Finanzsturm in Dubai
Das Emirat Dubai hat finanzielle Probleme.
Die Zukunft Dubais ist auf Sand gebaut - im wahrsten Sinne des Wortes, schließlich ist Dubai ein Wüstenstaat. Nun aber auch im übertragenden Sinne. Das finanzielle Fundament auf dem der schillernde Traum Dubai steht, hat seit der internationalen Finanzkrise Risse bekommen. Auch Erdöl kann ganz offensichtlich nicht für grenzenlosen Reichtum sorgen.
Dubai sieht sich nun sogar gezwungen, bis Ende Mai des nächsten Jahres alle fälligen Zahlungen an seine Gläubiger auszusetzen. Das Nachbaremirat Abu Dhabi mußte bereits mit einer Finanzspritze von 5 Mrd. Dollar zur Hilfe kommen. Vorher hatte schon die Zentralbank der Vereingten Arabischen Emirate mit 10 Mrd. Dollar ausgeholfen.
Diese Meldung von gestern abend fegte wie ein Sandsturm durch die Börsen der Welt und dürfte heute für einige Turbulenzen sorgen.
Das Immobilienunternehmen Dubai World und dessen Tochter Nakheel sind die Hauptverursacher für die prekäre finanzielle Lage des Emirates. Dubai World und Nakheel sind u.a. für die Großprojekte “Palm Islands” und “Nakheel Tower” verantwortlich, gigantische Bauvorhaben, die offensichtlich einige Nummern zu groß geworden sind. 59 Mrd. Dollar Schulden hat Dubai World mittlerweile angehäuft und ist damit der größte Posten in den Staatsschulden des Emitrates, die insgesamt 80 Mrd. Dollar betragen.
Nun wird der Säbel bei Dubai World geschwungen. Der Bau des Nakheel Towers, der mit 1.000 m der höchste Welt werden sollte, wurde gestoppt. Auch die Veräußerung von Tafelsilber wird bereits gedanklich durchgespielt. So könnten die Fluggesellschaft Emirates und die Hafengesellschaft DP World unter den Hammer kommen.
Sollte Dubai seine finanziellen Probleme nicht in Griff bekommen, dann hat das langfristig auch extrem negative Einflüsse auf die ganze Golfregion. Und wenn am Golf die Bude brennt, dann werden auch wir das zu spüren bekommen. Die letzten Exzesse beim Ölpreis dürften noch allen in schlechter Erinnerung geblieben sein. Und ein steigender Ölpreis ist in der Finanzkrise so ziemlich das Schlechteste, was passieren kann.
Quelle: NZZ
Böse Bahnfahrer nutzen Billigfahrkarte zu viel
Die Bahn wird die neue “Quer-durchs-Land”-Fahrkarte nicht verlängern.
Im August 2009 wude dieses neues Sparticket eingeführt. Für 34 EUR konnte man mit den Zügen des Regionalverkehrs quer durchs Land fahren. Das Ticket funktionierte ähnlich wie das Wochenend-Ticket (mit diesem kann man an einem Samstag oder Sonntag von 0:00 Uhr bis 3:00 Uhr des nächsten Tages fahren, soweit man mit Regionalzügen kommt), nur eben auch an Werktagen.
Die Bahn wollte das neue Ticket erstmal ausgiebig am Markt testen und hatte deshalb eine Testphase bis Ende Januar 2010 gestartet. Die bösen Bahnkunden nahmen das Angebot allerdings so gut an, daß dieses “Quer-durchs-Land”-Ticket die Testphase nicht überleben wird. Am 31.01.10 ist Schluß damit.
Begründet wird das von der Deutschen Bahn AG mit der intensiven Nutzung. Die Bahnkunden wären viel weiter mit dem Ticket gefahren, als das die Bahn vorher geplant hatte. 350 km legten die Bahnfahrer damit im Schnitt zurück. Zu viel für die Kalkulation der Bahn, deren Gewinn somit zu gering ausfällt.
Sorry, liebe Bahn.
Echt blöd von den Kunden, die Möglichkeit zum Sparen auch wirklich zu nutzen. Dann besser schnell wieder weg mit dem “Quer-durchs-Land”-Ticket. So sind die Züge nicht so voll und halten viel länger. Ist bei der Bahn ja auch nicht uninteressant, ob die Züge fahren oder dringend zur Wartung ins Depot müssen. Die Berliner S-Bahn hat da so ihre Erfahrungen.
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Wer trotzdem noch mal sparen will beim Bahnfahren, für den gibt es
nur von Montag (09. November, 18:57 Uhr)
bis Dienstag (10. November, 3 Uhr)
im Internet oder in ausgewählten DB-Reisezentren (Sonderöffnungszeiten)
das “Mauerfall-Spezial”-Ticket.
