Artikel der Kategorie ‘Gesellschaft’:

Obama ist Deutscher!

Juli 25, 2008 Von: Beobachter Kategorie: Gesellschaft 3 Kommentare →

Während Barack Obama gestern an der Siegessäule in Berlin seine zum Medienereignis hochstilisierte Rede hält, ist Obama unter den Zuhörern.

Allerdings heißt er mit vollständigem Namen Ekiri Obama. Und ist ein Großcousin von Barack Obama. Das hat sich erst vor zwei Jahren herausgestellt.
Ekiri Obama lebt seit 16 Jahren mit seiner Familie in Berlin und hat seit 2001 die deutsche Staatsbürgerschaft.

Kontakt besteht zwischen der Familie von Eriki und der von Barack nicht, obwohl beide ihre Wurzeln in Kenia haben. Jedoch wünscht sich Eriki Obama, einmal seinen berühmten Großcousin treffen zu können. Das Gespräch dürfte dann allerdings etwas schwierig werden, denn Eriki spricht kaum englisch.

Quelle: SPIEGEL

“Freies Olympia”: China verrammelt die Grenzen

Juli 25, 2008 Von: Beobachter Kategorie: Gesellschaft 2 Kommentare →

China verbietet Geschäftsleuten die Einreise, aus Angst vor Terroristen.

Plötzlich und ohne Vorwarnung dürfen Geschäftsleute während der olypischen Sommerspiele nicht mehr in die Austragungsstädte reisen. Die Kommunisten sehen in den Managern und Unternehmern eine massive Bedrohung für die Sicherheit. Für die Unternehmen bedeutet das einen immensen organisatorischen Mehraufwand und auch finanzielle Einbußen.
Menschen, die ihnen jahrelang Know-how, Investitionen und Beschäftigung gebracht haben, sind also plötzlich über Nacht zu Terroristen geworden? Geht´s noch?

Auch für Leute, die noch im Land sind oder trotz der neueren Bestimmungen zu den Spielen einreisen dürfen, müssen mit massiver Einschränkung ihrer Freiheit rechnen.  Die kommunistische Führung ist zur Zeit Weltmeister im Erlassen von Sonderregeln:

  • So dürfen Chemikalien weder eingeführt noch transportiert werden
  • Zahlreiche Lokale wurden bis zum Herbst geschlossen
  • Livemusik wurde verboten
  • Zahlreiche Kontrollposten überprüfen ständig Verkehr und Passanten
  • Tagesvisa zur Einreise aus Hongkong wurden abgeschafft

Langsam aber sicher erreicht die Paranoia der chinesichen Führung vor Demokratie und Freiheit schwindelerregende Höhen. Was als “freie olympische Spiele” angekündigt wurde, verkommt immer mehr zu einem Nordkorea für Sportler. Oder besser gesagt, die chinesische Führung versucht, Tibetische Verhältnissse im ganzen Land einzuführen. Ihre Versprechen gegenüber der Welt sind ihr dabei scheißegal.

Ein Boykott der olympischen Spiele in China ist immer noch möglich! Fangt endlich an, nachzudenken und zu handeln.

Quelle: FTD

Fußball-EM 2012 in Deutschland?

Juli 22, 2008 Von: Beobachter Kategorie: Gesellschaft Noch keine Kommentare →

Nach einem Bericht des “Daily Telegraph” könnte es dazu kommen, daß Deutschland einer der Ausrichter wird.

Die UEFA soll bereits still und leise beim DFB angefragt haben, ob Deutschland unter Umständen bereit wäre, 2012 als Co-Gastgeber einzuspringen. Auch mögliche Austragungsorte wurden offenbar schon genannt. So sollen Berlin und Leipzig ins Auge gefasst worden sein.

Hintergund sind Schwierigkeiten der Ukraine bei der Vorbereitung der Fußball-EM 2012. Zusammen mit Polen hatte die Ukraine den Zuschlag erhalten für die austragung der Fußball-Europameisterschaft 2012 erhalten.
Nun häufen sich jedoch die Probleme. Der Zeitplan ist offenbar soweit durcheinander gekommen, daß der UEFA-Chef Michel Platini die Austragung der EM 2012 ernsthaft in Gefahr sieht.
Die allgemeine politische Lage in der Ukraine, der aktuelle Stand beim Ausbau der Stadien und die Verkehrsinfrastruktur geben Anlaß zur Sorge. Das haben UEFA-Inspektoren nach ihrer Vor-Ort-Kontrolle vor zwei Wochen geäußert.

Ende September wird das UEFA-Exekutivkomitee in Bordeaux tagen und darüber entscheiden, ob Polen und die Ukraine weiterhin die Fußball-EM 2012 austragen dürfen. Oder ob man nach Alternativen Ausschau halten muß.

Sollte Deutschland dann tatsächlich als Co-Gastgeber bestimmt werden, dann würde es sich doch noch lohnen, die nervigen wunderschönen Auto-Fähnchen aufzuheben.

Auf ein Neues: Fanmeile, Autokorso, Public viewing, wir kommen! Olé, olé, olé…

Quelle: SPIEGEL

achtung.gif Update (22.07.08, 14:24 Uhr): Der DFB hat die Spekulationen um eine möglich Co-Ausrichtung dementiert. Es habe keine Anfrage der UEFA gegeben.
Richtig ist jedoch, daß über die Ukraine als Ausrichter auf der Sitzung in Bordeaux entschieden wird. Und wer dann Ausrichter wird, falls die Ukraine ausfällt, steht noch in den Sternen.
Insider handeln zur Zeit folgende Länder: Italien, Spanien und *Überraschung!* Deutschland.

