SAP auf 100 Mio. Dollar verklagt
Waste Management, die größte Müllfirma der USA, hat den Softwarekonzern auf 100 Mio. Dollar plus Schadenersatz in unbestimmter Höhe wegen defekter Software verklagt. Eigentlich wollte Waste Management Einsparungen mit der Software von SAP erzielen, stattdessen hätte diese aber “vollkommen versagt”.
Da kann SAP ja froh sein, daß der Dollar im Moment so schlecht steht…
Endgültiges Aus für Transrapid!
+++ EILMELDUNG +++
Endgültiges Aus für Stoibers Prestigeprojekt: Bundesregierung, bayerische Landesregierung und Industrie haben beschlossen, die Transrapid-Strecke vom Münchner Hauptbahnhof zum Flughafen nicht zu bauen.
+++ EILMELDUNG +++
Ich hätte ja nie gedacht, daß man Stoiber in Sachen Unfähigkeit noch toppen kann, aber die aktuelle bayrische Führung mit Beckstein als Ministerpräsidenten und Huber als CSU-Parteivorsitzenden toppen alles - im schlechten Sinne versteht sich.
Transrapid vor dem Aus
Die Baukosten für die Strecke München Hauptbahnhof-Flughafen werden nach Informationen der Süddeutschen Zeitung nicht unter 3 Mrd. EUR liegen. Der Bund hatte zugesagt, die Hälfte der Baukosten aber max. 925 Mio. EUR zu übernehmen. Bayern will max. 500 Mio. EUR übernehmen.
Bisher war man davon ausgegangen, daß das Gesamtprojekt 1,85 Mrd. EUR kosten würde. Den Rest zur öffentlichen Beteiligung von ca. 425 Mio. wollten die beteiligten Firmen, allen voran Siemens und Thyssen, aufbringen. Dieser aufzubringende Betrag wird nun auf rund 2,5 Mrd. EUR ansteigen und damit wahrscheinlich auch unfinanzierbar. Das würde das Ende der Stoiberschen Träume von den “10-Minuten näher an Bayern” bedeuten.
Stasimethoden bei Lidl
Der Lebensmitteldiscounter Lidl ließ seine Mitarbeiter offenbar systematisch überwachen. Versteckte Kameras und seitenweise Abhörprotokolle, die dem Stern vorliegen, zeugen davon. Das Bespitzeln hatte offensichtlich Methode bei Lidl. So wurden private Gespräche notiert und die Lebenssituationen und Arbeitsweisen der Angestellten beleuchtet.
Lidl bestätigt die Existenz der Protokolle. Die Berichte würden allerdings “nicht der Mitarbeiterüberwachung, sondern der Feststellung eventuellen Fehlverhaltens” dienen. Von Datenschutz und Grundgesetz hat Lidl wohl noch nie etwas gehört.
Der Bundesdatenschutzbeauftragte übt jedenfalls heftige Kritik an Lidl:
“Ich gehe davon aus, dass, wenn solche Vorgänge bekannt werden, die zuständige Datenschutzbehörde tätig wird und Ermittlungen einleitet.”
Nachtrag: Das baden-württembergische Innenministerium hat jetzt eine Überprüfung der Vorfälle beim Lebensmitteldiscounter Lidl angekündigt. Eine Sprecherin des Stuttgarter Innenministeriums sagte:
“Der Sachverhalt muss aufgeklärt werden.”

