Nackter Wahnsinn
Der nackte Wahnsinn herrscht zur Zeit in der Blogosphäre.
Alle Posts in denen auch nur irgendwie das Wort “nackt” vorkommt, erhalten Aufrufe in einer Anzahl jenseits von Gut und Böse.
Da ist z.B. das Thema mit Birgit Auras von der SPD, die “Nacktfotos” von sich auf ihrer Homepage zeigt, das die Besucher anlockt. Nachdem auch ich in diesem Blog darüber berichtet habe, schnellten die Besucherzahlen auf das Doppelte eines normalen Tages hoch.
Beim BlogSpion von bloggerei.de kann man beobachten, daß Themen wie “Topmodel Alina nackt im Penthouse”, “Germany’s next Topmodel - Aline nackt im Penthouse” oder “Aline nackt in Penthouse” Zugriffszahlen im vierstelligen Bereich schaffen.
Auch mein Experiment mit den Tags Free Porn, Youporn, Timtube, Redtube oder xtube zeigt das gleiche Ergebnis:
Sex sells auch in der Szene der Blogger und das Wort “nackt” löst den pawlowschen Effekt zielsicher aus: Klicken und aufgeilen.
Nachtrag: Und auch dieser Beitrag sprengt alle bisherigen Zugriffszahlen. Wobei ich mir natürlich im Klaren darüber bin, daß die durch die o.g. Begriffe angelockten Besucher keine sind, die an meinen anderen Posts inhaltliches Interesse haben. Somit werden sie auch für die weitere Entwicklung dieses Blogs keinen positiven Input bringen. Aber die Statistik sieht toll aus
Porno + Bier = Internet
Alle Internetnutzer sind Pornogucker und Biertrinker. Das meint zumindest der ehemalige polnische Ministerpräsident Jaroslaw Kaczynski. Diese sollten auf keinen Fall wählen dürfen.
“Ich finde das nicht toll, wenn ein junger Mensch vor seinem Computer sitzt, Pornos anguckt, Bier schlürft und abstimmt, wann es ihm passt”,
sagte Kaczynski in einem Interview, das am Mittwoch auf der Website seiner Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) erschien.
Zum Glück wurde Jaroslaw Kaczynski, der immer noch bei seiner Mutter wohnt und kein eigenes Konto hat, im Oktober 2007 als Ministerpräsident abgewählt.
Quelle: Süddeutsche Zeitung
So ein Mensch mit Macht in den Händen ist einfach zu gefährlich.
Personalausweisnummern selbst erstellen
Mit einem Online-Tool des Chaos Computer Club ist es ganz einfach möglich, eine Personalausweisnummer zu erzeugen.
Viele Altersverifikationssysteme im Internet fragen die Personalausweisnummer ab, um den Zugang zu einer Seite zu ermöglichen oder auch nicht. Maßgeblich beim Überprüfungsalgorithmus ist eine korrekte Kombination aus Behördenkennzahl und Postleitzahl.
Zum einen kann man mit diesem Tool also schnell mal eine Perso-Nummer zaubern und muß seine echte Ausweisnummer nicht bekannt geben. Zum anderen jedoch zeigt dieses Tool, wie löcherig und damit sinnlos so eine Altersverifikation ist, wenn sie so leicht zu knacken ist.
Liebeserklärung
Die letzten Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichtes (BVerfG) lassen die Blogosphäre in Liebesschwüre ausbrechen.
Ausgehend vom Spitblog macht dieses Motiv die Runde:




