Informelles

aus Politik und Gesellschaft.
Folge mir bei Twitter
Subscribe


Artikel der Kategorie ‘Gesellschaft’:

Internationaler Frauentag

März 08, 2010 Von: Beobachter Kategorie: Gesellschaft Noch keine Kommentare →

Hier ein symbolischer Blumenstrauß für alle Leserinnen.

Foto: Bilderrampe.de

Foto: Bilderrampe.de

Ging es früher hauptsächlich um die Rechte der Frauen, wie Wahlrecht und Selbstbestimmung, müssen Frauen und Männer heutzutage gemeinsam dafür kämpfen, daß die mühsam errungenen Bürgerrechte erhalten bleiben.
Leider sind viele Mitglieder des Bundestages dauerhaft bemüht, das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland zu bekämpfen. Die letzten Urteile des Bundesverfassungsgericht sind ein Spiegelbild dieser Entwicklung. Das sieht auch der scheidene Präsident des BVerfG Hans-Jürgen Papier so. Er fordert die Politik und den Gesetzgeber im Speziellen dazu auf, “unantastbare Menschenwürdekerne” mehr zu beachten und zu schützen.

Einige Gesetze des Bundes und der Länder sind – absichtlich oder unabsichtlich – über das Ziel hinausgeschossen, Terrorismus oder Schwerkriminalität zu bekämpfen.

Kämpfen wir gemeinsan dafür, diesen Zustand wieder zu ändern und Angriffe auf das Grundgesetz in Zukunft bereits im Keim zu verhindern!

GEZ ist auf den Hund gekommen

Februar 22, 2010 Von: Beobachter Kategorie: Gesellschaft Noch keine Kommentare →

“Orlando Henne” weigert sich, GEZ-Gebühren zu bezahlen.

Seit Anfang Februar nerven die Geldeintreiber der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten die Familie von Orlando mit ihren Mahnschreiben. “Orlando Henne” soll doch bitte sofort alle seine Rundfunkempfangsgeräte in seinen Zimmer und seinem Auto und natürlich alle seine “neuartigen Rundfunkempfänger”, wie Handy und Computer, anmelden und fleißig dafür zahlen.

Doch Orlando bleibt stur. Zwangs-Pay-TV-Gebühren nicht mit ihm. Da wird sich die GEZ die Zähne ausbeißen, denn mit beißen kennt sich Orlando bestens aus, so als Hund! Orlando ist ein 6-jähriger Golden Retriever.

Bleibt die Frage: Woher hat die GEZ die Adresse des vermeintlichen Schwarzsehers?
Eine GEZ-Sprecherin höchstpersönlich klärt auf:

Vielleicht hat ein Familienmitglied mal zum Spaß den Namen des Hundes bei einem Gewinnspiel oder Preisausschreiben als Kundenadresse oder bei einem Online-Dienst angegeben.

Da ist die GEZ mit ihrer umstrittenen Datenbeschaffung bei Adresshändlern im wahrsten Sinne auf die Schnauze gefallen.

Quelle: Merkur online

Olympia: 18 Gründe gegen München 2018

Februar 20, 2010 Von: Beobachter Kategorie: Gesellschaft 5 Kommentare →

NOlympia 2018 ist das Motto der Gegner von Olympischen Winterspielen 2018 in München und Umgebung.

Wobei die Umgebung dabei eine wichtige Rolle spielen soll, denn ohne Berge kann man schlecht Olympische Winterspiele veranstalten. Also muß man die umliegenden Gemeinden Garmisch-Partenkirchen, Oberammergau und Schönau am Königssee mit in die Planungen und Austragungen der Sportwettkämpfe einbeziehen. Doch diese Gemeinden würden wohl unter dem Megaevent Olympia stark zu leiden haben und sich davon so schnell nicht wieder erholen.

Das gleiche würde für die Umwelt gelten. Was es für die Berge und die Natur bedeuten würde, wenn München und Umgebung die Spiele wirklich bekommen würden, kann man am schlechten Beispiel der Ski-WM 2011 in Garmisch-Partenkirchen sehen. Die “Gesellschaft für ökologische Forschung” zeigt anhand von vorher/nachher-Fotos die Eingriffe in die Bergwelt am Kandahar in Garmisch-Partenkirchen.
Ein echter ökologischer Alptraum! Immense Rodungen, Bau von Wasserspeichern für die Schneekanonen, Erdrutsche ausgelöst durch die Baumaßnahmen für Tunnelanlagen, Verschandelung durch unpassende Architektur - alles was an Umweltzerstörung möglich war, wurde hier konsequent umgesetzt. Über 16 ha Berg- und Schutzwald wurden vernichtet.
Deshalb steht bei einer erfolgreichen Bewerbung Münchens für die Olympischen Winterspielen 2018 das Schlimmste zu befürchten.

Doch der Widerstand formiert sich. Die Aktion NOlympia kämpft gegen die Bewerbung und nennt allein 18 Gründe, die gegen Olympia 2018 sprechen:

Beenden wir endlich den Wahnsinn, alle 4 Jahre irgendwo auf der Welt auf Kosten der Steuerzahler und der Umwelt, völlig überdimensionierte Sportstätten in die Natur zu bauen, nur damit einige Wenige den finanziellen Reibach machen können!

Materialklau: Ursache für Einsturz des Kölner Stadtarchivs?

Februar 12, 2010 Von: Beobachter Kategorie: Gesellschaft Noch keine Kommentare →

Geht der Einsturz des Kölner Stadtarchivs im März 2009 auf Diebstahl zurück?

Nach neuesten Untersuchungen sind die Schlampereien beim Bau der U-Bahn in Köln größer als bisher angenommen. Die Mängel bei der Bauausführung sind zum Teil erschreckend. So wurden in der Baugrube Heumarkt nur 17 Prozent der zur Sicherung der Baugrubenwände notwendigen Stahlbügel verbaut. Die restlichen 83 Prozent wurden offenbar von auf dem Bau Beschäftigten entwendet und an einen Schrotthändler verkauft. Auch in den Gruben am Rathaus und Waidmarkt wurden nicht alle vorgesehenen Stahlbügel verbaut. Ein absoluter Wahnsinn!

Bauexperten sind sich aber einig, daß trotz der fehlenden Bügel keine akute Einsturzgefahr besteht. Der für kommenden Montag vorgesehene Rosenmontagsumzug kann wie vorgesehen stattfinden. Da haben die Jecken ja nochmal Glück gehabt.

Nicht ganz so viel Glück hatten zwei Anwohner des Waidmarktes im März 2009 als ihnen ihr Haus zusammen mit dem Kölner Stadtarchiv buchstäblich unter dem Hintern zusammengebrochen ist und sie dabei ums Leben kamen. Die Staatsanwaltschaft sieht jedoch keinen Zusammenhang mit dem jetzt festgestellten Fehlen der Sicherungs-Stahlbügel.
Warum das Stadtarchiv eingestürzt ist, darüber gibt es noch keine abschließenden Erkenntnisse. Fest steht nur, daß das Fundament des Gebäudes unterspült wurde und deshalb einstürzte. Direkt angrenzende Häuser wurde dadurch so in der eigenen Stabilität beeinträchtigt, daß sie ebenfalls zusammenbrachen. 2 Menschen bezahlten mit ihrem Leben und viele Dokumente und Schätze des Stadtarchivs sind für immer verloren.

Quelle: ZDF

achtung Update (13.02.10): Jetzt wurde auch noch die Menge des benötigten Betons kriminell angepaßt. Die zur Bauabnahme benötigten Protokolle wurden offenbar gefälscht.

Seiten: 1 2 3 4 5 ...47 »