Fujitsu Siemens zeigt den AMILO Mini auf der IFA
Fujitsu Siemens Computers (FSC) präsentiert auf der IFA den neuen AMILO Mini.
FSC feiert sein neues Netbook AMILO Mini auf der diesjährigen IFA als ganz neue Produktklasse. Bis jetzt hatte FSC kein Netbook im Angebot.
Als besonderes Highlight verweist FSC auf die Möglichkeit, daß man das AMILO Mini individuell gestalten kann. Dazu stehen sechs verschiedene Cover zur Auswahl, fünf mit unterschiedlichen Farben und ein transparentes, in das sich ein Bild bis zur Größe von 23 x 17,5 cm integrieren läßt. Pfiffige Idee.

Foto: FSC
Die technischen Daten des neuen FSC Netbooks sehen so aus:
AMILO Mini Ui 3520
- Display: 8.9’’ WSVGA (1024 x 600)
- Prozessor: Intel® Atom™ Processor N270 (1,6 GHz)
- RAM: 1024 MB DDR2 667 MHz
- Festplatte: 60 GB HDD
- Anschlüsse: LAN, WLAN 802.11 b/g, Bluetooth, ExpressCard,USB 2.0, VGA out
- Webcam: 1,3 Megapixel, Microphone
- Akku: 4 cell 4800mAh
- Betriebssystem: Windows XP Home Edition
Preis: 399 EUR
Mit dem Preis ist FSC allerdings etwas über das Ziel hinausgeschossen. Zu diesem Eindruck kommt auch das Blog Eee PC News und schildert seine Eindrücke vom FSC-Stand auf der IFA und speziell vom FSC AMILO Mini.
Fujitsu Siemens Computers auf der IFA
Hochauflösende Bilder vom Amilo Mini
Neuartige Solarzellen mit höherem Wirkungsgrad
Die Freiburger Firma Concentrix Solar hat eine neuartige Solarzelle mit einem Wirkungsgrad von bis zu 36 Prozent auf den Markt gebracht.
Gewöhnlich haben Solarzellen nur einen Wirkungsgrad von 20 Prozent. Durch diese Steigerung wächst die Stromausbeute deutlich. Erreicht wird diese Steigerung durch eine Bündelung des auftreffenden Sonnenlichts durch vorgeschaltete Linsen auf einen kleinen Fleck.

Foto: FBesti
Durch diese Effizienzsteigerung könnte die Solarindustrie zusätzlichen Schub bekommen. Trotz der Umsatzsteigerungen der letzten Jahre, nicht zuletzt durch die von den Grünen initiierten staatlichen Förderungsmaßnahmen, leidet die Branche immer noch unter den hohen Erzeugungsskosten. Solarstrom ist doppelt so teuer wie konventioneller Strom, hauptsächlich weil das für Solarzellen benötigte Silizium sehr teuer ist. Durch verbesserte Wirkungsgrade und materialsparende Techniken könnten die Erzeugungskosten gesenkt werden.
Mit den neuen Solarzellen von Concentrix Solar kann Strom 10 bis 20 Prozent günstiger als mit herkömmlichen Solarzellen erzeugt werden. Dadurch lohnt sich der Umstieg auf ökologische Energieerzeugung um so mehr!
Und da Energie sparen heute ein sehr großes Thema bei allen Hausbesitzern und auch Mietern ist, sind die Solarzellenhersteller mehr denn je gefordert.
Quelle: Handelsblatt
Weitere Infos:
Die Klima-Prämie
Atomaustieg jetzt
Photovoltaik-Anlagen: planen - montieren - prüfen - warten (Partnerlink)
DSL-Zugänge könnten teurer werden
Die Preise für DSL-Zugänge könnten in Zukunft teurer werden, zumindest in ländlichen Gebieten.
