Erstes Bundesland will Das Erste abschalten

Sachsen-Anhalt will den ARD-Sender „Das Erste“ abschaffen und stattdessen auf das ZDF setzen.

Ganz, ganz langsam kommt etwas Bewegung in die verkrusteten Strukturen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ÖR) in Deutschland. Der mit 8 Milliarden Euro gepamperte ÖR schmeckt nicht nur vielen zwangsbeglückten Zuschauern, die per monatlicher Haushaltsabgabe, wie die GEZ-Gebühr seit neuestem heißt, nicht mehr, auch einige politische Entscheidungsträger haben zunehmend ihre Probleme mit dem nach immer mehr Geld gierenden Sendeanstalten.

GEZ-Gebühr

Rund 8 Milliarden Euro kommen alljährlich über die GEZ-Gebühren zusammen. Dieses Geld wird einzig an die Sendeanstalten der ARD und an das ZDF überwiesen. Damit finanzieren diese ihre zahlreichen TV- und Radio-Programme, und nicht zuletzt die üppigen Gehälter der zahlreichen Angestellten und die ebenso üppigen Zahlungen an die zahlreichen → mehr lesen…

DVB-T2: Der Anfang vom Ende des Free-TV.

Heute Nacht wurde DVB-T2 HD gestartet. Damit beginnt der Abschied vom Free-TV für alle.

Der Start von DVB-T2 HD wurde als großes Highlight gefeiert. Endlich beginnt auch für die Antennen-Nutzer die Zukunft, heißt es. Doch beim Blick hinter die Kulissen verfliegt diese Euphorie sehr schnell. Denn der neue Signalstandard bedeutet vor allem höhere Kosten.

DVB-T2 HD

Die Auflösung des Fernsehbildes wird besser, zugegeben. Endlich können auch über Antenne Fernsehbilder in Full-HD übertragen werden. Das sind 1920 x 1080 Pixel, bei 50 Hz. Und endlich soll auch der Empfang besser funktionieren, besonders mobil. Doch damit hat es sich auch schon mit der gelobten Zukunft, denn die wird vor allem teuer.

Während die Anschaffung neuer DVB-T2 tauglicher Geräte eine einmalige Ausgabe ist, → mehr lesen…

Steht das Ende der Fanmeile bevor?

Der Zuspruch der Fans läßt spürbar nach.

Die Europameisterschaft 2016 ist für die deutschen Fans gelaufen, und nicht nur, weil gestern Abend die deutsche Nationalmannschaft im Halbfinale äußerst unglücklich gegen Gastgeberland Frankreich ausgeschieden ist. Das Finale am kommenden Sonntag wird in Deutschland wohl nur auf spärliches Interesse stoßen.

Verhaltene Begeisterung

Doch das Abschneiden der deutschen Nationalelf ist dafür nur ein Aspekt. Auch während sich die Jungs um Bundestrainer Jogi Löw durch die Gruppenphase und die ersten K.O.-Spiele gespielt haben, suchte man die Begeisterung von 2006, die allgegenwärtig war,  als Deutschland die Fußball-Weltmeisterschaft austragen durfte, vergebens. Mehr als ein laues Interesse war bei Menschen, die sich nicht gerade zu den Hardcore-Fans zählen, nicht auszumachen.

Das spürten auch die Ausrüster und Hersteller → mehr lesen…

Rundfunkgebühr: ÖR schwimmen in Geld.

Zwangs-TV-Gebühr beschert den ÖR Mehreinnahmen von 1,5 Mrd. Euro.

Was war nicht alles gelabert worden bei der Einführung des Rundfunkbeitrages? Insgesamt wird niemand mehr bezahlen müssen und das Aufkommen der Abgabe wird insgesamt gleich bleiben mit den Summen aus Zeiten der GEZ. So klangen die hohlen Phrasen aus Politik und den Sendern. Nichts davon ist wahr.

Natürlich werden viele Menschen doppelt und dreifach abgezockt. Zunächst über die Haushaltsabgabe, die jeder Haushalt in Deutschland zahlen, egal ob er Rundfunk- und TV-Empfänger betreibt oder nicht. Viele müssen wegen dieser pauschalen Abgabe aktuell auch mehr bezahlen als früher, als ein Radio noch weniger kostete als ein Fernsehgerät.
Daneben müssen viele Menschen noch einmal bezahlen, wenn sie selbständig sind oder mit einem Firmenwagen unterwegs → mehr lesen…

Rundfunkbeitrag sinkt um 48 Cent.

Die GEZ-Gebühr wird auf 17,50 EUR gesenkt.

Zum ersten Mal in der Geschichte der Zwangs-PayTV-Gebühr wird deren Höhe gesenkt. Sonst gab es immer nur eine Richtung, und die ging stets nach oben.

Die Länderchefs haben heute beschlossen, den Rundfunkbeitrag, auch GEZ genannt, vom 01. Januar 2015 an auf 17,50 EUR pro Monat pro Haushalt zu senken. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, wenn auch ein kleiner. Die Ministerpräsidenten blieben mit der Höhe der Senkung allerdings hinter der Empfehlung der „unabhängigen Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten“ (KEF) zurück. Die KEF hatte eine Senkung um 73 Cent vorgeschlagen, geworden sind es nur 48 Cent.

Offenbar wollen sich die Länderchefs und die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten (ÖR) einen gewissen Puffer sichern, → mehr lesen…

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