Artikel der Kategorie ‘Technik’:

Storm - das iPhone von BlackBerry

Oktober 08, 2008 Von: Beobachter Kategorie: Technik Noch keine Kommentare →

RIM, der Hersteller der BlackBerry Smartphones, bringt mit dem neuen BlackBerry Storm sein erstes Smartphone ohne Tastatur.

Ähnlich wie beim iPhone von Apple wird auch das BlackBerry Storm komplett über den Bildschirm bedient. Von 4 bei altgedienten BlackBerry-Anwendern gut bekannten Tasten unterhalb des Bildschirms mal abgesehen. Bei der technischen Ausstattung sorgt RIM jedoch für eine Überraschung: Das Storm verfügt nicht über WLAN. Dabei ist das heute Standardbestandteil aller höherpreisigen Mobiltelefone.
Die restliche technische Ausstattung läßt dagegen kaum Wünsche offen. Das Storm verfügt über EDGE, GPRS, GSM, UMTS/HSDPA und Bluetooth. Der Arbeitsspeicher wird mit 1GB angegeben, läßt sich aber mit microSD-Cards auf 16 GB ausbauen. Die Kamera hat eine Auflösung von 3,2 Megapixeln. Die Standby-Zeit beträgt 15 Tage, die Gesprächszeit 6 Stunden.
Großes Highlight ist der Bildschirm. Das Display gibt ähnlich wie beim Trackball, den man bisher von BlackBerrys kannte, beim Druck einen knappen Millimeter nach. Man hat also “das Gefühl eine Taste zu drücken”. Das Display kann aber noch mehr. Es regelt selbständig die Helligkeit, abhängig von der Umgebungsbeleuchtung. Der Storm erkennt in welcher Lage sich Gerät befindet und blendet bei Hochkantlage die vom BlackBerry Pearl bekannten doppelt belegten Tasten ein. Bei Querlage wird eine QWERTZ-Tastatur eingeblendet.


Foto: RIM

Mit dem Verkaufsstart des Storm wird RIM wahrscheinlich auch sein BlackBerry Application Center starten. Dort kann man dann ähnlich wie beim Apple AppStore Software auf das BlackBerry Storm downloaden.

Pünklich zum Weihnachtsgeschäft soll es das BlackBerry Storm in Deutschland zu kaufen geben. Vermarktet wird das Storm von Vodafone für Preise zwischen 20 und 200 EUR, abhängig vom abgeschlossenen Vertrag.

Quellen: RIM, Handelsblatt, Spiegel

Googles erstes Handy heißt T-Mobile G1

September 23, 2008 Von: Beobachter Kategorie: Technik Noch keine Kommentare →

Googles erstes Handy wird T-Mobile G1 heißen.

Das Handy soll heute in New York präsentiert werden. Hergestellt wird das G1 von HTC, einem bekannten Smartphone-Produzenten. Provider wird T-Mobile USA sein.

Auf dem G1 läuft Googles Betriebssystem Android. Auch viele andere Google Software-Anwendungen, wie Google Maps, StreetView und ein mobiles E-Mail-Programm, werden sich selbstverständlich auf dem Handy befinden. Ob das der Sicherheit dient, bleibt dahin gestellt.
Eine der wichtigsten Applikationen ist der Android Market. Zumindest aus der Sicht von Google. Sollen doch so ein “paar Dollar” in die Kassen des Suchmaschinenprimus kommen. Im Android Market ist es ähnlich dem Apple Store beim iPhone möglich, Programme, Spiele und Unterhaltungssoftware zu beziehen und auf seinem T-Mobile G1 zu installieren. MP3-Musiktitel kann man aus dem Angebot von Amazon gegen Gebühr downloaden.

Technisch gesehen versucht sich das G1 am BlackBerry zu orientieren. Zum großen Touchscreen gibt es eine ausklabbare Tastatur und einen Trackball. Auch verbindungsmäßig ist das G1 auf der Höhe der Zeit: GSM, GPRS, Edge, Wi-Fi und UMTS stehen zur Verfügung. Das reine Telefonieren sollte in jedem Winkel dieser Erde möglich sein, denn das G1 hat sechs(!) Frequenzbereiche.

Die Vorstellung des Handys in New York wird ab etwa 16:30 Uhr (unserer Zeit) live übertragen. Bilder vom neuen T-Mobile G1 findet man hier.

In Deutschland soll es das G1 erst im 1.Quartal 2009 geben.

Quelle: FTD

iPhone nicht für Firmen geeignet

September 05, 2008 Von: Beobachter Kategorie: Technik Noch keine Kommentare →

Das Apple iPhone ist für große Firmen ungeeignet.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Berlecon Research in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut.
Als Hauptpunkte nennt die Studie mangelnde Sicherheit und die kaum mögliche zentrale, firmenweite Administrator der iPhones. Diese funf Argumente sprechen gegen einen Einsatz des iPhones in großen Firmen:

  • Bindung an T-Mobile
  • Push-E-Mails und Synchronisation von Kontakt- und Termindaten nur über MS Exchange
  • zentrale Administration kaum möglich
  • eingeschränkte Sicherheit der Daten auf dem iPhone durch deaktivierbares Paßwort und Nichtvorhandensein einer Datenverschlüsselung
  • Abhängigkeit vom Apple Store und iTunes

Da wird Apple nochmal kräftig nachbessern müssen, um dem Blackberry von RIM auch nur ansatzweise Konkurrenz machen zu können. Daß Apple aber eines Tages wirklich auf die lukrativen Umsätze seines Stores verzichten wird, glauben wohl die wenigsten.

Quelle: IT-Business

Sony ruft 440.000 Vaio TZ Notebooks zurück

September 05, 2008 Von: Beobachter Kategorie: Technik Noch keine Kommentare →

Wegen Brandgefahr muß Sony weltweit 440.000 Notebooks der Vaio TZ-Serie zurückrufen.

Bei den Notebooks wurde eine fehlerhafte Verkabelung festgestellt. Ein Kabel zwischen dem Display und der Gehäuseunterschale kann sich abnutzen und so zu einem Kurzschluß führen. Dadurch kann es dazu kommen, daß die Geräte überhitzen und einen Brand auslösen.

Im Einzelnen betrifft das folgende Modelle: VGN-TZ100, VGN-TZ200, VGN-TZ300 und VGN-TZ2000 mit einem Herstellungsdatum zwischen Mai 2007 und Juli 2008.

Die Besitzer der Sony Vaios sind aufgerufen, ihren Vertragshändler aufzusuchen, um mögliche Schäden zu verhindern.

Quelle: FAZ

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