AKWs in Deutschland nun auch offiziell unsicher
Die Reaktor-Sicherheitskommission hat heute ihren Bericht vorgelegt und die Unsicherheit der deutschen AKW bestätigt.
Demnach stellt die Reaktor-Sicherheitskommission (RSK) fest, daß nicht ein einziges der deutschen Kernkraftwerke gegen einen Ansturz eines großen Flugzeuges gesichert ist. 7 ältere AKW würden nicht mal den Absturz eines kleinen Flugzeuges überstehen. Ein Umbau der Schrottmeiler, sodaß diese sicher werden würden, ist jedoch technisch und finanziell unmöglich. Deshalb hat Bundesumweltminister Röttgen nun das endgültige Aus für 4 Kernkraftwerke angedeutet.
Mal abgesehen, daß die Sicherheitsüberprüfung der RSK nichts anderes als politisches Theater ist, sämtliche lobbymäßig unbelastete Fachleute sind sich einig, daß eine ernstzunehmende Überprüfung der AKW in einer derart kurzen Zeit nicht durchführbar ist, erstaunt es doch, daß die Sicherheitsmängel so gravierend sind, daß auch die RSK nicht umhin kam, diese offen zu benennen.
Spätestens seit dem 11. September 2001 kann man gezielte Flugzeugabstürze nicht mehr als Hirngespinste von ökologisch verblendeten AKW-Gegnern abtun. Und spätestens seit dem 11. September 2001 wissen die Kraftwerksbetreiber und die politisch Verantwortlichen, daß die deutschen Kernkraftwerke eine Sicherheitsgefährdung darstellen. (weiterlesen…)
Volkszählung 2011 startet
Die Volkszählung “Zensus 2011″ in Deutschland geht in die heiße Phase.
Das Land der Erfinder der Bürokratie und Aktenordner mußte sich offenbar eingestehen, daß man doch nicht alles perfekt erfasst hat und statistische Lücken entstanden sind. Man kann auch sagen: Die offiziellen Zahlen vieler Behörden sind totaler Mist.
Das läßt auch die mit großem Getöse eingeführten elektronischen Reisepässe und Personalausweise noch einmal in ganz besonderem Licht erscheinen. Wozu muß Fingerabdrücke abgeben, wird mit RFID-Chip zum gläsernen Bürger und muß dafür noch exorbitant hohe Gebühren (Paß 59 EUR, Perso 28,80 EUR) bezahlen, wenn die nicht mal wissen, wie man heißt und wo man wohnt?
Doch trotzdem läuft der Laden -sprich das öffentliche Leben- seit vielen Jahren einfach weiter, ohne nennenswerte Störungen. Niemand mußte hungern und ein Heer von Wohnungssuchenden, außer denen vielleicht, die sich in Ballungsräumen wohnlich verbessern wollten, war auch nicht zu entdecken.

Warum also jetzt diese Schnüffelei? Auf diese Frage bleiben die Datengierigen eine echte Antwort schuldig. (weiterlesen…)
Netzsperren gegen Wettanbieter
Die Netzsperren sind noch lange nicht vom Tisch. NRW will Internetseiten von Wettanbietern sperren.
Es ist noch gar nicht solange her, daß Ursula von der Leyen mit ihren Netzsperren-Fantasien grandios gescheitert ist. Ihr vermeintlicher Kampf gegen Kinderpornografie im Internet, der nichts anderes war als Wahlkampf auf der politisch und geistig untersten Stufe, brachte ihr den unrühmlichen Spitznamen Zensursula ein.
Die Internetgemeinde wehrte sich heftig gegen Zensursulas Pläne, die nichts anderes als den Aufbau einer Zensur-Infrastruktur bedeutete hätten. Nach der Bundestagswahl wurde das entsprechende Gesetz von Schwarz-Gelb schnell wieder auf Eis gelegt und der Ansatz “Löschen statt Sperren” offiziell zur Maxime erhoben. Das verfassungsfeindliche Internetsperren-Gesetz wurde damit endgültig beerdigt. So dachte man zumindest.
Jetzt kam heraus, daß einzelne Bundesländer noch immer von einer Internetzensur träumen. Und wie befürchtet soll sich diese nicht auf Kinderpornos oder rechtsradikale Inhalte beschränken, sondern je nach Gusto und Laune der einzelnen Regierungsparteien zum Einsatz kommen. (weiterlesen…)
EU erhöht Grenzwerte für Lebensmittel aus Japan
Per Eilverordnung erhöhte die EU die Grenzwerte für importierte Lebensmittel aus Japan.
“Ist Sushi noch sicher” fragte BILD am Anfang der Reaktorkatastrophe in Fukushima. So bescheuert diese Frage auch sein mag, jeder weiß, daß in Deutschland verkauftes Sushi nicht aus Japan importiert wird, so wichtig wird es nun sein, beim Einkauf darauf zu achten, andere Produkte, die wirklich aus Japan importiert wurden, nicht mehr zu erwerben. Produkte, die direkt aus Japan stammen könnten und in unseren Supermärkten auf Käufer warten, sind z.B. Fischöl, Gewürze, Soßen, Pilze, Nudeln oder Tee.
Zwar sind die Importquoten von Lebensmitteln aus Japan bei uns sehr gering und es wird nicht gleich der nationale Notstand ausbrechen, wenn diese Lieferungen ganz ausbleiben würden, trotzdem sah sich die EU nun genötigt, auf die Vorkommnisse in Japan zu reagieren. Und zwar in einer unglaublichen Weise: Die Grenzwerte für die zulässige radioaktive Belastung dieser Produkte wurden per Eilverordnung drastisch erhöht! Nun gelten bis zu 20-fach höhere Grenzwerte. (weiterlesen…)
