Artikel der Kategorie ‘Technik’:

Microsoft bittet zum Test von Windows 7

Januar 09, 2009 Von: Beobachter Kategorie: Technik Noch keine Kommentare →

Ab sofort kann man eine Beta-Version von Windows 7 herunterladen.

Dabei gibt sich Microsoft ziemlich “ranschleimerisch”. Man habe diesmal auf die Kunden gehört und deren Wünsche in das neue Betriebssystem eingebaut. Ein Fiasko wie bei Windows Vista will man offenbar tunlichst bei Windows 7 vermeiden. So kann man auf der deutschen Microsoft-Seite lesen:

Sie haben uns mitgeteilt, was Sie sich wünschen, und unsere Entwickler haben diese Anregungen in den Mittelpunkt ihrer Arbeit gestellt. Natürlich sind auch neue Funktionen hinzugekommen, die Sie vielleicht überraschen werden. Aber im Vordergrund stand die Idee, Windows einfacher zu machen. Das System wird schneller und zuverlässiger arbeiten und Ihnen die Möglichkeit geben, alltägliche Aufgaben ohne Mühe zu erledigen.

Windows wird also einfacher, schneller und zuverlässiger. Hat Microsoft das nicht jedesmal versprochen?
Man wird sehen, was Windows7 wirklich leisten kann und ob das arg ledierte Image wieder etwas hergestellt werden kann.

Wer Windows 7 also testen will, sollte sich die Beta-Version downloaden. Aber Achtung: Nur auf einem Test-System installieren. Auf keinen Fall versuchen, ein laufendes System auf Windows 7 upzugraden!

Links:
Demo Windows7 (32bit)
Demo Windows7 (64bit)

Key Windows7 (32bit)
Key Windows7 (64bit)

Man muß allerdings etwas Geduld mitbringen, denn offenbar hat Microsoft das Interesse an der Demo unterschätzt und die Server sind weges des Ansturms etwas in die Knie gegangen.

Nachtrag (12.01.09): Der Teddykrieger/UweBWerner hat sich einen ersten Eindruck von Windows7 verschafft. Sein Fazit: Die ersten Tests hinterlassen einen positiven Eindruck. Viele “Neuerungen” kennt man vom Mac OS.

Die top10 der skurrilsten Datenverluste

Dezember 19, 2008 Von: Beobachter Kategorie: Technik 1 Kommentar →

Der Datenrettungsspezialist Kroll Ontrack präsentiert regelmäßig zum Jahresende seine top10 der skurrilsten Datenverluste.

Kroll Ontrack beschäftigt sich hauptsächlich mit der Rettung von unwiederbringlich verloren geglaubter Daten. Das ist im Einzelfall zwar nicht ganz billig, aber manche Daten sind einfach unbezahlbar und in Relation dazu wird es schon wieder günstig :-)

top10 der skurrilsten Datenverluste:

Platz 10:
Während einer Weltumseglung kentert das Boot und mit ihm das Notebook.
Daten konnten zu 100 % gerettet werden.

Platz 9:
Eine Festplatte kam während des Hurrikan Katrina 2005 unter Wasser und korrodierte stark. Der örtliche Computerspezialist sah keine Chance für die Daten. Zwei Jahre später kam die Platte zu Kroll Ontrack.
Alle Fotos wurden gerettet.

Platz 8:
Eine Anwältin nahm ihr Notebook mit auf den Familien-Angleausflug. Ihr Vater warf das Notebook aus Verärgerung darüber über Board.
Die wichtigen Geschäftsdaten wurden gerettet.

Platz 7:
Das MacBook Pro eines Filmemachers versagte während der finalen Nachproduktion. Headcrash der Festplatte! Eine Datensicherung gab es nicht. Ein Jahr Arbeit war in Gefahr.
Der Film konnte komplett gerettet werden.

Platz 6:
Diebstahl eines Notebooks aus einem Haus. Kinder fanden das vor Nässe triefende Notebook samt Tasche in einem Gewässer.
Daten konnten zu 100 % gerettet werden.

Platz 5:
Der Hund der Familie verwechselt das externe USB-Laufwerk mit einem Knochen und zerbeißt es. Ein Zugriff auf die Daten ist nicht mehr möglich. 5 Jahre Familienleben festgehalten in Fotos scheinen dahin.
Rettung der Fotos gelang.

Platz 4:
Eine SD-Card aus einer Kamera wies Bißspuren auf. Nach Angabe des Besitzers soll ein wildes Tier der Verursacher gewesen sein. Am Ende stellte sich der 2jährige Sohn als Täter heraus.
Daten konnten zu 100 % gerettet werden.

Platz 3:
Hausputz wurde einem USB-Stick zum Verhängnis. Der Staubsauger war allerdings so stark, daß sich die Platine des Sticks in ihre Bestandteile auflöste.
Daten konnten zu 100 % gerettet werden.

Platz 2:
Ein Panther hatte offenbar keine Lust beim einem Wildtierprojekt mitzumachen. So beschädigte er den Flashchip an seinem Halsband.
Daten konnten wieder hergestellt werden.

Platz 1:
Aus Angst vor Diebstahl versteckte ein Mann sein Notebook im Backofen. Seine Frau wußte davon nichts und beim nächsten Hähnchen wurde nicht nur das sondern auch das Notebook knusprig.
Daten konnten vollständig gerettet werden.

Ein Video zeigt die top5 der skurrilsten Datenverluste.

Schon interessant in welch absurde Situationen Menschen und ihre Notebooks geraten können. Doch aufgeben sollte man offenbar nicht. Irgendetwas geht immer noch, zumindest mit den Daten.

Quelle: Kroll Ontrack

(Dieser Artikel enthält einen Partnerlink)

Apple am Ende?

