergrößern und verklären, ohne seinen genauen Realismus aufgeben zu müssen. Die Geschichte von Las Vegas ist die Geschichte vom ganz großen Geld, das rund um die Uhr mit enormem Geschick und kühler Routine aus den Besuchern gemolken wurde. Also erzählt der Film, der auf einer authentischen Reportage beruht, vom Schmieren der Politiker mit Geld, Komfort und Sex, vom Kaufen der Gewerkschaften und vom Abschrecken der Konkurrenten, vom Bestrafen der Verräter und Betrügen der Betrüger.

Kinofilm | Bild: geralt, pixabay.com, Pixabay License

Kinofilm | Bild: geralt, pixabay.com, Pixabay License

Weiterer Grund, warum Sie diesen Film gesehen haben sollten, ist die Rolle von Robert de Niro. Für alle Liebhaber der Gangster-Epen ist „Casino“ ein Muss. Robert de Niro brilliert in diesem Film in der Rolle von Sam „Ace“ Rothstein. Durch seine Erfolge als Berufsspieler und seine guten Verbindungen zur Mafia von Chicago wird „Ace“ mit der Leitung eines Casinos in Las Vegas beauftragt. Von diesem Punkt an beginnt sich die Spirale um Geld, Macht und Liebe zu drehen, bis am Ende der unvermeidliche Knall folgt. De Niro, 1943 in New York geboren, ist einer der besten Charakterdarsteller der Filmgeschichte. Unter anderem spielte er vorher in über 150 Filmen mit. Die bekanntesten sind Taxi Driver, Der Pate, Es war einmal in Amerika, Wag the Doc und zuletzt im Joker. Was viele nicht wissen, er ist auch als Produzent (zum Beispiel The Irishman, Wag the Dog, Kap der Angst) und als Regisseur (Der gute Hirte, In den Straßen der Bronx) in Erscheinung getreten. In Casino brillierte er einmal mehr und es ist eine Freude im zuzuschauen, wie er den Charakter Sam „Ace“ Rothstein interpretiert und rüberbringt.

Interessante Fakten zum Film:

  1. Die Produktionskosten wurden auf rund 52 Millionen US-Dollar geschätzt. Dies liegt vor allem an der langen Drehzeit und den Vergütungen der mitspielenden Stars
  2. Die Musik, die während des Vorspanns und gegen Ende des Films zu hören ist, ist der Schlusschor der Matthäus-Passion von Johann Sebastian Bach („Wir setzen uns mit Tränen nieder“). Bach kommt immer wieder in Scorsese Filmen vor und unterstützt das Gefühl, welches die Filme erzeugen sollen.
  3. Der Blackjack-Dealer, der im Film von Joe Pesci als „hübsches Kerlchen“ bezeichnet wird und einige Beleidigungen von ihm zu ertragen hat, wird von Nick Mazzola dargestellt, der tatsächlich als Kartengeber in den Kasinos von Las Vegas sein Geld verdiente. Er hatte bereits in Rain Man (1988) die Karten für Dustin Hoffman und Tom Cruise gegeben.

„Casino“ ist eine der besten Krimi-Geschichten und eine Metapher der brutalen Welt.

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