Muß das iPad umbenannt werden?
Vorgestern hat Apple seinen neuen Tablet-Computer vorgestellt. Doch der Name iPad ist schon vergeben.
Das neue iPad enttäuscht nicht nur technisch. Auch namensmäßig scheint Apple nicht alles im Griff zu haben.
Auf Seiten der Technik liegt die allgemeine Enttäuschung wohl daran, daß viele etwas ganz anderes erwartet haben, als Apple mit dem iPad liefern kann oder will.
Die deutlichste Kritik bekommt das iPad, weil es kein Multitasking beherrscht, Flash nicht unterstützt, keine Kamera besitzt und mit Verbindungen nach außen geizt. Kein USB, keine SD-Cards, kein AirPort, keine Möglichkeit sein iPhone anzuschließen. Das iPad möchte gern in Ruhe an einer Applikation vor sich hinarbeiten, ohne Störungen von außen
Im Endeffekt ist das iPad ein Kindle von Apple, vielleicht schöner im Design. Mehr aber nicht.
Das hatten viele wohl anders erwartet. Man sah offenbar im iPad ein neues Netbook mit iPhonemäßiger Bedienung. Das konnte und wollte Apple nicht liefern. Man will durch das iPad verständlicherweise nicht sein eigenes Geschäft mit den MacBooks stören.
Daher ist der ganze Medien-Hype der letzten Tage um das iPad mehr als unverständlich. Die Rettung der Zeitungs- und Buchverlage wird das iPad nicht leisten können.
Nun hat Apple auch noch Probleme ganz anderer Art mit dem iPad. Der Name war alles andere als wohl überlegt. Seit dem 29.08.2006 besitzt die Siemens AG die Rechte an der Marke iPad. Und weitere 22 Eintragungen gibt es beim US Markenamt USPTO. Auch Fujitsu will Eigentümer des Namens iPad sein.
Mal abwarten, ob das iPad am Ende nicht doch noch iSlate heißen wird.
Quelle: RA Hänsch
P.S. Beängstigend sind zum Teil die Kommentar-Schlachten in einigen Blogs und Foren zum Thema iPad. Wo Argumente ausgehen, setzen Apple-Jünger komplett auf ihren Guru Jobs. Da hat das Marketing ganze Arbeit geleistet.
Das NDR Medienmagazin ZAPP hat die gezielte Marketingaktion der Firma Apple zur Vorstellung des iPad mal näher beleuchtet.
iPad Angebot von Media Markt ist ein Fake
Apple iPad für 499,- EUR - Dieses angebliche Angebot von Media Markt geistert im Moment durchs Internet.
Das neue iPad, der Tablet-Computer von Apple, das erst am 27. Januar offiziell von Steve Jobs vorgestellt werden soll, ist angeblich schon bei Media Markt gelistet. Für 499,- EUR soll es ab dem 01. März erhält sein. 899,- EUR muß bezahlen, wer das iPad ohne T-Mobile-Vertrag kaufen will. So die Nachricht, die über Twitter verbreitet wurde und alle Apple-Jünger in helle Aufregung versetzt hat.
Nun ist der 01. März in manchen Gegenden in Deutschland soetwas wie der kleine Bruder des 01. April. Und genauso verhält es sich auch mit dieser Meldung: Sie ist ein Fake!
Der Twitter Account @Media_Markt_de hat nichts mit der gleichnamigen Elektronik-Handelskette zu tun. Auf Nachfrage erklärte Media Markt:
Tut mir leid, ist ein super Fake. Konkrete Preisinformationen sind überhaupt noch nicht möglich, da Apple sie erst auf dem morgigen Event vorstellen wird.
Als Einzige hatten die Macher von Basic Thinking bei Media Markt nachgefragt. Aber Recherche hält ja nur auf bei sooo wichtigen News.
Also alle ganz locker bleiben und den morgigen Tag abwarten. Dann wird man wissen, ob Apple wirklich den bescheuerten Namen iPad übernehmen wird oder doch iSlate, und ab wann und zu welchen Konditionen das neue Apple Tablet dann zu erwerben ist.
iPhone-Besitzer verdrängen Mängel
Die Besitzer eines iPhones verdrängen die offensichtlichen Mängel des Apple Smartphones.
Das iPhone ist hipp, das iPhone ist schick, das iPhone kann alles und jeder will es haben. Gibt es andere Geräte? Nein! So oder so ähnlich scheint die Selbstbetrachtung eines iPhone-Besitzers auszusehen. Man kann auch sagen: Ein Teller bunte Knete.
Die offensichtlichen Mängel, wie fehlende Java- und MMS-Unterstützung, keine Möglichkeit den Akku zu wechseln oder die bewußte Softwarebeschränkung durch Apple, werden vorsätzlich ausgeblendet. Auf diese Unzulänglichkeiten angesprochen, verteidigen die iPhone-Besitzer ihr Gerät ähnlich wie die Opfer einer Entführung. Bekannt ist dieses Phänomen als “Stockholm-Syndrom“. Die Opfer bauen ein positives emotionales Verhältnis zu ihren Entführern auf, so daß sie am Ende mit denen sympathisieren und sogar kooperieren.
Ganz ähnlich ist es bei den iPhone-Besitzern: Mängel sind in deren Augen “kein Bug sondern ein Feature”.
Zu diesem Ergebnis kam die dänische Firma Strand Consult. In einer psychlogischen Studie wurden 20 Mängel des iPhones und deren Wahrnehmung durch die iPhone-Fans untersucht.
Was der Studie fehlt, sind praktische Lösungsansätze. Sollte man den Leuten das iPhone wegnehmen oder durch ein Placebo ersetzen? Oder sollten sie mal ein richtiges Smartphone á la Blackberry benutzen dürfen?
Quelle: heise
Neues iPhone schon im Test bei Apple?
Offenbar gibt es Anzeichen für eine neue iPhone-Generation.
Die Softwarefirma Pandav glaubt zu wissen, daß Apple bereits den Nachfolger des zur Zeit aktuellen iPhone 3GS in der Praxis testet.
Wie kommt Pandav zu dieser Aussage? Ganz einfach über die Nutzerstatistiken der hauseigenen iPhone-App iBart. Darin seien jetzt die Zugriffe von iPhones der Version 3.1 aufgetaucht. Aktuelle und ältere iPhones melden sich aber mit den Versionen 1.1, 1.2 oder 2.1 bei iBart an.
Daraus schließt Pandav nun, daß es ein neues iPhone gibt und daß es sich bei Apple bereits im Praxistest befindet.
Beim letzten iPhone-Modellwechsel tauchten rund 8 Monate vor dem offiziellen Verkaufsstart die neuen Geräte in den Zugriffsstatistiken der Pandav iPhone-Software auf. Sollte es bei dem Rhythmus bleiben, dann könnte man also im Juli 2010 mit dem neuen iPhone Version 3.1 rechnen. Das würde passen, denn normalerweise bringt Apple ca. alle 12 Monate ein neues iPhone auf den Markt und das letzte kam im Juni 2009 heraus.
Quelle: Handelsblatt
