Hätte man Eschede mit TGV-Technik verhindern können?
Heute jährt sich zum 10. Mal die ICE-Katastrophe von Eschede. Nun wird von einigen Experten behauptet, daß der Unfall hätte verhindert werden können, wenn der ICE Technik des TGV an Bord gehabt hätte.
Der TGV (Train à Grande Vitesse), der französische Hochgeschwindigkeitszug, ging 1981 in Betrieb. 10 Jahre vor dem ICE der damaligen Bundesbahn (heute Deutsche Bahn AG).
Trotzdem, so sind sich Experten einig, hat der TGV in Punkto Sicherheit die Nase vorn. Hätte man die bewährte Technik des TGV auch im ICE verwendet, wäre die Katastrophe von Eschede mit hoher Wahrscheinlichkeit vermeidbar gewesen.
Folgende Punkte sind im TGV besser:
- Alle Wagen sind mit Vibrationsdetektoren ausgerüstet.
Bei Störungen gibt es sofort ein Signal an das Cockpit.
Beim ICE offenbar Fehlanzeige. Der Unglückszug raste nach dem Bruch des Rades noch über 6km weiter, ohne daß der Lokführer etwas von der Störung mitbekam. Selbst daß der hintere Teil des Zuges abgetrennt wurde und an einer Brücke zerschellte, merkte der Lokführer nicht. - Alle Räder sind Vollräder.
Beim ICE kamen Radreifen zum Einsatz, wie man sie bei Straßenbahnen verwendet. Die verhindern zwar ein Brummen der Wagenaufbauten, sind aber leider bruchanfällig. Eine vernüftige Kontrolle der Räder auf Risse erfolgte nicht. So blieben Ermüdungsrisse an der Innenseite beim turnungsgemäßen Check am Vortag unentdeckt.
Nach Eschede wurden alle ICE auf Vollräder umgerüstet. - Zwei Waggons sitzen auf einem Drehgestell.
Durch die sogenannten Jakobsdrehgestelle ist der TGV ohne einzelne Glieder, die sich selbständig machen können. Die Wagen stabilisieren sich gegenseitig. Ein Umkippen wird dadurch massiv erschwert.
Beim ICE besitzen die Waggon je zwei eigene Drehgestelle und sind durch eine Kupplung mit einander verbunden. Beim Entgleisen eines Waggons kann dieser unkontrolliert umherschleudern. Wie in Eschede geschehen: Der 3. Waggon schleuderte aus dem Gleis und brachte die Brücke zum Einsturz. Mit Jakobsdrehgestellen wäre der Zug höchstwahrscheinlich unbeschadet unter der Brücke durchgekommen.
Daß der TGV in Unfallsituationen besser zu beherrschen ist, zeigte sich 1993, als bei Amiens Steine auf die Gleise stürzten und deshalb ein TGV mit 294 km/h entgleiste. Nur eine Person wurde verletzt. Das ist Sicherheit auf höchstem Niveau.
Einen Nachteil haben die Jakobsdrehgestelle allerdings: Sie brauchen mehr Platz. Deshalb haben die ICE-Konstrukteure die klassischen Gestelle und Kupplungen verwendet und so mehr Platz im Waggon geschaffen. So hat der ICE mehr Sitzplätze - bei einer Katastrophe aber offenbar auch mehr Opfer.
Quelle: Handelsblatt
Alles über den ICE, Alles über den TGV
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Neuer Virenscanner mit 4 Scan-Engines
Viren, Trojaner, Spyware, Spam und Backdoors sind mittlerweile alltägliche Bedrohungen im Internet. Leider. Sich dagegen zu schützen, ist daher oberstes Gebot, wenn man mit seinem PC im Intenet surft. Sonst kann man innerhalb kürzester Zeit sein komplettes System neu aufsetzen. Datenverlust und -mißbrauch wiegen dabei natürlich am Schwersten. Also muß eine professionelle Antivirensoftware her.
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Zum Erkennen von Viren beeinhaltet die Software gleich 4 Scan-Engines. Im Einzelnen sind das die Scanning-Technologien der Hersteller AVG/ewido, Norman, Dr. Web und VirusBlokAda. Diese Kombination garantiert eine herausragende Diagnostik. Damit ist TrustPort Antivirus ziemlich konkurrenzlos auf dem Markt der Antivirensoftware.
Über die Homepage kann man sich eine Demo-Version von TrustPort Antivirus downloaden. Achtung: Die Datei ist 112 MB groß. Dementsprechend kann der Download abhängig vom Internetzugang natürlich etwas dauern. Ist die Datei dann endlich runtergeladen, kann man durch Aufruf der TrustPort_Antivirus_DE.exe die Installation starten, die fast vollständig automatisch läuft. Am Schluß der Installation wird die Möglichkeit zur Aktualisierung des Programms angeboten, die man tunlichst annehmen sollte. Nur ein aktueller Virenscanner bietet optimalen Schutz!
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Nach der Installation tauchen im Systray unten rechts zwei neue Symbole auf:
. Mit einem Klick mit der rechten Maustaste auf das rote “TP” Schild öffnet sich ein Menü. Hier hat man die Möglichkeit die Überprüfung bei Zugriff” oder die “Internetüberprüfung” zu steuern und sich die aktuelle Überprüfungs-Statistik anzusehen.