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Warum sich ein Eigenheim nicht mehr lohnt.

Juli 21, 2008 Von: Beobachter Kategorie: Gesellschaft 4 Kommentare →

Entgegen landläufiger Meinung sind ein Eigenheim oder eine Eigentumswohnung als Altersvorsorge nur schlecht geeignet. Mieter stehen sich im hohen Alter besser.

Und das obwohl jede Bausparkasse das Gegenteil behauptet. Allerdings meint sie wahrscheinlich eher ihr eigenes Auskommen, als das des Kunden. Die aktuelle und/oder die geplante zukünftige Lebenssituation ihrer Kunden interessiert die Geldhäuser meist nicht bei ihren Empfehlungen zum Immobilienerwerb. Da wird die notwendige Altersvorsorge zum Totschlagargument für jede weitere Diskussion.

Die Wahrheit zum Thema Traumhaus sieht allerdings anders aus:

  • Wertzuwachs ist meist nicht zu erwarten, die oftmals schlechte Lage ist durch nichts wettzumachen. Renditegewinne sind nur in Toplagen möglich, aber was heute eine Toplage ist, kann morgen schon out sein.
  • Alte Häuser sind meist ein energetisches schwarzes Loch. Nebenkosten steigen dadurch schneller als erwartet.
  • Steigende Fahrtkosten fressen den finanziellen Vorteil des Wohnens in der Vorstadt oder auf den Land schnell wieder auf.
  • Eine alternde Gesellschaft braucht in Zukunft keine Reihenhäuser mit mehreren Etagen. Niemand wird einem so etwas später abkaufen. Dadurch wird das Haus eher zum Klotz am Bein als eine finanzielle Stütze im Alter
  • Nie hat man die Hausgröße, die man gerade für den aktuellen Lebensabschnitt benötigt. Mit heranwachsenden Kinder wird man sich nach mehr Platz sehnen, später wird einem das Haus dann viel zu groß. Auch ein großer Garten und dessen Pflege wird im Alter eher zur Last.
  • Ein Haus bedeutet mangelnde Flexibilität, sowohl finanziell als auch in Bezug auf den Arbeitsmarkt.
  • Änderungen in der Lebensplanung sind kaum mehr möglich oder nur mit finanziellen Verlusten bei einem notwendig werdenden Verkauf.
  • Die wahren Kosten für ein Haus betragen über den gesamten Zeitraum gesehen gut das Doppelte des Kaufpreises. Denn zum Kaufpreis kommen noch Erwerbsnebenkosten, Grunderwerbsteuer, Sicherheitenkosten, Kreditbereitstellungskosten, Sanierungskosten, Modernisierungskosten usw. usf.
  • Ein Verkauf des Hauses ist in den allermeisten Fällen nicht sofort möglich. Meist muß ein Makler eingeschaltet werden (was wiederum Kosten bedeutet) und der Verkauf dauert einige Monate.

Der Finanzexperte Rolf Tilmes, Professor an der European Business School, hat drei Immobilien-Szenarien unter realistischen Annahmen nachgerechnet. Im Einzelnen ging es um eine Frankfurter Jugendstil-Wohnung, ein Haus im Taunus und eines im Westerwald. Das Ergebnis: Mieter haben  zum Lebensende oft mehr Vermögen angehäuft als Eigenheimbauer.
Das konsequente Investieren des finanziellen Vorteils der monatlichen Miete gegenüber der Kreditrate des Häuslebauers in eine dauerhafte Geldanlage ist dabei allerdings Voraussetzung.

Der Zukunftsforscher Horst Opaschowski sieht für Zukunft Berliner Verhältnisse vorher: Die meisten Menschen werden in altersgerechten Mietswohnungen in der Stadt leben. Die heute auf dem Land gebauten Häuser werden in 30 Jahren schlicht unverkäuflich sein. Ein drastischer Preissturz bei ländlich gelegenen Immobilien wird die Folge sein.

Trotzdem steht der Traum vom Haus bei vielen an erster Stelle. Mit ihren Argumenten vom selbstgestalteten Eigenheim, der Geborgenheit für die Familie oder der Erbmasse für die Kinder rechnen sie sich die Rentabilität schön. Mehr emotional als rational. Wer es sich leisten kann, Bitte.
Nur werden das in Zukunft immer weniger. Das Modell der Familie mit drei oder vier Kindern, bei dem nur der Vater arbeiten geht und trotzdem noch ein Eigenheim finanzieren kann, wird endgültig zum Traum aus der guten alten Zeit der Vollbeschäftigung. Heutzutage müssen schon die Doppelverdiener-Familien mit ein bis zwei Kindern sehen, wie sie über die Runden kommen. Ein finanzielles Wagnis wie ein eigenes Haus werden die meisten nicht eingehen wollen und auch nicht können.

Wer trotzdem weiter vom Eigenheim träumt, sollte sich drei simple Fragen stellen:

  1. Macht dieser Immobilienkauf glücklich?
  2. Kann man sich diesen wirklich leisten?
  3. Kann man die möglichen Verluste bei einem eventuell nötig werdenden Verkauf verkraften?

Kann man diese Fragen für sich alle mit JA beantworten,  dann aber auch nur dann: Viel Spaß mit dem neuen Haus!


Quelle: wiwo.de

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