Artikel der Kategorie ‘Sicherheit’:

Online-Durchsuchungen verfassungswidrig!

Februar 27, 2008 Von: Beobachter Kategorie: Politik, Sicherheit 1 Kommentar →

“Das Bundesverfassungsgericht hat die Bestimmungen im nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzgesetz zur heimlichen Online-Durchsuchung von PCs wegen Grundgesetzwidrigkeit für nichtig erklärt.
Das Bundesverfassunsgericht postuliert in seinem Urteil ein neues Grundrecht auf Gewährleistung der Vertraulichkeit und Integrität informationstechnischer Systeme, das etwa das Telekommunikationsgeheimins und das Recht auf informationelle Selbstbestimmung ergänzt.”

Quelle: heise Security News, Bundesverfassungsgericht

Privatsphäre

Februar 27, 2008 Von: Beobachter Kategorie: Sicherheit Noch keine Kommentare →

“Wem seine Privatsphäre wichtig ist, sollte einen Umzug nach Griechenland erwägen. Das Land bekam als einziges der 47 von Privacy International geprüften Staaten das Prädikat “ausreichender Schutz gegen Missbrauch” - die drittbeste Kategorie. Die Kriterien für die ersten beiden Kategorien erfüllte kein einziges Land.”

Quelle: Privacy International , Financial Times

Haft für Zypries

Februar 15, 2008 Von: Beobachter Kategorie: Politik, Sicherheit Noch keine Kommentare →

Bundesjustizministerin Brigitte Zypries droht Haft oder Ordnungsgeld beim Speichern von IP-Adressen.

Das Amtsgericht Berlin Mitte hat schwere Strafen angekündigt, sollte das Bundesjustizministerium die Aufbewahrung personenbezogener Daten über Besuche auf der eigenen Webseite jenseits des konkreten Nutzungsvorgangs fortführen. Dieses wurde dem Bundesjustizministerium in einem Urteil untersagt.

Bei andauernder Zuwiderhandlung droht jetzt ein Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro und ersatzweise gar eine bis zu sechsmonatige Inhaftierung von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) persönlich.

Quelle: heise Security News

Schau mir in die Augen

Februar 15, 2008 Von: Beobachter Kategorie: Sicherheit Noch keine Kommentare →

Wer beim Umgang mit vertraulichen Daten sicher sein will, nicht ausspioniert zu werden, sollte auch daran denken, Rolläden oder Vorhänge zu schließen. Denn über Reflexionen auf Teekannen, Teelöffeln, Kaffeetassen, Brillengläser und sogar in den Augen eines PC-Benutzers kann man die Daten eines beliebigen Bildschirms ausspionieren. Mit einer speziellen Teleskop-Ausstattung ist es möglich, aus einer Entfernung von bis zu zehn Metern die auf einem Bildschirm dargestellten Informationen rekonstruieren, die sich in verschiedenen Gegenständen spiegelten. Das haben Informatiker der Universität des Saarlandes in einer Untersuchung herausgefunden.

Quelle: heise Security News

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