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Mit einem Klick mit der rechten Maustaste auf das “TrustPort Center” (blaues Symbol) hat man Zugriff auf alle Dienste, die das Programm bietet.
Das sind im Einzelnen:
- Scannen aller Datenträger
- Scannen aller lokalen Datenträger
- Überprüfung der Registrierung
- Überprüfung eines ausgewählten Ziels
- Suche nach Aktualisierungen
- Zugriff auf die Konfiguration
In der Konfiguration können alle Einstellungen zum Programm vorgenommen werden:
- Was beim Zugriff auf die Dateien und bei Bedarf überprüft werden soll
- Was alles beim Zugriff auf das Internet überprüft werden soll (E-Mail, SPAM, Web, Ports)
- Wohin die Dateien in Quarantäne gespeichert werden sollen
- Welche Protokolle erstellt werden sollen
- Welche zeitgesteuerten Prozesse ablaufen sollen (z.B. täglicher Scan oder Aktualisierung)
- Welche Module zum Scannen verwendet werden sollen (diese Einstellungen sollten nur von Profis verändert werden)
- Welche Lizenz das Programm verwendet (hier kann das Programm nach der Testphase freigeschaltet werden)
Alle Menüs sind in einem verständlichen Deutsch abgefasst, was heutzutage leider nicht bei allen Programmen Standard ist. Das Beste ist aber das Handbuch, das durch einen Klick auf den Link in der linken unteren Ecke des Konfigurationsfenster gestartet wird. Jeder einzelne Menüpunkt wird ausführlich und reichlich bebildert erklärt. Sehr verständlich das Ganze, so daß eigentlich keine Fragen offen bleiben.
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Das Programm versieht seinen “Dienst für die Sicherheit” ganz ruhig im Hintergrund. Downloads, E-Mailverkehr oder das Surfen im Internet geschehen ohne Zeitverlust. Nur wenn man das Scannen eines Datenträgers startet, dann kommt die CPU schonmal mit 100 Prozent Last ins Schwitzen. Was aber nicht weiter tragisch ist, denn andere Programme sollte man während eines Virenscanns ja sowieso nicht geöffnet haben.
Fazit: Der Virenscanner TrustPort Antivirus bietet höchste Sicherheit durch den Einsatz von 4 Scan-Engines, verrichtet seinen Dienst in aller Ruhe im Hintergrund und er läßt sich problemlos installieren und durch die hervorragende Dokumentation auch von unerfahrenden Usern konfigurieren. Was will man mehr?
Zu diesem Urteil kamen auch einige Tests. So erhielt TrustPort Antivirus in 2008 schon mehrere Auszeichnungen. Auch im Test von Chip online schnitt die Software sehr gut ab.
TrustPort Antivirus läuft auf Windows 2000/2003/XP/Vista und ist online ab 34,39 EUR zzgl. Versand erhältlich.
Alte schnurlose Telefone ab 2009 verboten
Alte schnurlose Telefone aus den neunziger Jahren sind ab 2009 nicht mehr zulässig.
Wer ab 2009 mit schnurlosen Telefonen, die auf den Standards CT1+ oder CT2 basieren, telefoniert und dabei Störungen verursacht, muß mit Strafen bis zu 1.600 EUR rechnen.
Grund ist die Neuvergabe der Frequenzen, auf denen die alten Telefonen arbeiten. Diese Frequenzen sind ab 2009 für den Mobilfunk freigegeben. Und damit sich die einzelnen “Funkgeräte” nicht gegenseitig stören, ist der Weiterbetrieb der alten Schnurlostelefone ab Anfang 2009 verboten.
Laut der Bundesnetzagentur sind die alten Telefone leicht zu erkennen:
Sie haben teils ein beachtliches Gewicht. Sie heißen Sinus 1 bis 5, haben eine Kennzeichnung wie das Posthorn, ein Z und eine Zulassungsnummer, die mit U oder V endet.
Bereits im Februar hatte die Bundesnetzagentur die Nichtverlängerung der Frequenzen für CT1+ und CT2 mitgeteilt. Verbände und Verbraucherschützer hätten Einspruch erheben können, was jedoch nicht geschah. Offenbar waren die Verbraucherschützer mit der Mitteilung schlicht überfordert und haben den eigentlichen Inhalt überhaupt nicht erkannt:
Wir haben es selber nicht richtig verstanden, weil das Amtsblatt sehr fachchinesisch formuliert war. Erst im Nachhinein haben wir gemerkt, was da abläuft,
sagte Martin Bobrowski vom Bundesverband Verbraucherzentralen gegenüber dem ARD-Magazin “Plusminus”. Plusminus wird in seiner heutigen Sendung über das Thema berichten.
Quelle: SPIEGEL
Blackberry bald mit Touchscreen wie beim iPhone
RIM hat ein neues Blackberry-Handy mit Touchscreen angekündigt.
Im 3. Quartal 2008 soll das Gerät in Europa und den USA auf den Markt kommen.
RIM, der Hersteller der Blackberry-Geräte, will mehr Privatleute als Kunden gewinnen. Deshalb hat man sich auch von Apples iPhone “inspirieren lassen” und das Modell Thunder, so der Name des neuen Blackberry, mit einem Touchscreen statt einer herkömmlichen Tastatur ausgerüstet.
Thunder soll in Europa exclusiv über Vodophone vertrieben werden.
Quelle: FTD

