Apple oder wie muß man ein iPhone halten?
Apple bekommt Druck von allen Seiten
Der Computerhersteller Apple steht zur Zeit unter massivem Druck. Die Käufer des neuen iPhone erwarten Antworten und entsprechende Reaktionen auf technische Probleme. Doch auch die deutsche Justizministerin hat Apple ins Visier genommen.
Das erst kürzlich in den Handel gekommende iPhone4 ist selbst bei den Kunden, die Produkten mit dem Apfelsymbol sonst immer völlig unkritisch gegenüber standen, wobei diese Art von unkritischer Begeisterung manchmal schon ins Fanatische zu kippen drohte, in die Kritik geraten. Grund für die Verärgerung ist die physikalische Anordnung der Antennen des iPhone4. Hält man das Gerät in der linken Hand und umschließt die linke untere Ecke mit dem Handballen, was bei einem Rechtshänder der typischen Haltung entspricht, wenn er gleichzeitig mit der rechten Hand das Touchdisplay bedienen möchte, dann kann es zu Verbindungsabbrüchen kommen. Durch die linke Hand des Users wird das Antennensignal offenbar so stark gedämpft, daß die Verbindung abbricht. Eine weitere Ursache für Verbindungsprobleme besteht durch die Möglichkeit, daß der User durch seine Hand die beiden Antennen für Mobilfunk und W-LAN, die sich im Gehäuserahmen befinden und nur durch einen schmalen Plastikstreifen getrennt sind, kurzschließt. An eine ausreichende Isolierung hat bei Apple wohl niemand gedacht. Und so gibt es bereits den Ratschlag, das ohne Vertrag knapp 1.000 EUR teure Telefon mit einem Streifen Tesa-Film nachzurüsten.
Ansich eigentlich unglaublich. Den Vogel abgeschossen hat allerdings Steve Jobs, seines Zeichens Chef von Apple und für die Fans von Apple-Produkten so etwas wie ein Guru, als er in einer bekanntgewordenen E-Mail an einen verärgerten Kunden diesem zur Vermeidung von Verbindungsabbrüchen riet:
Versuchen Sie einfach, es nicht so zu halten.
Ein völlig überteuertes Telefon, das man zudem offiziell nur bei einem exklusiven Provider mit überteuerten Tarifen beziehen kann (ganz abgesehen von den wochenlangen Lieferverzögerungen) darf man nicht mal halten, wie man will, wenn man damit mobil telefonieren oder surfen will? Das ist selbst für eingefleischte Apple-Fans zu viel und so hagelt es Kritik.
Ob und wie Apple auf die Kundenprosteste reagieren wird, bleibt abzuwarten. Noch ist man sich in Hause Jobs zu sicher, einfach immer alles richtig zu machen. Die Vorbestellisten für das neue iPhone4 scheinen ihnen recht zugeben. Solange der Käuferzuspruch nicht drastisch zurück geht, wird man wohl von Apple nichts neues zum Thema Verbindungsabbrüche hören oder wie man ein iPhone in den Händen zu halten hat.
Viel größere Probleme dürften von einer ganz anderen Seite auf Apple zukommen. Und dabei geht es um das Thema Datensicherheit und Schutz von persönlichen Informationen. Mehr dazu im nächsten Artikel…
Quelle: SpOn
iPad-Verkaufsstart in Deutschland
Heute ist der offizielle Verkaufsstart für das iPad in Deutschland.
Der große Moment ist da. Das iPad ist nun auch in Deutschland im Handel erhältlich. Die Apple-Homepage sieht deshalb heute so aus:

Screenshot Apple Homepage
Echte Apple-Fans haben sich das Teil zwar schon längst aus dem Ausland besorgt, bevorzugt aus den USA als der Euro noch etwas mehr wert war als heutzutage. Aber ein offizieller Start ist ein offizieller Start und will entsprechend gewürdigt werden.
Nun wird sich erweisen, ob das iPad die Hoffnungen der Verlage erfüllen kann. Dem Hype, den deutsche Zeitungs- und Buchverlage in den letzten Monaten veranstaltet haben, wird das iPad nun gerecht werden müssen.
Technisch mittelmäßig ausgestattet (kein Multitasking, kein Flash, keine Kamera, kein USB, keine SD-Cards, kein AirPort, keine Möglichkeit, sein iPhone anzuschließen) glänzt eher durch Design als durch technologische Weitsicht. Trotzdem setzen die Verlage alle Hoffnung in den Tablet-Computer aus dem Hause des Steve Jobs. Mit den vom iPhone bekannten Apps sollen die iPad-Benutzer angelockt und dazu bewegt werden, für die Inhalte, die von den Verlagen zur Verfügung gestellt werden, zu bezahlen. Wenn man sich da mal nicht zu früh freut. Die Hausaufgaben, die die Verlage seit Jahren nicht erledigt haben, wird das iPhone für sie auch nicht auf die Schnelle lösen können.
