Zensur bei Twitter?
Offenbar plant Twitter die Einführung von länderspezifischer Zensur.
Künftig will Twitter bestimmte Tweets blockieren, wenn diese gegen Gesetze einzelner Länder verstoßen. Und Twitter fühlt sich offenbar auch selbst dazu berufen, darüber zu entscheiden, ob ein Tweet gegen Gesetze verstößt oder nicht und ob er deshalb gelöscht bzw. ausgeblendet werden darf.
Begründet wird dieser Vorstoß mit den unterschiedlichen Gesetzen, die in den einzelnen Ländern gelten, in denen man vertreten ist. So soll bspw. ein Tweet, der eine ProNazi Gesinnung zum Ausdruck bringt, in Zukunft bei der deutschen Plattform von Twitter ausgeblendet werden, bei anderen Twitter Seiten aber sichtbar bleiben. Dafür sollen neue Filter sorgen, die für jedes einzelne Land und dessen Gesetze zum Einsatz kommen. Zur Zeit ist die Tweet-Filterung noch nicht in Aktion. Twitter will, wenn es soweit ist, den Zeitpunkt der Aktivierung offiziell bekanntgeben.
Diese länderspezifischen Tweet-Filter sind nichts anderes als Zensur. Und höchstwahrscheinlich ein Vorgriff (weiterlesen…)
Schmuck und Fashion
Der Winter hat dieses Jahr lange auf sich warten lassen – und auch wenn es nun pünktlich zu Weihnachten Schnee gibt, so haben sich der lange Sommer und der warme Herbst auch auf die aktuellen Modetrends ausgewirkt.
Ganz besonders aktuell sind momentan Kleider, ganz vorne dabei und auch bei winterlichen Temperaturen immer passend, das Strickkleid. Mögen auch manche Strickkleider ein wenig kurz für den Winter wirken, so werden sie mit den passenden Accessoires dennoch kältetauglich. Strumpfhosen, gerne auch mit ausgefallenem Muster, warme Stiefel und farblich passende Stulpen lassen sich ideal mit Kleid, Wintermantel und einer schönen Mütze kombinieren. Winterkleider gibt es aber auch aus anderen Materialien – so sind Kleider aus Tweed oder Wollstoffen zwar nicht so verbreitet wie Strickkleider, dafür außergewöhnlich, edel und mindestens genauso schick und warm!
Ganz wichtig, um das Outfit abzurunden, ist schließlich der passende Schmuck. Trendy sind aktuell Ohrringe und Ketten mit glitzernden Blumen oder schlichter Schmuck, wie Solitaire-Ringe mit großen bunten Edelsteinen. Bei Rockberries findet man eine große Auswahl an Schmuckstücken, die man auch selbst designen kann. Glücklich ist, wer zu Weihnachten reich beschenkt wird und sowohl Fashiontrends, als auch edlen Schmuck unterm Weihnachtsbaum findet. Wer nach ausgiebigem Geschenkeshopping allerdings nicht auf ein allzu großes Budget zurückgreifen will, kann vorher alten Schmuck verkaufen und die Shoppingkasse damit aufbessern!
Mobbing bei SchülerVZ
Neue Funktion beim Netzwerk SchülerVz in der Kritik.
Das soziale Netzwerk SchülerVZ, das in letzter Zeit in wenig ins Hintertreffen gegenüber anderen Netzwerken geraten ist, hat eine neue Funktion implementiert. Die kann jedoch dazu benutzt werden, um andere Schüler zu mobben.
Im sogenannten “VZ-Pausenhof” können SchülerVZ-User ihre Mitschüler mit Top oder Flop bewerten: Daumen hoch für Top, Daumen runter für Flop.
Das Ganze erinnert ein wenig an Gladiatoren-Wettkämpfe im antiken Rom, an dessen Ende der Kaiser per Daumen über das weitere Wohl des unterlegenen Kämpfers entschied. Daumen runter war die Höchststrafe.
Nun brauchen die im VZ-Pausenhof abgewerteten Schüler nicht um ihr nacktes Leben fürchten, ihre soziale Stellung im Klassengefüge kann durch diese Abwertung aber sehr wohl in Mitleidenschaft geraten. Wer von allen als Flop eingestuft wird, und das vielleicht auch ganz gezielt, um jemanden fertig zumachen, kann in der Empfindung seiner Mitschüler sehr schnell zum Loser werden. Der gegenseitige Respekt geht so verloren. Das ist definitiv eine Form von Mobbing.
Gerade Jugendliche können die realen Auswirkungen ihrer Taten schlecht abschätzen, von deren Langzeitwirkung ganz zu schweigen. Ein Klick auf Daumen hoch oder runter ist schnell gemacht, (weiterlesen…)
Juke soll iTunes Konkurrenz machen
MediaMarkt und Saturn greifen Apple an.
Ab heute ist Juke online, die Musikplattform der Metrotochter Media-Saturn. Mit Juke will auch Metro im lukrativen Internet-Musik-Markt mitverdienen. Apples iTunes, das im letzten Quartal mehr als 1 Mrd. EUR umgesetzthat, bekommt damit weitere Konkurrenz. Und diesmal eine, die durchaus ernst zu nehmen ist.
Bei Juke kann der Kunde aus 13 Millionen Titeln aus der Rechtekiste der großen Label, wie Sony und Warner Music, auswählen. Doch anders als bei Apples iTunes werden die Songs nicht einzeln verkauft, sondern der Kunde erwirbt ein Abo. Das Monatsabo kostet 9,99 EUR. Dafür kann er bei Apple gerade mal 10 Songs herunterladen. Die Juke-Songs können allerdings nur solange angehört werden, wie ein bezahltes Abo besteht.
Mal sehen wieviele Marktanteile von Media-Saturn gewonnen werden können. Sollte Juke wirlich eine unübersehbare Größe erreichen, dann wird Apple wohl reagieren müssen. iTunes ist eine der wichtigsten Einnahmequellen von Apple und dieses Geschäft werden die Kalifornier sich ungern kaputt machen lassen. Ob es dann zu Preissenkungen kommen wird, bleibt abzuwarten. Aber Konkurrenz belebt ja bekanntlich das Geschäft.
Quelle: Handelsblatt