Der Verkauf startet exakt 18:57 Uhr, weil genau vor 20 Jahren zu dieser Uhrzeit die Reisefreiheit für alle Einwohner der DDR durch Günter Schabowski auf der jedermann bekannten Pressekonferenz verkündet wurde.
Mit dem “Mauerfall-Spezial” kann man für 20 EUR vom 12. November bis 01. Dezember quer durch Deutschland (einfache Fahrt im ICE, IC und EC 2. Klasse) fahren. Die Ticketanzahl ist begrenzt. Deshalb lohnt es sich, schnell zu sein.
Quelle: Spon
Otto kauft “Quelle”
Der Hamburger Versender Otto will “Quelle” kaufen.
Allerdings richtet sich das Interesse der Hamburger hauptsächlich auf die Marke “Quelle”. Die nochBeschäftigten von Quelle sind von dem Deal nicht tangiert.
Auch Quelle-Eigenmarken, wie “Privileg”, sollen künftig im Otto-Katalog zu finden sein. Und zwar in den Katalog-Ausgaben für Deutschland, Russland und weiteren ost- und mitteleuropäischen Länden, denn Otto wird das komplette Russland-Geschäft von Quelle übernehmen. Inwieweit auch die Arbeitsplätze bei Quelle- Russland erhalten bleiben, ist noch unklar.
Auch die Übernahme von weiteren Quelle-Bestandteilen, wie dem Homeshopping-Kanal HSE24, der Servicesparte oder des Call-Centers, steht noch in den Sternen. Hier wird noch verhandelt. Auch “Foto-Quelle” und “Küchen Quelle” gehören nicht zum Deal.
Otto hat sich die Marke “Quelle” vorallem deshalb gesichert, um den Zugriff von Konkurrenten wie Amazon auf die Marke “Quelle” zu verhindern. Ob die Marke zukünfig überhaupt genutzt wird oder einfach nur im Safe verschwindet, dazu äußerte sich Otto noch nicht.
Nach den privaten Schnäppchenjägern wittern nun also die Firmenverwerter ihre Chancen bei Quelle.
Quelle: Handelsblatt
Quelle: Ausverkauf beginnt
Die Termine für den Ausverkauf bei Quelle stehen fest.
Die insolvente Quelle AG wird komplett abgewickelt, soviel steht fest. Daß das endgültige Aus erst nach der Bundestagswahl kam, überrascht auch niemanden. Seehofer (CSU) hatte ja noch extra 50 Mio. EUR Steuergelder bei Quelle versenkt, um so die Auslieferung des anachronistischen Papier-Katalogs zu ermöglichen und das Ableben von Quelle bis nach die Bundestagswahl hinauszuzögern.
Genützt hat das Geld weder Quelle noch der CSU: Quelle ist trotzdem platt und die CSU hat ein vernichtendes Wahlergebnis eingefahren.
Nun also wird Quelle abgewickelt und die Schnäppchenjäger scharren schon mit den Hufen. In den Quelle-Shops soll es bereits die ersten Anstürme der Leichenfledderer gegeben haben.
Ab der nächsten Woche könnte es sich nun für sie lohnen. Der Ablauf des Ausverkaufs und die Rabattstaffelungen sind jetzt bekannt geworden:
27.10. – 30.10. 20% Rabatt auf alles
02.11. – 06.11. 30% Rabatt auf alles
09.11. – 13.11. 40% Rabatt auf alles
Ab 16.11. 50% Rabatt auf alles
Diese Daten sollen sowohl für die Quelle-Shops als auch das Online-Angebot gelten. Für einzelne ausgewählte Artikel im Online-Shop wurden allerdings bereits die Preise drastisch reduziert. Stöbern auf www.quelle.de lohnt sich also schon jetzt. 18 Millionen Artikel im Quelle-Lager warten noch auf einen Abnehmer.
Update: Nach einigen Verzögerungen geht es nun wirklich los und zwar am 01. November ab 06:00 Uhr. Anders als bisher angekündigt soll es jetzt diese Rabatte geben:
30% auf Mode
20% auf Möbel
10% auf Technik
Alle 24 Stunden ein neues “Q des Tages”
Die Rabatte weden sofort im Warenkorb angezeigt. Außerdem gibt es einen kostenlosen Versand, wenn man den Code GRATIS117 eingibt.
Man muß allerdings etwas Geduld mitbringen, denn die Quelle Server sind zur Zeit sehr überlastet aufgrund des Ansturms der Schnäppchenjäger.

