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Artikel der Kategorie ‘Technik’:

Apple hat Zugriff auf alle iPhones

August 12, 2008 Von: Beobachter Kategorie: Technik Noch keine Kommentare →

Der Chef von Apple Steve Jobs hat jetzt zugegeben, daß Apple auf iPhones zugreifen und so installierte Anwendungssoftware entfernen kann.

So will Apple sicherstellen, daß sich keine schädliche Software auf den iPhones befindet.
Wie “rücksichtsvoll” von Apple. Böse Zungen behaupten allerdings: So will Apple verhindern, daß unerwünschte Software (sprich Software, an der Apple nichts verdient) auf den iPhones läuft. Das wäre dann eine echte Monopolstellung.
Apple läßt zur Zeit nur solche Software zu, die über den hauseigenen Apple-Store auf das iPhone heruntergeladen wurde. Entwickler können ihre Software nur über den Store anbieten und müssen Apple dafür 30 Prozent vom Umsatz abgeben. Kein schlechtes Verdienstmodell - für Apple.

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Microsoft wäre für solch ein Vorgehen schon von allen Gerichten der Welt verurteilt wurden und zwar gleichzeitig.
Auch Datenschützer können sich mit dem Vorgehen von Apple alles andere als anfreunden. Denn ob und, wenn ja, welche privaten Daten der iPhone-Besitzer beim Zugriff von Apple  offengelegt werden, ist nicht klar. Dazu schweigt Apple.

apple.jpg
Foto: Dino Abatzidis

Die technischen Einschränkungen und die neuerlichen Enthüllungen können Kaufwillige aber offensichtlich trotzdem nicht davon abhalten, sich ein iPhone zuzulegen. Es ist halt so hipp und absturzsicher. ;-)

Quelle: FTD

(Partnerlank) Steve Jobs: Und die Erfolgsgeschichte von Apple

Telekom iPhone-Werbung gestoppt

Juli 29, 2008 Von: Beobachter Kategorie: Technik Noch keine Kommentare →

Die aktuelle Werbung der Deutschen Telekom für das Apple iPhone wurde gerichtlich gestoppt.

Der Mitbewerber indigo Networks (Anbieter der Sipgate Internettelefonie-Anwendung) hatte gegen die Werbeaussage “freier Internetzugang mit unbegrenzter Datenflatrate” geklagt. Damit hatte die Telekom den neuen Complete iPhone-Tarif beworben.
Das jedoch sei irreführend hat das Landgericht Hamburg befunden. Der Complete iPhone-Tarif sei weder “frei” noch “unbegrenzt”. Denn bestimmte Nutzungsarten, wie VPN oder Chat, seien generell ausgeschlossen und bei Überschreiten festgelegter Downloadvolumen wird der Zugang erheblich gedrosselt.

Auch das Telefonieren über das Internet ist im Kleingedruckten des Complete iPhone-Tarif ausgeschlossen. Verständlich aus Sicht der Telekom. Die will natürlich von den Gesprächsgebühren profitieren.
Das wiederum paßt der Firma Indigo Networks nicht, da sie gerade die Beta-Version von Sipgate für das Apple iPhone herausgebracht hat und es gern sehen würde, wenn viele iPhone-Besitzer über das Internet telefonieren würden.

Daß das im Zweifelsfall für die iPhone-Benutzer auch noch billiger sein dürfte, wird für diese Käuferschicht allerdings nicht so das Kriterium sein. Man gibt gern viel Geld aus für ein schickes Handy, Hauptsache hipp und trendy.
Daß das iPhone technisch allerdings nicht der letzte Schrei ist und mit einigen Beschränkungen versehen ist interssiert sie offenbar nicht.
So stört sie auch nicht, daß

  • die Installation von Anwendungen nur über den “App-Store” möglich ist.
  • echte Navigationssoftware in absehbarer Zeit nicht verfügbar sein wird.
  • keine MMS versendet werden können.
  • das Tippen einer SMS eher mühselig ist.
  • keine WMV-Dateien abgespielt werden können und Java-Applets nicht funktionieren.
  • die Kamera nur eine Auflösung von 2 Megapixel hat und u.a. keinen Autofocus besitzt.
  • keine zusätzlichen Speicherkarten möglich sind. So ist ein Datenaustausch über Smartcard nicht möglich.
  • der Akku bei intensiver Nutzung nach zwei Stunden leer ist.
  • der Akku nur bei Apple selbst getauscht werden kann. Für eine Servicepauschale versteht sich.
  • Musik, Videos oder Fotos nur über iTunes downgeloadet werden kann.
  • ein Datenaustausch über Bluetooth nicht möglich ist.
  • Office-Dokumente nicht bearbeitet werden können.
  • das Versenden von Terminen oder Kontakten nicht möglich ist.
  • das iPhone einen BlackBerry nicht ersetzen kann.
  • die ZwangsTarife mit hohen monatlichen Grundgebühren ein teurer Spaß sind.