Grund dafür ist die Ankündigung der Bundesnetzagentur, die Preise für DSL-Zugänge freizugeben. Bisher wurden die Preise für die Nutzung von Leitungen der Netzeigentümer monatlich von der Bundesnetzagentur festgelegt. So sollte die jeweiligen regionalen Monopolstellungen von Firmen wie der Telekom, QSC oder Arcor ausgeglichen werden.
Neue Anbieter brauchen bspw. den Zugang zum Telekom-Netz, um ihren Kunden einen Komplettanschluß für Telefonie und DSL anbieten zu können. Für diesen sogenannten Bitstrom-Zugang durfte die Telekom bisher im Monat 20,05 EUR kassieren.
Nun hat die Telekom eine Erhöhung dieser Pauschale auf 25 EUR bei der Bundesnetzagentur beantragt. Doch diese will in dem Zusammenhang gleich komplett auf die Regulierung verzichten. D.h. die Telekom kann die Höhe der Pauschale für den Bitstrom-Zugang selbst festlegen. Offenbar ist die Bundesnetzagentur der Meinung, daß es im Bereich der Netzanbieter einen funktionierenden Markt mit ausreichend Anbietern gibt, so daß der Preis für die Zugänge vom freien Spiel der Marktkräfte geregelt werden kann. Das dürfte in der großen Masse für fallende Preise sorgen. Die Endkunden wird es freuen.
Einen kleinen Haken gibt es natürlich. In ländlichen Gebieten mit wenig Kunden kann es dazu führen, daß die Preise steigen werden. Ohne Konkurrenz regiert hier wieder der Monopolist. Schlechte Aussichten für Landbewohner. Kaum hat man überhaupt mal einen der raren DSL-Zugänge ergattert, drohen jetzt auch noch Preissteigerungen.
Quelle: Spiegel
Computerzeitschrift c’t hat Netbooks getestet
Die Computerzeitschrift c’t hat Netbooks von 200 bis 420 EUR getestet.
In der aktuellen Ausgabe Heft 18, Seite 82 der c’t werden die Netbooks Acer Aspire One A1110L, Asus Eee PC 701 4G, Asus Eee PC 900, Asus Eee PC 901, Medion Akoya Mini E1210, MSI Wind U100, One A120, One A450 und Packard Bell EasyNote XS getestet.
Im Einzelnen untersuchten die Tester die Konzeptvielfalt, die Einschränkungen, die Rechenleistung, den Speicherplatz und den Service und Support.
Fazit: Wer mit dem Gedanken an ein Netbook spielt, kann jetzt beruhigt zuschlagen. Die Preise sind mittlerweile in annehmbare Regionen gesunken. Allerdings sollten schlechte Rechenleistung und mangelnde Ergonomie toleriert werden.
Da die c’t nicht wie im Stil anderer Zeitschriften einen Test-Sieger ausruft, sollte man sich schon den gesamten Test durchlesen und seine eigenen Schlüsse ziehen. Dann kann man das für seine speziellen Bedürfnisse am besten geeignete Netbook herausfiltern.
Allgemein kann man sagen, daß das Eee PC 901 und das One A100 die besten Langläuferqualitäten haben und die “Ur”-Netbooks Asus Eee PC 701 4G, Packard Bell EasyNote XS und One A100 mit ihren kleinen Displays und Tastaturen nicht mehr ganz zeitgemäß sind.
Das MSI Wind U100 ist so etwas wie der heimliche Sieger des c’t-Tests. Stellt es doch neben dem Medion Akoya Mini E1210 den gelungensten Kompromiß dar, ist dabei aber rund 20 EUR billiger als das Akoya und hat zusätzlich Bluetooth.
Nach dem Test der aktuellen Netbooks folgen in der c’t Heft 18 weitere 9 Seiten mit allgemeinen Betrachtungen zum Einsatz im Alltag, möglichen Software-Anwendungen, Stromspartricks und Möglichkeiten im Umgang mit begrenztem (Platten)Speicher. Außerdem werden Netbook-Prozessoren und deren Entwicklungsmöglichkeiten vorgestellt.
Quelle: heise.de

