3000 Nackte in Wiener Stadion
Spencer Tunick hat wieder einmal eine seiner berühmten Installationen mit Nackten durchgeführt.
Diesmal trafen sich 3000 nackte Frauen, Männer und Kinder im Ernst-Happel-Stadion in Wien und ließen sich zu einer riesigen Freiluftinstallation arrangieren.
Dabei werden auf Anweisung des Fotografen und seiner Assistenten immer wieder neue Positionen eingenommen und Tunick macht seine berühmten Fotos und teilweise auch Videos. Das Ganze geht über mehrere Stunden so.
Als Lohn erhalten alle Teilnehmer ein von Tunick signiertes Foto. Sonst gibt es nichts außer dem Gefühl, dabei gewesen zu sein.
Auf FAZ.NET berichtet die Redakteurin Katrin Hummel, wie man sich als Teil dieser Kunstaktion fühlt und wie diese Fotosession ablief.
Und falls jemand auch mal dabei sein möchte: Mehr Infos zu Spencer Tunick gibt es hier.
Und um Fußball ging es auch irgendwie. Ist ja bald EM in Österreich und das Ernst-Happel-Stadion ist einer der wichtigen Austragungsplätze. Deshalb haben jetzt schon mal ein paar Nackte mit Fußbällen gespielt. Vielleicht kommen dann zur EM noch ein paar Flitzer dazu
My Nude - VIEW Photography (Amazon)
Ausländische Akademiker werden als ungelernt eingestuft
Deutschland verschwendet wichtige Ressourcen, indem Zuwanderer mit akademischer Qualifikation weit unter ihren Fähigkeiten beschäftigt werden.
Während überall über den Fachkräftemangel in Deutschland geklagt wird, werden Migranten mit Qualifikationen vom Arbeitsvermittler als “ungelernt” abgestempelt. So kommt es nicht selten vor, daß z.B. russische Ärztinnen als Putzfrau oder iranische Ingenieure als Hausmeister arbeiten müssen. Nein, es scheint sogar die Regel zu sein. Grund hierfür sind die mangelden Anerkennungsmöglichkeiten und fehlende Integrationsprogramme.
Das hat jetzt die Studie “Waste Brain” im Auftrag des Vereins “Tür an Tür Integrationsprojekte” aufgedeckt. Für diese Studie wurden152 Zuwanderer befragt mit dem erschreckenden Ergebnis, daß von den 86 Prozent, die eine über eine Ausbildung oder ein abgeschlossenes Studium verfügen, nur knapp 16 Prozent einen Arbeitsplatz in ihrer Branche haben.
Viele Ausländer hatten zudem erst durch den Fragebogen zu dieser Studie überhaupt davon erfahren, daß eine Anerkennung ihrer Ausbildung in Deutschland möglich ist. Grund für diesen Mißstand ist hauptsächlich der Förderalismus. Jedes Bundesland hat seine eigenen Anerkennungsstellen. So sind in Deutschland Hunderte von Stellen in die Anerkennung von ausländischen Abschlüssen involviert.
Die Studie kommt zu dem Ergebnis:
Die Folgen dieser Informationslücke sind massiv. Ressourcen werden verschenkt.
Wenn Zuwanderer sich arbeitsuchend melden, jedoch keinen Anerkennungsbescheid über ihre ausländischen Abschlüsse vorweisen können, werden sie von Arbeitsvermittlern als ‘Ungelernte’ kategorisiert und vermittelt. Diese Form der Dequalifizierung trifft auch Ärzte oder Ingenieure, die in Deutschland dringend gebraucht werden.
Leider arbeiten auch zu viele “ungelernte” als Arbeitsvermittler in den ARGEs. Da werden schon mal abgeschobene TELEKOMiker als Vermittler eingesetzt, bis sie dann hoffentlich bald das Rentenalter erreicht haben. Und so kommt es dann, daß bei Nichtvorlage eines Anerkennungsbescheides der Zuwanderer als “ungelernt” eingestuft wird und seine Intelligenz dann beim Putzen vergeuden darf. Einen Hinweis darauf, daß die Migranten eine Anerkennung ihrer Ausbildung betragen können und vorallem wo und wie das zu geschehen hat, erhalten diese natürlich nicht. Da müßte man bei der Arbeitsagentur ja mal mitdenken
Das weitere große Übel ist auch hier wieder einmal der Förderalismus in Deutschland. Jedes Bundesland kocht sein eigenes Süppchen und heraus kommt das größte Durcheinander, das selbst für geborene Bundesbürger kaum zu durchschauen ist.
Warum wird Bildungs-, Verkehrs- und Arbeitsmarkt-Politik nicht zentral vom Bund gesteuert?
Den zur Zeit herschenden Unsinn werde ich nie verstehen!
60 Jahre Israel

Am 14. Mai 1948 wurde der Staat Israel gegründet.
Unter dem Motto “Kinder Israels” wird dieser 60. Jahrestag begangen, der nach hebräischem Kalender dieses Jahr auf den 8. Mai fällt.
Video zum 60. Jahrestag
Infos zu Israel bei Wikipedia
Bleibt die Hoffnung, daß es nicht nochmal 60 Jahre braucht, bis endlich Frieden zwischen Juden und Arabern herrscht und die Staaten Israel und Palästina friedlich nebeneinander existieren können.
Laßt die Vergangenheit endlich ruhen und blickt in die Zukunft!
HIV-Test in 20 Minuten
Ein neuer HIV-Test liefert sichere Ergebnisse bereits nach 20 Minuten.
Mit einem speziellen Teststreifen ist es jetzt möglich, innerhalb von Minuten festzustellen, ob ein Mensch mit dem HI-Virus infiziert ist oder nicht. Und das mit einer Sicherheit von 100 Prozent.
Der Test wurde an der McGill Universität in Montreal (Kanada) entwickelt. Über ein Stäbchen wird eine bestimmte Flüssigkeit, die am Zahnfleisch abgesondert wird, aus dem Mundraum entnommen und mit einer speziellen Lösung untersucht. Nach 20 bis 40 Minuten erscheint eine violette Linie, wenn der Test positiv ausgefallen ist, d.h. das HI-Virus nachgewiesen wurde.
Diese Methode hat zwei wesentliche Vorteile gegenüber der herkömmlichen:
- Der Test geht viel schneller.
- Es muß kein Blut abgenommen werden.
Besonders für Länder mit schlechter medizinischer Versorgung ist diese Test-Methode optimal geeignet. Gerade in Afrika wissen viele Menschen nichts über ihren HIV-Status. Das könnte mit diesem Test geändert werden.
Und die Forscher denken schon weiter und wollen möglicherweise einen freiverkäuflichen Test für Zuhause entwickeln. Vielleicht läßt sich damit endlich die ungebremste Verbreitung von HIV und AIDS in den ärmeren Ländern dieser Erde eindämmen.