Nur einer kann sich entspannt zurücklehnen: Steve Jobs höchstselbst. Er wird auf jeden Fall profitieren. Das Geschäftsmodell von iTunes wird ganz einfach auf das iPad übertragen und garantiert stetige Gewinne für Apple. Jobs kontrolliert die Inhalte, ohne diese selbst erstellen zu müssen, und kassiert pro Download. So druckt man Geld. Die Verlage erhalten nur einen Bruchteil der Gewinne und müssen aufpassen, daß sie es sich nicht verscherzen mit Apple, sonst fliegen sie mal schnell wegen Nichtigkeiten aus dem AppStore. Apple kontrolliert völlig eigenständig, was in den AppStore darf und was nicht. Kritiker nennen so etwas Zensur.
Es bleibt also abzuwarten, wie lange die Verlage noch in froher Hoffnung sind und das iPad als den Heilsbringer für ihre Umsätze sehen. Und ob die iPad-Besitzer, die heute die Apple-Geschäfte geradezu überrennen, mit ihrem neuen Spielzeug und den Möglichkeiten, die es ihnen für seinen hohen Preis bietet, zufrieden sein werden.
Apple beschreibt das iPad ja selbst so: “Ein magisches und revolutionäres Gerät zu einem unglaublichen Preis.” Dem kann man wirklich nichts hinzufügen.
Falls die Käufer doch nicht zufrieden sein sollten, bleibt noch eine Möglichkeit:
Quelle: Youtube
Nachtrag (31.05.2010): Die deutschen Verleger sind offenbar aufgewacht und haben erkannt, in welche Abhängigkeit sie sich da gerade begeben. In einem Brief an Steve Jobs fordern sie diesen zu Zensur-Gesprächen auf. Bisher vergebens.
Wie “trollig” von den Verlegern. Sie glauben doch nicht im Ernst, daß Apple darauf eingehen wird. Wer die (Markt)Macht hat, bestimmt. So läuft das im Kapitalismus. Den Verlegern bleibt nur eine Chance, wenn sie sich dem Diktat von Jobs entziehen wollen: Gemeinsamer Boykott der Apple Geräte. Ohne Inhalte in seinem AppStore wird Apple sehr schnell verhandlungsbereit sein. Und das ist dann wieder das Ding mit der Macht.
Der Verbraucher und seine Interessen spielen bei diesen Spielchen schon lange keine Rolle mehr. Dessen Freiheiten sollen zur Gewinnoptimierung so weit wie möglich beschnitten werden. Dafür machen Apple und Verlage gern ein paar technologische Schritte zurück, so wie beim iPad.
Nachtrag2 (31.05.2010): Nun wird zudem bekannt, daß das US-Justizministerium damit begonnen hat, Informationen über Apple und seine Preisdiktate im iTunes-Store zu sammeln. Sollten die US-Wettbewerbshüter das Ausnutzen einer marktbeherrschenden Stellung erkennen, kann das für Apple sehr unangenehm werden.
Günstiger Telefonanschluss ohne Internet
Es soll Leute geben, die zu Hause keinen eigenen Internetanschluß benötigen, weil sie hauptsächlich am Arbeitsplatz oder nur mit ihrem Notebook mit entsprechendem Mobil-Datentarif im Internet surfen. Oder weil sie gar nicht im Internet unterwegs sind, wie z.B. viele aus der Generation der heutigen Rentner.
Diese Menschen wollen zu Hause einfach nur telefonieren und mußten sich bisher einen Festnetzanschluß von der Telekom oder einem anderen Anbeitern zulegen.
Ein einfacher Festnetzanschluß der Telekom (Call Start) kostet 17,98 EUR pro Monat an Grundgebühr. Dazu kommen dann noch die anfallenden Gesprächskosten. Will man eine Flatrate, mit der man endlos für 0 Cent ins deutsche Festnetz telefonieren kann, sind schon 29,95 EUR fällig. Ein Menge Geld für vergleichsweise wenig Leistung.
Doch jetzt gibt es dafür eine Lösung: Telefonanschluss.mobi.

Mit Telefonanschluss.mobi kann man in 2 Jahren bis zu 504 EUR sparen, denn für eine preiswerte Festnetz-Flatrate von 9,95 EUR monatlich sind Telefonate ins deutsche Festnetz möglich. Und das unbegrenzt und die Anschluss-Grundgebühr ist auch schon enthalten.
Nur für Telefonate in Mobilfunknetze, ins Ausland oder zu Servicenummern fallen zusätzliche Gebühren an. Wie hoch diese genau sind, kann man den Konditionen entnehmen.
Für ein Gespräch ins deutsche Mobilnetz bspw. 25 Cent pro Minute oder für ein Gespräch in das Festnetz der USA 13 Cent pro Minute. Das kann sich sehen lassen.
Man kann also sehr viel sparen. Wieviel genau, erläutern die Vergleiche der Pauschaltarife und der Minutentarife sehr anschaulich.
Technisch funktioniert das Ganze über das normale GSM-Netz. D.h. ein herkömmlicher Anschluß zu Hause ist nicht erforderlich. Und das hat auch noch einen weiteren echten Vorteil: Der Telefonanschluß funktioniert auch noch im Umkreis von 2 km um die Basis herum. Da kommt kein herkömmliches, schnurloses Telefon mit.
Beim Abschluß des Vertrages kann man das entsprechende GSM-Telefon gleich mitbestellen, zum Angebotspreis versteht sich. Man kann aus drei verschiedenen Telefon-Varianten wählen. So gibt es auch eines, das besonders für die ältere Generation geeignet ist und mit extra großen Tasten und Display aufwarten kann.
Hat man schon einen festen Telefonanschluß, dann kann beim Wechsel zu Telefonanschluss.mobi die alte Rufnummer selbstverständlich behalten werden. Für Freunde und Familie ist man somit weiter unter der bekannten Nummer erreichbar und kann trotzdem alle Vorteile von Telefonanschluss.mobi nutzen.
Selbst ein altes Telefon kann weiter benutzt werden. Einfach an die Telefonanschlussbox von Telefonanschluss.mobi, die man für einen Aufpreis von 1 EUR plus Versand erhalten kann, anschließen und fertig.
Einzig wer darauf angewiesen ist, Faxe zu versenden, hat mit Telefonanschluss.mobi schlechte Karten, denn Faxversand und Internet sind mit diesem Anschluß nicht möglich.
Noch einige Details zum Vertrag:
Die Laufzeit beträgt mindestens 24 Monate. Die einmalige Anschlußgebühr beträgt 24,95 EUR und der Versand schlägt mit 10 EUR zu Buche.
Wer sich bis zum 31. Mai für Telefonanschluss.mobi entscheidet, kann mit dem Gutscheincode P872899683 die Versandkosten sparen (einfach während der Bestellung eingeben).
Fazit: Wer zuhause nur telefonieren will und auf Fax und Internet verzichten kann oder will, der hat mit Telefonanschluss.mobi eine echt günstige Alternative zum herkömmlichen Festnetzanschluß.
Windows aus Korea
Nordkorea hat eigenes Betriebssystem entwickelt.
“Red Star”, so heißt das Ergebnis nordkoreanischer Programmierkunst, basiert auf Linux und ist bereits in der Version 2.0 verfügbar.
Bislang nahm man an, daß auch in Nordkorea Windows, und das hauptsächlich als Raubkopie aus chinesischen Quellen, auf den wenigen vorhandenen Computern laufen würde. Doch das Regime will ganz sicher gehen und ließ daher ein eigenes Betriebssystem entwickeln.
“Red Star” benötigt nur wenige Hardwareressourcen, ein Pentium 3, 256 MB RAM und 3 GB HDD reichen aus, ist aber komplett auf die “Sicherheitswünsche” des Diktators Kim Jong-Il ausgelegt und auf die Situation in Nordkorea zugeschnitten. Es enthält zwar eine Art Firefox und ein E-Mail-Programm, obwohl Internetzugänge selbst in Universitäten nur sehr spärlich gesät sind, gleichzeitig jedoch sind im Code auch Propagandasprüche, Filtermechanismen und Überwachungstools enthalten. Die Protokollierung des kompletten Nutzerverhaltens ist ohne weiteres möglich.
Nordkorea verstößt auch mit Red Star gegen den Datenschutz und die Einhaltung von grundlegendsten Bürgerrechten. Freiheit ist auch weiterhin ein Fremdwort im nordkoreanischen Regime.
Da möchte man sich schon fast wünschen, daß Microsoft auch in Nordkorea ihr Quasi-Monopol in Sachen Betriebssystem durchsetzen kann und dadurch die Nutzung eines regierungsfreien Betriebssystems möglich wird. Doch dagegen stehen immer noch die US-Exportgesetze, die ein Verkauf von Hard- und Software an “Schurkenstaaten”, wie exUS-Präsident G.W. Bush die Länder Nordkorea, Kuba, Iran, Jemen, Sudan und Syrien einstufte, eindeutig verbieten.
Dieses Export-Verbot will US-Außenministerin Hillary Clinton nun lockern, denn die Obama-Regierung hat das Internet als einen der “Freiheitsbringer” erkannt und will dessen Verbreitung fördern. Man darf gespannt sein, was diesen Ankündigungen folgen wird.