Alles Gründe für Jemanden, der auf den Nutzen eines technischen Gerätes schaut, das iPhone nicht zu kaufen. Aber zum Glück gibt es genug Alternativen.

Quellen: IT-BusinessFocus, Welt, golem

Merkel hat “Dachschaden”

Juli 11, 2008 Von: Beobachter Kategorie: Technik 3 Kommentare →

An Merkels Arbeitsplatz, dem Kanzleramt in Berlin, treten 7 Jahre nach der Einweihung die ersten Mängel zu Tage.

So seien Schäden am Dach und den Fassaden festgestellt wurden. Glasscheiben müssen ausgetauscht werden.
Im Moment kann es durch die Mängel dazu kommen, daß Feuchtigkeit in den Bau eindringt.

bundeskanzleramt.jpg
Foto: Martin Künzel

Offenbar müssen die komplette horizontale Dachverglasung und Glasscheiben der sogenannten Wintergärten, die sich zwischen den einzelnen Gebäudeteilen befinden, ausgetauscht werden.
Die Ausbesserungsarbeiten sollen noch in diesem Monat beginnen und bis zum Frühjahr 2009 dauern. Die Kosten dafür müssen die Fassadenfirma bzw. der Glashersteller tragen, weil es sich um Reparaturen innerhalb der Gewährungsfrist handelt.

Wenn man doch alle Schäden im Kanzleramt so einfach und kostenneutral beseitigen könnte… ;-)

Quelle: SPIEGEL

Die Flut der Mini-Notebooks

Juli 03, 2008 Von: Beobachter Kategorie: Technik Noch keine Kommentare →

Zur Zeit scheint es in der Blogosphäre nur Thema zu geben: Die neuen Mini-Notebooks, durch Intel auch Netbooks genannt.

Alle Themen, die irgendetwas mit Mini-Notebooks zu tun haben, weisen sehr gute Zugriffsraten auf. Ein Blick auf den Blog-Spion von bloggerei.de bestätigt dies in eindrucksvoller Weise:

netbook.jpg

Die Hersteller haben den Trend natürlich längst erkannt und wollen die Lücke zwischen Handy und Notebook schnellstens mit der neuen Gerätegeneration schließen.
Asus machte mit dem Eee-PC den Anfang und hatte eigentlich Schulen als Hauptabnehmer im Blick. Schnell stellte sich jedoch eine große Nachfrage auch bei Privatpersonen und kleinen Unternehmen heraus. Die Kunden suchten nach kleinen und preiswerten Notebooks als Zweitgerät, vornehmlich zum Surfen im Internet.
Zur Zeit kämpfen mehrere Anbieter um die Marktanteile:

  • Asus mit dem Eee-PC
  • Brunen-IT mit dem One A110
  • Packard Bell mit dem EasyNote XS20-007
  • Belinea mit der S-Reihe
  • Intel mit dem Classmate

Nun steigt auch ALDIs Haus- und Hoflieferant Medion ins Geschäft mit den Kleinen ein. Das Medion Akoya Mini E1210 steht am heutigen Donnerstag in den Regalen des Lebensmittel-Discounters. Mit 399.- EUR zwar rund 100,- EUR teurer als der Eee-PC, ist der Medion Akoya Mini E1210 dafür aber mit mehr Leistung und größerem Display ausgestattet. Außerdem kann das Medion Modell mit Windows XP aufwarten. Für den normalen Anwender ein wichtigen Entscheidungsmerkmal, will der sich doch nicht erst mit dem zwar preiswerteren und vielleicht auch technisch besseren, dafür aber unbekannten Linux herumschlagen. Sein neuer Kleiner soll genauso funktionieren wie sein großer PC.

Der Kampf ist eröffnet. Weitere nahmhafte Hersteller werden in nächster Zukunft in diesen neuen Markt einsteigen. Die Kunden wird es freuen, denn mit sinkenden Preisen oder besserer Ausstattung der Mini-Notebooks wird zu rechnen sein. Weihnachten kann kommen…

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