Artikel der Kategorie ‘Politik’:

Wo bleibt mein 500 EUR-Gutschein?

November 26, 2008 Von: Beobachter Kategorie: Politik 2 Kommentare →

Nach Informationen des “Wirtschaftsmagazins” BILD plant die Bundesregierung, jedem Bürger einen 500 EUR-Gutschein zu schicken.

Einfach so zum Einkaufen. Damit will sie die Wirtschaft ankurbeln. Hat bei den Amis ja auch so toll geklappt.

Dann also her damit, mit meinem Gutschein. Hoffentlich wird der auch überall anerkannt und nicht als “falscher Fuffziger” abgelehnt ;-)

Anstatt mit solchen Gutscheinen um sich zu schmeißen, was ja eh nicht passieren wird, sollte die Regierung lieber an die Senkung der MerkelMehrwertsteuer rangehen. Das würde die Konjunktur nachhaltig stützen.
Wie war das doch noch genau 2004? Die CDU wollte 2 Prozentpunkte mehr und die SPD wollte gar keine Erhöhung. Heraus kam eine Mehrwertsteuererhöhung um 3 Prozentpunkte auf 19 Prozent. Soweit zu den mathematischen Fähigkeiten der großen Koalition.

Allein mit der Rücknahme dieses Merkelzuschlages wäre schon sehr vielen aus den unteren Einkommensschichten geholfen.
Die Briten machens übrigens vor: Senkung der Mehrwertsteuer von 17,5 auf 15 Prozent für 13 Monate ab Dezember 08. Der britische Finanzminister sieht keine Alternative, trotz der immensen Kosten.

Quellen: BILD, Tagesspiegel

Und Tschüß

November 26, 2008 Von: Beobachter Kategorie: Politik Noch keine Kommentare →

Das kam zwar gestern für alle Beteiligten etwas überraschend, hatte Clement doch noch am Montag über seinen Anwalt ExBundesinnenminister Schily eine Quasi-Entschuldigung für sein parteischädigendes Auftreten verbreiten lassen, paßt aber sehr gut zu seiner Persönlichkeit.

Seine eigene Meinung geht ihm über alles. Fehler machen immer nur die anderen. Seine nunmehr exParteifreunde kritisierten schon mal mehr oder weniger öffentlich seine “unerträgliche Arroganz” und bezeichneten ihn als “Graf Rotz“.

Wer im Dienste der Atomindustrie so weit geht, seine eigene Partei zu schädigen, hätte schon längst rausgeworfen gehört. Wenn Clement jetzt selbst seinen Parteiaustritt verkündet, dann kann die SPD eigentlich nur aufatmen. Ein Querulant weniger.
Und nach seinem Austritt wird er auch in der öffentlichen Wahrnehmung auf das ihm zustehende Maß reduziert werden.

Quellen: FTD, Focus

Bush hatte Krieg gegen die ganze Welt genehmigt

November 10, 2008 Von: Beobachter Kategorie: Politik Noch keine Kommentare →

Im Kampf gegen den Terror hatte George W. Bush Aktionen weltweit genehmigt.

Im Frühjahr 2004 unterzeichnete Bush eine Anordnung von seinem nicht weniger fanatischen Verteidigungsminister Rumsfeld, die es den US-Truppen erlaubte gegen jedes Land dieser Erde Aktionen zu starten, um das Terrornetzwerk al-Kaida zu bekämpfen. Dabei war es den USA völlig egal, ob man sich mit den betroffenen Ländern im Krieg befand oder nicht.

Wer Feind ist, bestimmen Bush und seine Gotteskrieger. Denn nichts anderes sind sie, schließlich hatte Bush selbst zugegeben, daß der Angriff auf den Irak eine Anweisung von Gott an ihn gewesen war. Und wer als Feind eingestuft wurde, der wird angegriffen, wann immer es den USA gefällt.
Völkerrecht ist dabei nur hinderlich. Und was man von der UNO hält, hat man ja eindrücklich bei den Rechtfertigungsversuchen für den Irak-Krieg gesehen. Im vollen Bewußtsein der Lüge hatte der damalige US-Außenminister Colin Powel am 5. Februar 2003 im Weltsicherheitsrat der UNO versucht, die Weltöffentlichkeit mit ein paar Powerpoint-Folien an der Nase herumzuführen.
Selbst christliche Gebote konnten Bush nicht abhalten. Aber wie sagt man so schön, die “frommsten” Katholiken sind eh die schlimmsten xxx (das passende Substantiv kann jeder für sich einsetzen).

Quelle: FTD

NS-Vergleich durch Ministerpräsident Wulff

November 07, 2008 Von: Beobachter Kategorie: Politik 2 Kommentare →

Nachdem in der letzten Woche Prof. Sinnlos durch einen NS-Vergleich aufgefallen war, ist sich auch der niedersäschsische Ministerpräsident nicht zu schade für einen solchen.

Nun ahnte man schon längst, daß Wulff (CDU) intellektuell eher am Limit segelt, aber von einem “Pogrom gegen Manager” zu reden, nur weil man diese wegen ihrer völlig überhöhten Gehälter kritisiert, sprengt auch bei ihm alles bisher dagewesene.

In der Sendung “Studio Friedman” bei N24 sagte Wulff wörtlich:

Ich finde, wenn jemand zehntausend Jobs sichert und Millionen an Steuern zahlt, gegen den darf man keine Pogromstimmung verbreiten.

Selbst auf die gezielte Nachfrage von Moderator Michel Friedman hin, ließ Wulff den NS-Vergleich stehen.

Auch einem Herr Wulff muß bekannt sein, was bei der Judenverfolgung im “Dritten Reich”, und in diesem Zusammenhang wird der Begriff Pogrom verwendet, abgegangen ist. Diese Greueltaten mit der Kritik an Managergehältern auch nur ansatzweise vergleichen zu wollen, ist völlig absurd.

Noch verwerflicher ist dabei der Umstand, daß sich die Pogromnacht vom 9. November 1938 gerade in dieser Woche zum 70. Mal jährt. Soviel Verstand und Anstand sollte ein Mensch, der als Ministerpräsident ein Bundesland führen will, eigentlich besitzen, um solche Vergleiche nicht anzustellen.
Da Herr Wulff diese moralischen Grundbedingungen offenbar nicht erfüllen kann oder will, bleibt eigentlich nur der Rücktritt vom Amt des Ministerpräsidenten, denn das Ansehen Deutschlands wird durch solche Personen nachhaltig gestört.

Quelle: Spiegel

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