Dezember 17, 2008 Von: Beobachter Kategorie: Technik 1 Kommentar →

Ist Apple am Ende?

Wohl eher nicht. Doch könnte man zu dem Schluß kommen, wenn man die Aufregung um die Mitteilung sieht, daß Steve Jobs nicht auf der MacWorldExpo auftreten wird.

Anfang Januar findet traditionell die MacWorldExpo in San Francisco statt. Bisher hatte Apple Chef Steve Jobs diese Messe immer genutzt, um medienwirksam seine neuesten Produkte vorstellen. Für die Apple Jünger ein fester Termin im Kalender.

Diesmal wird Jobs nicht an der Messe teilnehmen. Darüberhinaus hat Apple angekündigt, sich ab 2010 komplett von der MacWorldExpo zurückzuziehen. Apple vertritt die Meinung, daß Messen allgemein an Bedeutung verloren haben. Kundenkontakte finden hier nur noch wenig statt. Da sind die Apple-Stores weitaus wichtiger für die Kundenaquise.
Ob die Messe in San Francisco das verkraften wird, bleibt abzuwarten. Auch die CeBIT in Hannover, die immer noch als die größte Computermesse der Welt gilt, mußte schon einige Absagen namhafter Hersteller verkraften. Die Systems im München hat in diesem Jahr ihre Tore geschlossen. In Zukunft will man sich als reine Kongress- und Event-Messe auftreten. Die Auslese unter den Computermessen hat begonnen.

Wichtig ist auch die Frage nach dem gesundheitlichen Zustand von Steve Jobs. Nährt die Messe-Absage doch die Gerüchte um den schlechten Zustand des Apple Chefs. Das ist natürlich seine rein private Angelegenheit, hat aber direkte Auswirkungen auf das Geschäft von Apple und den Kurs der Apple-Aktie und ist insoweit dann doch von Interesse.

Man wird abwarten müssen. Noch ist Apple mit seinem Produkten MacBook, MacBook Pro, iPhone, iPod Classic, iPod shuffle, iPod Nano und iPod Touch sehr gut im Geschäft. Nur die Verkaufszahlen bei den Desktop-Computern Mac mini, iMac und Mac Pro haben etwas nachgelassen. Auch Apple kann sich dem allgemeinen Trend zu mobilen Geräten nicht verschließen.
Eins jedoch ist sicher: Apple ist nicht am Ende, selbst wenn Steve Jobs das Unternehmen eines Tages verlassen wird/muß.

Quelle: FTD

(Dieser Artikel enthält Partnerlinks)

Schadenersatz bei zu hohem Spritverbrauch

Dezember 10, 2008 Von: Beobachter Kategorie: Technik 2 Kommentare →

Weil der Wagen mehr verbrauchte als im Verkaufsprospekt angegeben, muß der Autobauer Schadenersatz leisten.

Ein Mann hatte sich 2005 von der Werbung leiten lassen und sich eine Mercedes E-Klasse zugelegt. Laut Verkaufsprospekt sollte der Wagen 10,2 Liter Diesel innerorts und 7,6 Liter außerorts verbrauchen.
Mit diesen Verbrauchswerten ist die E-Klasse natürlich beim besten Willen nicht als Öko-Auto zu bezeichnen. Doch selbst diese Werte hielt der Wagen nicht ein. Der Käufer ermittelte einen Verbrauch von 15 Prozent über der Herstellerangabe, also jenseits von Gut und Böse. Ein Gutachter kam später auf einen Mehrverbrauch von 9 Prozent.

Böse war allerdings der Käufer, fühlte er sich doch von Mercedes hinters Licht geführt. Er klagte und bekam Recht. Mercedes Benz bzw. die Daimler AG muß dem Kläger Schadenersatz leisten. Zum einen eine Minderung des Kaufpreises in Höhe von 2500 EUR und die Übernahme der Gerichts- und Gutachterkosten des Klägers. Und zum anderen einen Schadenersatz von 463 EUR für die bereits gefahrenen 53.000 km. Die endgültige Höhe wird nach Rückgabe des Wagens abhängig von der Kilometerleistung festgelegt.

Damit wurde endlich ein erster Schritt gegen die Phantasie-Verbrauchswerte der Hersteller unternommen. Diese Werte werden in einen speziellen Test durch die Autobauer ermittelt. Dabei werden im Labor unter sehr wirklichskeitsfremden Bedingungen die Spritverbräuche ermittelt. Experten halten diese Tests für veraltet. Mit dem echten Alltag eines PKW haben die Tests sowieso nichts zu tun. Als Faustregel gilt: 20 Prozent auf die Herstellerangaben aufschlagen und man erhält eine realistische Größe für den tatsächlichen Verbrauch.
Eigentlich eine Frechheit gegenüber dem Kunden, die so gar nicht zu der nach eigenen Darstellungen um jedes Zentel feilschende, innovativen Branche passen will. Im Grunde handelt es sich jedoch ganz einfach um Kundenbetrug. Und damit muß endlich aufgeräumt werden.

Jeder Autofahrer, der meint, sein Verbrauch von Benzin oder Diesel stimmt nicht mit den Herstellerangaben überein, muß allerdings allein den Gutachter- und Klageweg beschreiten, denn eine Grundsatzwirkung hat das Urteil nicht. Daß es aber möglich ist, auch gegen einen großen Autokonzern und seine riesige Lobby zu gewinnen, hat der Fall bestens demonstriert.

Quelle: Spiegel

Seiten: « 1 ...5 6 7 8 9 ...14 »

    Tipps für Verbraucher:

    Anzeigen

    fahrrad.de - Fahrräder günstig kaufen



    Werbung im Blog

    Hier werben