Merkels Anzeigenkampagne wurde aus Regierungsmitteln bezahlt

Die bundesweite Anzeigenkampagne, in der Merkel sich selbst beweihräuchert, wurde aus Mitteln der Bundesregierung bezahlt.

Seit Mittwoch erscheint bundesweit in Tageszeitungen eine Anzeige, in der Angela Merkel ihre Arbeit und die der derzeitigen Bundesregierung lobt. Schwülstige Texte wie „Vier Versprechen, doch zuerst ein Dank“ und ein Foto mit debil grinsender Kanzlerin inklusive. Rund 2,8 Mio. EUR soll die Werbekampagne laut Bundespresseamt gekostet haben.

Bezahlt wurde diese Werbekampagne, die vorallem das Ansehen der CDU erhöhen soll, aus Mitteln der Bundesregierung. Und das stößt der Opposition sauer auf. Der Parlamentarische Fraktionsgeschäftsführer der Grünen, Volker Beck erklärt dazu:

„Die Werbemittel der Bundesregierung sind nicht zur Imagepflege der CDU bestimmt. Die drei Millionen Euro muss man ehrlicherweise der CDU in Rechnung stellen – so

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Atheismus-Bus on tour

Die Tour des Atheismus-Bus startet jetzt in Berlin.

Weil sich mehrere Verkehrsbetriebe in Deutschland weigerten, „Atheismus-Werbung“ an ihre Fahrzeuge anzubringen, hat die Initiative Buskampagne jetzt einen eigenen Bus mit ihrem Spruch beklebt und wird mit diesem durch ganz Deutschland touren.

buskampagne

Mit der Aktion, die durch Spenden finanziert wird, soll zum Nachdenken über Religion und Kirche angeregt werden.
Zweiter aber genauso wichtiger Punkt: Anderen Atheisten zeigen, daß sie keineswegs allein sind, denn das wird von der Institution Kirche mit ihrer medialen Macht gern so dargestellt. Dabei ist das Gegenteil richtig: Über ein Drittel der Bevölkerung in Deutschland ist konfessionslos und nur knapp 20 Prozent der offiziellen Kirchenmitglieder besuchen ihre Gemeinde regelmäßig. Aber mit der Wahrheit hatte es die Kirche ja noch → mehr lesen…

Alles nur geklaut?

Ist die neue Kampagne von Berlin doch nicht so neu?
Die zwei Grafik-Freelancer Andrea Horn und Marc Arroyo jedenfalls erläutern in ihrem Blog:

„Wie die Stadt Berlin unser Kampagnenkonzept benutzt hat“

Sie wollen von Berlin eine Erklärung dafür, warum ihr Vorschlag, der doch so nah an der jetzigen Kampagne ist, bei der Auswahl nicht berücksichtigt wurde.

Quelle: Justberlin

Darüberhinaus beleuchtet Werbeblogger mal intensiv die „Querverbindungen“ der beteiligten Personen und Werbeagenturen. Fazit: Sei.typisch.Berlin → mehr lesen…

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