TV-Werbung wird endlich leiser
ARD und ZDF wollen Werbung zukünftig leiser drehen.
Endlich, der Lautstärke-Terror geht zu Ende. Jeder kennt es, kaum ist man ob des langweiligen TV-Programm friedlich auf seinem Fernsehsessel eingeschlafen, schon wird man durch die Werbung, die immer extrem lauter als das normale Fernsehprogramm ist, unsanft geweckt.
Was die Werbeindustrie und die TV-Sender damit erreichen wollen, ist die totale Aufmerksamkeit des Zuschauers, soviel ist klar. Doch jeder, der durch diesen Lautstärketerror geweckt wurde, wird die gerade laufenden Werbe-Spots und darin beworbenen Produkte und Dienstleistungen hassen. Und wenn dann auch noch Nervspots wie die von Carglass laufen, ist das Fiasko perfekt. Die Werbebtreibenden verlieren ihre Kunden und die Fernsehsender ihre Zuschauer, denn der Griff zur Fernbedienung ist so vorprogrammiert. WinWin sieht anders aus.
Doch ARD und ZDF haben nun endlich ein Einsehen. Ab 01. Januar 2012 sollen bei der ARD die Reklame wieder leiser über die Mattscheibe laufen. (weiterlesen…)
GEZ-Gebühr soll weiter steigen
Die öffentlich-rechtlichen Sender bekommen den Hals nicht voll.
Die nächste Gebührenrunde steht an und die öffentlich-rechtlich Sender (ÖR) ARD, ZDF, Deutschlandradio und Arte reagieren wie gewohnt. Reflexartig fordern sie mehr Gebühren von ihren Zwangszuschauern. 1,47 Mrd. sollen die Gebühreneinnahmen für die Zeit von 2013 bis 2016 steigen. Die ARD will 900 Mio. EUR mehr, das ZDF 435 Mio. und das Deutschlandradio 100 Mio. Arte verlangt gleich stolze 35 Mio. EUR. Beim letzten Mal beantragte der Kultursender nur “bescheidene” 12,1 Mio. mehr für sich.
Sollte der Gier der ÖR-Sender stattgegeben werden, so würde die Zwangs-PayTV-Gebühr, auch GEZ-Gebühr genannt, von derzeit 17,98 EUR auf dann 18,86 EUR pro Monat steigen. Wohlgemerkt bei gleichem Programmangebot, was sowohl die Quantität als auch die Qualität betrifft.
Mit diesen absurden Forderungen bleiben sich die ÖR mal wieder treu. Statt über die Qualität des Programms und Einsparmöglichkeiten nachzudenken, das Talkshow-Bombardement der ARD ist ein Paradebeispiel für schlechtes Programm und echte Gebührenverschwendung, schreien die hochdotierten Verantwortlichen in den Chefetagen der Sender nach immer noch mehr Geld. Kaum haben sie die Umwandlung der GEZ-Gebühr von einer geräteabhängigen Abgabe in eine Haushaltsabgabe durchgesetzt (wobei die Zustimmung einzelner Bundesländer noch nicht sicher ist), die allein dafür sorgen wird, daß die Sender auf Kosten von Unternehmen und Bevölkerung mehr Geld in der Kasse haben werden, schon gieren sie nach immer weiteren Milliarden. (weiterlesen…)
Informationen in Zeiten der Euro-Krise
Hintergrund-Informationen sind ein wichtiges Gut in Zeiten der Krise.
Soll man jetzt noch Gold kaufen, sein Geld in Staatsanleihen stecken, Aktien kaufen oder in den schweizer Franken flüchten? Die Euro-Krise tobt und die Verunsicherung nimmt zu. Selbst das Bundesverfassungsgericht mußte sich mit der Art und Weise der Euro-Rettung und deren Verfassungsmäßigkeit beschäftigen.
Doch von den agierenden Politikern kommen nur Worthülsen. Statt aufzuklären, versucht man zu vernebeln. Euro-Rettungsschirme, Bankenrettung oder Euro-Bonds werden als “alternativlos” verkauft. Und die Bürger sollen sich möglichst ruhig verhalten und ohne zu klagen die Kosten der Euro-Rettung tragen.
So schürt man Panik. Das Gespenst des Untergangs des Euro macht die Runde. Wer es sich leisten kann, flüchtet in vermeindlich sichere Anlagenformen. Der exorbitante Anstieg des Goldpreises in den letzten Monaten ist hierfür ein Anzeichen.
Doch gibt es diese sicheren Anlageformen überhaupt? Was sind die Hintergründe, die die Entwicklung des Euro maßgeblich beeinflußen, und wie wird es weitergehen mit der Gemeinschaftswährung? Welchen Einfluß hat dabei die deutsche Politik? Wer Antworten auf all diese Fragen sucht, wird um die Lektüre von tiefgründigen Hintergrundsberichten nicht herumkommen. Das Magazin “Wirtschaftswoche” bietet sich dafür bestens an. (weiterlesen…)
Abfuhr für neue GEZ-Gebühr?
Die Neufassung der GEZ-Gebühr könnte am NRW-Landtag scheitern.
Die Zwangs-Pay-TV-Gebühr, auch GEZ-Gebühr genannt, soll ab 2013 komplett neu aufgestellt werden. Die geräteabhängige Gebühr soll dann in eine Haushaltsabgabe geändert werden. Die alten Ungerechtigkeiten werden damit zwar nicht beseitigt und neue kommen hinzu, den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten wird die GEZ-Reform aber ihr Auskommen für die nächsten Jahrzehnte sichern, wenn nicht sogar deren Einnahmen erhöhen.
Nun droht die komplette Reform zu kippen. Im Landtag von Nordrhein-Westfalen gibt es bisher keine Mehrheit dafür. FDP und Linke wollen die GEZ-Reform in seltener Einigkeit ablehnen. Und die CDU hat sich noch nicht festgelegt. Doch auf diese Stimmen wird es ankommen, denn der rot-grünen Minderheitsregierung, die unverständlicherweise für die Reform ist, fehlt genau eine Stimme.
Sollte die CDU nicht umkippen und die Kritik aus den Reihen der kleinen und mittelständischen Unternehmen, die durch die neue GEZ-Gebühr zum Teil massiv belastet werden, ernst nehmen, dann könnte die komplette GEZ-Reform noch kippen. Die bisherige geräteabhängige Regelung würde weiterhin Bestand haben. (weiterlesen…)
